Alarmstufe Rot: Jetzt ist das Coronavirus auch auf einen Krisenstabmitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Schwaz in Tirol “übergesprungen”.

Foto: Dr Graham Beards / wikimedia.org (CC-BY-SA-4.0)
Krisenstabmitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Schwaz positiv getestet

Das Coronavirus macht auch vor Mitarbeitern des Krisenstabes zur Bekämpfung der „Weltseuche“ nicht halt. Aktuell wurde ein Fall eines Mitarbeiters der Bezirkshauptmannschaft Schwaz (BH) bekannt, der nach entsprechenden Krankheitssymptomen positiv auf das Virus getestet worden ist. Jetzt muss der Krisenstabmitarbeiter in eine verordnete 14-tätige Quarantäne.

Und alle Mitarbeiter der BH Schwaz, aber auch andere Kontaktpersonen, mit denen der Krisenstabmitarbeiter in den letzten Tagen und Wochen Kontakt hatte, müssen ebenfalls zur verpflichtenden Gesundheitskontrolle wegen Coronavirus-Verdachts.

Einsatzfähigkeit der BH-Schwaz gefährdet

Wie der Bezirkshauptmann von Schwaz, Michael Brandl, betonte, gehee es jetzt um die Einsatzfähigkeit der BH-Schwaz und ihrer Mitarbeiter, um die weiteren Folgen dieser massiven Gesundheitskrise zu bewältigen. Würden in einer größeren Anzahl Krisenstabmitarbeiter und Dienstnehmer in der sogenannten “kritischen Infrastruktur” durch Coronavirus-Befall ausfallen, dann könnte das System zum Kippen kommen.

Aktuell ist die BH Schwaz mit der Erfassung und Nachverfolgung von Kontaktpersonen im Tiroler Zillertal beschäftigt, die mit Covid-19-Infizierten als Touristen oder Mitarbeiter zusammengetroffen sein könnten. Ein betroffenes Hotel  im Zillertal ist etwa auch der “Gaspingerhof” in der Gemeinde Gerlos, der im Eigentum des ÖVP-Nationalratsabgeordnetem Franz Hörl und seiner Familie steht.

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