Coronavirus-Seuche: FPÖ-Sozialsprecherin fordert von ÖVP-Arbeitsministerin Christine Aschbacher endlich mehr Personal für das AMS, um die Zusatzaufgaben zu bewältigen.

Foto: Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen
FPÖ fordert mehr Personal für das Arbeitsmarktservice

In Zeiten einer Wirtschafts- und Gesellschaftskrise lernt man die tatsächliche Funktionsfähigkeit des Gemeinwesens und der Institutionen kennen. Beim österreichischen Arbeitsmarktservice (AMS) scheint man den aktuellen Anforderungen nicht gewachsen zu sein. Aus den österreichischen Betrieben erreichen die FPÖ Tag für Tag Hilferufe der Betriebe, die im Bürokratie-Dschungel des Arbeitsmarktservice und der anderen staatlichen Förderinstitutionen untergehen würden.

150.000 neu gemeldete Arbeitslose

FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch fordert daher eine massive Aufstockung des AMS-Personalstandes aufgrund der aktuellen Krisensituation und sieht dabei vor allem ÖVP-Arbeitsministerin Christine Aschbacher gefordert:

Was es jetzt braucht, ist eine personelle Aufrüstung des AMS in dieser Gesundheits- und Wirtschaftskrise. Vor allem das AMS und seine Mitarbeiter sind durch mehr als 150.000 zusätzlich gemeldete Arbeitslose und zehntausende Kurzarbeitsanträge am Limit und können das Arbeitsaufkommen nicht mehr bewältigen. Hier ist ÖVP-Arbeitsministerin Aschbacher gefordert, gemeinsam mit dem AMS-Management dafür zu sorgen, dass umgehend zusätzliches Personal rekrutiert und eingestellt wird, um Anträge zur Auszahlung der Arbeitslosengelder und der finanziellen Abdeckung der Kurzarbeitsanträge schnell abzuarbeiten.

AMS braucht „Joboffensive in eigener Sache“

Für die FPÖ ist klar, dass nur eine „Joboffensive in eigener Sache“ das AMS tauglich für die aktuellen Herausforderungen machen kann. Damit könnten Arbeitsministerium und AMS die Schlagzahl der aktuell von Arbeitnehmern und Unternehmern geforderten Dienstleistungen im eigenen Haus massiv erhöhen und freigesetzten Mitarbeitern aus der Wirtschaft einen sicheren Arbeitsplatz verschaffen.

Für die FPÖ ist eine solche AMS-Joboffensive aber nicht genug. Nationalratsabgeordnete Belakowitsch fordert daher ein Bonus-System für aktuelle und künftige AMS-Mitarbeiter, damit ihnen Mehrdienstleistungen und außerordentliche Belastungen in Folge der Coronavirus-Seuche abgegolten werden.

Dagmar Belakowitsch

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