Irans Staatspräsident Rohani (r.) und das Regime in Teheran scheinen sich nur schwer auf die Dimension der Coronavirus-Seuche einstellen zu können (Symbolbild).

Foto: Marty Bahamonde / wikimedia.org (CC0 1.0)
Schon 27.000 Covid-19-Krankheitsfälle und 2.077 Tote im Iran

Im Nahen und mittleren Osten ist der Iran eines der hauptbetroffenen Länder durch die Coronavirus-Seuche. Nach offiziellen Statistiken des Gesundheitsministeriums in Teheran sind bisher mehr als 27.000 Iraner am Virus erkrankt und mit Stand 25. März nicht weniger als 2.077 in Folge der Infektion gestorben. Die iranische Regierung, allen voran Staatspräsident Hassan Rohani, hat jetzt eine weitere Verschärfung der Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus angekündigt.

Vor allem Ausgangssperren, Betriebsschließungen und eine massive Einschränkung des Reiseverkehrs innerhalb des Landes sollen folgen. Bisher hatte das Regime in Teheran vor solchen Maßnahmen zurückgeschreckt, um das gesellschaftliche und religiöse Leben nicht zu stören. So gab es nur unverbindliche Empfehlungen für das Verhalten der Bevölkerung.

Traurige “Hitparade”

Insgesamt ist der Iran nach Aufzeichnungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach China, Italien und Spanien die Nummer vier bei der Ausbreitung des Coronavirus. Durch die in Folge der internationalen Sanktionen herrschende Isolation des Iran sind auch Hilfestellungen aus anderen Ländern schwierig zu organisieren.

Das Regime in Teheran setzt auf Selbsthilfe und lehnte sogar ein Unterstützungsangebot der internationalen Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ ab, weil man Angst vor „Spionen“ aus dem Ausland habe, die die Gesundheitskrise für ihre Ziele nutzen könnten.

Hassan Rohani

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