Einmal mehr ist die Freiheit der Satire durch Linke bedroht, denn die Ex-Grüne Jutta Ditfurth mag es nicht, wenn jemand Kritik an ihr übt.

Foto: blu-news.org / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.0)
Nach Häme über Spendenaufruf für sich selbst: Ex-Grüne Ditfurth will Komiker Nuhr klagen

Womöglich droht in Deutschland eine weitere Einschränkung der Kunstfreiheit: Die klagewütige Ex-Grünenpolitikerin und Frankfurter Stadtverordnete Jutta Ditfurth hat dem Kabarettisten Dieter Nuhr mit juristischen Konsequenzen gedroht. Nuhr hatte vergangenen Donnerstag in seiner gleichnamigen ARD-Sendung den Spendenaufruf Ditfurths in eigener Sache kritisiert. Watson.de zufolge führte dies auch zu einem Internet-„Shitstorm“. „In seinem Beitrag sind gleich mehrere falsche Tatsachenbehauptungen, über mein Einkommen zum Beispiel, oder dass ich die AfD habe ‚anhusten‘ wollen, die meinen Anwalt beschäftigen werden“, jammerte Ditfurth.

„Grippekrank niesend durch Reihen der AfD gehen“

Sie habe es vor kurzem nicht für möglich gehalten, dass ein gut verdienender Kabarettist der ARD Häme über eine freie Autorin auskippt, weil sie Corona- und Existenzsorgen habe. Ende Februar hatte Difturth auf Twitter geschrieben, sie wolle sich grippekrank in das Stadtparlament „schleppen und niesend durch die Reihen der AfD gehen“. Der Beitrag ist mittlerweile gelöscht, und sie betonte, es sei nur ein Scherz gewesen. Eine typische Ausrede der Linken, denn wenn sie bei etwas erwischt und dafür kritisiert werden, winken sie gerne ab und behaupten, es wäre bloß „Satire“ gewesen. Was haben wir gelacht, Jutta!

Ditfurth beklagt sich über „Hass und Häme“

Wenn sie dann selbst einmal Opfer tatsächlicher Satire werden, ist das Wehklagen groß. Nuhr hatte Ditfurths Appell an ihre Unterstützer als dreist bezeichnet. „Ich erzähle das nicht aus Häme, sondern aus Fassungslosigkeit. Denn ich glaube, es gibt eine Menge Menschen, deren Notstand gerade erheblich gravierender ist als der von Frau Ditfurth.“ Doch denen fehle es an der „Dreistigkeit“, öffentlich um Spenden für sich selbst zu bitten. Jetzt gehe die ehemalige Grüne „auf Twitter betteln, weil ein bißchen Geld bei aller Abneigung gegen die Kohle unverzichtbar ist“. Ditfurth kommentierte die Aussage, sie erhalte für ihre Arbeit als Stadtverordnete rund 1.300 Euro Aufwandsentschädigung, dass es sich dabei um ein Ehrenamt handle. „Dafür gibt es weder Diäten, noch Pensionsansprüche, sondern nur eine persönliche Aufwandsentschädigung. Die versteuere ich, und mit dem Rest finanziere ich die parlamentarische Geschäftsstelle von ÖkoLinX“ („Ökologische Linke“, von Ditfurth 1991 gegründete Kleinstpartei).

„AfD und Nazis“ unter Generalverdacht

Dem Spiegel erklärte sie: „Ich hab‘ mich früh dafür entschieden, dass ich als undogmatische Linke die Gesellschaft verändern will, und zwar unabhängig von etablierten Strukturen. Das ist auch eine Entscheidung gegen Karriere.“ Daher habe sie nicht genug Geld für Rücklagen und jammert, dass sie in einer Existenznot stecke. Zudem beklagte Ditfurth, sie sei nach ihrem Aufruf zur Zielscheibe von Häme und Hass im Internet geworden. „AfD und Nazis“ säßen in der Coronakrise nun gelangweilt zu Hause und überwiesen ihr zudem Cent-Beträge, um sie zu ärgern. „Alles besser, als wenn sie ihre Kinder zuhause verprügeln oder in Pulks draußen ‚rumlaufen und Menschen zusammenschlagen.“ An solchen Äußerungen, die man als oberflächlich-verallgemeinernde Hetze bezeichnen könnte, erkennt man, wessen Geistes Kind diese Politikerin ist.

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