So stellen sich die „Flüchtlingsräte“ die Unterbringung von Migranten zum Schutz vor Corona-Infektion vor – im Einzelzimmer mit Gratis-Wlan, versteht sich.

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„Flüchtlingsrat“ fordert Einzel-Hotelzimmer mit allem Komfort für Asylbewerber

In Niedersachsen hat der dortige Flüchtlingsrat wegen der Coronakrise gefordert, Asylbewerber aus Sammelunterkünften zu verlegen und in Hotelzimmern unterzubringen. Selbstverständlich nicht auf Kosten der Ratsmitglieder, sondern aller Steuerzahler. Die Belegungsdichte in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes müsse dringend reduziert werden, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung der Organisation. Pro Zimmer dürfe nur eine Person untergebracht werden.

Argument: Hotels stehen ja ohnehin leer

„Da Geflüchtete in den Unterkünften auf engstem Raum in Mehrbettzimmern leben und große Küchen beziehungsweise Kantinen, aber auch Sanitäranlagen mit vielen anderen gemeinschaftlich nutzen müssen, ist das Infektionsrisiko für sie um ein Vielfaches erhöht“, beklagte Muzaffer Öztürkyilmaz, Referent des Flüchtlingsrats. Die Organisation schlägt deshalb Folgendes vor: „Um eine anderweitige Unterbringung der Betroffenen zu gewährleisten, müssen landesweit (Ferien)Wohnungen, Hotelzimmer und Pensionen angemietet werden.“ Diese Räumlichkeiten stünden aufgrund der Krise momentan ohnehin leer. Dass die bedrohliche Finanzlage des Staates durch solche Maßnahmen noch prekärer werden würde, scheint die Herrschaften nicht zu interessieren.

Wunschkonzert auf Steuerzahlers Kosten

„Darüber hinaus sollten die beiden großen Kirchen leer stehende Wohnungen zur Verfügung stellen.“ Und weiter: „Der Zugang zum Wlan muß in allen Zimmern und nicht nur in den Fluren und Gemeinschaftsräumen gewährleistet sein.“ Asylbewerber im Alter von mehr als 60 Jahren sowie mit Vorerkrankungen sollten bevorzugt auf Einzelunterkünfte verteilt werden. Dabei solle darauf geachtet werden, daß die Unterbringung in der Kommune stattfinde, in der die Asylsuchenden ohnehin schon lebten. Zudem sollten die Behörden dafür sorgen, dass alle Asylbewerber Zugang zu tagesaktuellen mehrsprachigen Informationen hätten.

Jeden Bezug zur Realität verloren

„Insbesondere aufgrund der Isolation, die mit der Corona-Pandemie verbundenen ist, ist es unabdingbar, dass die Bewohnenden sich über die digitalen Medien vernetzen, informieren und vor allem auch mit anderen Personen kommunizieren können – auch um einen Lagerkoller in dieser ohnehin schwierigen Situation zu verhindern“, mahnte Öztürkyilmaz. Die gleichen Schutzmaßnahmen sollten laut dem Flüchtlingsrat auch für Bewohner von Obdachlosenunterkünften ergriffen werden. Dass deutsche Steuerzahler aufgrund der strengen Maßnahmen massenhaft vor Pleite und Verarmung stehen und all diese Vorzüge kaum haben, interessiert die Migranten-Lobbyisten nicht.

Daran zeigt sich einmal mehr, dass die heutigen Flüchtlingsräte ihrem Namen alle Ehre machen. Wie die linken Räte früherer Zeiten sind sie nicht nur nicht im Geringsten demokratisch legitimiert, sondern zudem dazu da, der eigenen Klientel unverdiente Vorteile zu verschaffen – ohne Rücksicht auf den Rest der Bevölkerung.

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