Die FPÖ hat immer wieder vor untragbaren Zuständen rund um die U6-Station Josefstädter Straße gewarnt. Fast 5.400 Mal pro Jahr muss dort die Polizei eingreifen.

Foto: unzensuriert.at
Brennpunkt U6-Station Josefstädter Straße: Fast 5.400 Polizeieinsätze pro Jahr!

Wer als Polizist rund um das Areal der Wiener U-Bahn-Station Josefstädter Straße (Linie U6) seinen Dienst versehen muss, der hat wirklich viel zu tun. Die Station liegt zwischen den Wiener Bezirken Ottakring und Josefstadt und dürfte das sein, was man auf „Neudeutsch“ als „Hotspot“ bezeichnet.

Obdachlose, Drogenhandel, Alkoholexzesse

2018 gab es dort sage und schreibe 5.836 Polizeieinsätze. Im Vorjahr wurden insgesamt 5.364 Einsätze registriert, das sind im Schnitt fast 15 Einsätze pro Tag! In der Regel müssen die Beamten wegen Raufereien, Drogenhandels oder übermäßigen Alkoholkonsums anrücken. Neben der entlang der Linie U6 schon seit Jahren fix etablierten Drogenszene sorgt auch das stark frequentierte städtische Obdachlosen-Zentrum „Josi“ direkt im Gebäude der U-Bahn-Station regelmäßig für Ärger.

Aufgrund der laxen Einwanderungspolitik der Stadt Wien und der niederschwelligen Rundum-Versorgung von Sozialfällen aus aller Welt ist die Obdachlosen-Szene in Wien in den letzten Jahren explosionsartig gewachsen, vor allem durch Sozial-Migranten und „Notreisende“ aus den Ost-Staaten.

100 Seiten Anfragebeantwortung

Dies alles geht aus einer Anfragebeantwortung aufgrund einer parlamentarischen Anfrage der Abgeordneten Dagmar Belakowitsch hervor, die wissen wollte, wie viele Einsätze es innerhalb des Radius von 700 Metern rund um die Station gab. Die 100 Seiten (!) umfassende Anfragebeantwortung listet penibel die Uhrzeit jedes einzelnen Einsatzes auf. So rückte die Polizei etwa am 5. Jänner 2018 gleich 25 Mal in Richtung U6-Station Josefstädter Straße aus! Auch Einsätze der Spezialeinheit WEGA (Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung) waren nötig, um besonders brenzlige Einsätze durchzuführen. 2018 musste die WEGA 69 Mal anrücken, 2019 waren es 64 Mal.

Gratis-Postille Österreich „vergisst“ auf FPÖ

Das Gratis-Boulevard-Blatt Österreich berichtete gestern, Donnerstag, über die Anfragebeantwortung und schaffte es dabei mit keinem Wort, den Anfragesteller FPÖ zu erwähnen. Stattdessen gibt es ein Foto von Innenminister Karl Nehammer mit dem Hinweis, dass er von der ÖVP stammt. Auch wird so formuliert, als hätte Nehammer das Bedürfnis gehabt, die Zahlen von sich aus freiwillig auf der Parlamentsseite veröffentlichen zu lassen. Eine journalistische Glanzleistung der Fellner-Presse! Es war auch die FPÖ, die bezüglich Josefstädter Straße immer wieder mit Initiativen tätig wurde, wie Foto und FPÖ-TV-Beitrag belegen, während von den Schwarzen dort weit und breit nichts zu sehen war.

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