UN-General Guterres sieht ernste Gefahren durch die „Weltseuche“Covid-19 und ruft deshalb den „Weltnotstand“ aus.

Foto: Kuhlmann / MSC / wikimedia.org (CC-BY-3.0-DE)
UNO-Generalsekretär Antonio Guterres ruft wegen Virus „Weltnotstand“ aus

Durch das sich weltweit explosionsartig ausbreitende Coronavirus herrscht auch in der Chefetage der Vereinten Nationen in New York Panikstimmung. UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat nun sogar den „Weltnotstand“ ausgerufen. Laut Einschätzung von Guterres und den UNO-Experten ist die Coronavirus-Pandemie nicht mehr und nicht weniger als eine „Bedrohung für die gesamte Menschheit“. Laut UNO-Statistiken gibt es mit Stand 25. März 2020 weltweit bereits 16.000 Todesfälle und weit mehr als 400.000 Erkrankte in Folge dieser „Weltseuche“.

Dabei machen dem UN-General vor allem jene Regionen und Länder massive Sorge, die schon vorher durch kriegerische Konflikte, ökonomische und gesellschaftliche Konflikte und Notlagen am Rande des Kollaps gestanden haben.

UNO spendiert zwei Milliarden US-Dollar

Als erste Maßnahme stellt die UNO jetzt auf Weisung von Guterres zwei Milliarden US-Dollar zur Verfügung, um unter anderem Gesundheits-Informationskampagnen, Labor-Tests zur Virus-Abklärung sowie Anlagen zum Händewaschen in Armensiedlungen und Flüchtlingslagern weltweit zu finanzieren.

Unabhängig von Guterres und seinem UN-Soforthilfe-Fonds fordert jetzt auch das UNO-Kinderhilfswerk Unicef rund 651,6 Millionen US-Dollar, um in seinem Aufgabenbereich für Kinder und Jugendliche Hilfestellungen finanzieren zu können.

Antonio Guterres

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