Wenn es nach der AfD geht, bald ohne Zwangsgebührenfinanzierung: die ARD.

Foto: Lukas Plewnia / polen-heute.de (CC BY-SA 2.0)
AfD fordert GEZ-Stopp als „wichtiges Zeichen“ an geplagte Bevölkerung

Die AfD hat wegen der wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise die Aussetzung des Rundfunkbeitrags gefordert. Zwar werde die Ersparnis von 17,50 Euro pro Monat die finanziellen Leiden der Bürger nicht lindern können, es wäre aber „ein wichtiges Zeichen, auf den Einzug der Gebühr zu verzichten und so zu verdeutlichen, daß auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk zu Einschnitten bereit ist, die bereits jetzt weite Teile der Bevölkerung treffen und zukünftig treffen werden“, sagte der stellvertretende AfD-Chef Stephan Brandner am Freitag laut Presseportal.

Einsparpotential sei in „erheblichem Umfang“ vorhanden, fügte der AfD-Poltiker hinzu. „So sollte sich der Rundfunk während der Krise auf sein Kerngeschäft, also Nachrichten, Bildung und Kultur beschränken und teure Produktionen im Bereich von einfachster Unterhaltung oder schlichten Serien oder Krimis aussetzen“, forderte der Bundestagsabgeordnete.

ARD-Mann hatte Mieten-Stopp vorgeschlagen

Bereits vor wenigen Tagen hatte der Redaktionsleiter der ARD-Sendung „Monitor“, Georg Restle, viel Kritik auf sich gezogen, als er den Vorschlag machte, daß Vermieter wegen der Coronakrise auf die Miete verzichten sollten. Der rheinland-pfälzische AfD-Fraktionsvorsitzende Uwe Junge etwa antwortete: „Vielleicht könnte man auch in der Krise und bei dem überlebenswichtigen Informationsbedarf der Bürger auf die Zwangsgebühren verzichten, Restle?“

Der ARD-Journalist warf Junge daraufhin vor, „einfach nur politisches Kapital aus der Coronakrise schlagen zu wollen“. Er bedankte sich bei „allen Kollegen, die gerade Extraschichten fahren, damit öffentliche-rechtliche Grundversorgung aufrechterhalten bleibt“. Eine Grundversorgung, für die die Bürger demnächst noch höhere Zwangsabgaben leisten dürfen. So berichtete Merkur.de darüber, dass die GEZ drastisch erhöht werden soll. Demonstrieren kann man freilich nicht dagegen; wegen Corona.

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