ORF-“Sperrzone” mit kasernierten Mitarbeitern soll den Notbetrieb der ORF-Senderkette vom Küniglberg weiter aufrecht erhalten.

Foto: PeterGerstbach / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0-)
Staatsrundfunk ORF bereitet sich auf Notbetrieb am Küniglberg vor

Der österreichische Staatsrundfunk ORF bereit sich auf einem Notbetrieb am Küniglberg in Wien-Hietzing vor. Grund dafür ist die aktuelle Coronavirus-Krise in Österreich. Aktuell wurden die technischen Kernbereiche im ORF-Zentrum in einer eigenen „Sperrzone“ gegenüber den anderen Infrastruktureinrichtungen hermetisch abgeriegelt. Unter anderem fallen der Hauptkontrollraum, die gesamte Sendeabwicklung, die Sendeleitung und die Signaldistribution unter diese ORF-„Sperrzone“.

Aus dieser „Sperrzone“ heraus soll die Programmversorgung des ORF über Satellit, Kabel, Terrestrik und Onlinestreaming aufrechterhalten werden. Das für diese Aufgaben abgestellte Personal des ORF und der Sendetochtergesellschaft ORS wird sich bis auf weiteres rund um die Uhr in dieser „Sperrzone“ aufhalten.

“Sperrzone”: Notbetten und Verpflegung wurden eingebunkert

Um den Sendebetrieb über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten zu können, wurden am Küniglberg Notbetten aufgestellt und Verpflegung eingebunkert. Darüber hinaus wurden Dusch- und Waschmöglichkeiten sowie Aufenthalts- und Freizeiträume innerhalb der „Sperrzone“ für die kasernierten Mitarbeiter geschaffen.

Jeder einzelne Mitarbeiter, der in die „Sperrzone“ einrückt, muss sich vorher einer gründlichen medizinischen Untersuchung inklusive Coronavirus-Test unterziehen. Neben dieser Vorkehrungsmaßnahme besteht auch im Flakturm in der Stiftskaserne in Wien-Neubau ein Ausweichstudio, von wo die ORF-Senderkette in Notfällen weiter betrieben werden kann.

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