Nicht weniger als 15 Millionen US-Dollar sind auf den Kopf von Venezuelas Staatspräsident Nicolás Maduro ausgesetzt.

Foto: Пресс-служба Президента Российской Федерации / wikimedia.org (CC-BY-4.0)
US-Justiz klagt Präsident Maduro wegen Drogenhandels an

Mit schwerem Geschütz fährt die US-Justiz jetzt gegen Venezuelas Staatspräsident Nicolás Maduro auf. Der Staatschef des sozialistischen Regimes in Caracas und einige seiner Mitstreiter wurden gestern, Donnerstag, von den Justizbehörden der USA wegen Drogenhandels und Geldwäsche angeklagt. Die Begründung dafür liefert US-Justizminister William Barr, der Maduro und seine Regierung bezichtigt, in fortgesetzter Art und Weise in Kriminalität und Korruption verstrickt zu sein.

Konkret geht es unter anderem darum, dass das Regime in Caracas gemeinsam mit Vertretern der linksextremen kolumbianischen Terrororganisation FARC in der Vergangenheit zur Aufbesserung der „Kriegskasse“ in großem Stil Kokain in die USA geschmuggelt haben soll.

15 Millionen US-Dollar Kopfgeld auf Maduro ausgesetzt

Um dem Verfahren gegen den venezolanischen Staatspräsidenten Nachdruck zu verleihen, haben die USA eine fette Kopfgeldprämie ausgesetzt: Insgesamt sind 15 Millionen US-Dollar auf Maduro ausgelobt. Hinter dieser neuen strafrechtlichen Maßnahme gegen Maduro sollen nicht nur die USA, sondern auch die venezolanische Opposition unter „Gegenpräsident“ Juan Guaidó stecken.

Guaidòs Außenbeauftragter Julio Borges bekräftigt die Vorwürfe gegen Maduro bezüglich Drogenhandel und organisiertem Verbrechen. Unter anderem wird das Cartel de los Soles (Kartell der Sonnen) – ein Verbrechersyndikat aus Offizieren der Streitkräfte in Venezuela – mit Maduro in Verbindung gebracht.

Nicolas Maduro

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