Von George Soros finanzierte Organisationen nutzen das Covid-19-Virus, um wieder einmal die Abschaffung der Familie voranzutreiben.

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Soros-Plattform propagiert ausgerechnet jetzt Abschaffung der traditionellen Familie

„Wir verdienen besseres als die Familie. Die Zeit des Coronavirus ist die beste Zeit, um deren Abschaffung voranzutreiben“. Mit diesen Worten plädiert ein Artikel der Seite openDemocracy dafür, die traditionelle Familie abzuschaffen. Machen sich bestimmte Gruppierungen Covid-19 zunutzen, um ihre eigenen Interessen voranzutreiben?

Die Welt befindet sich in einer noch nie dagewesenen Situation. Das Covid-19-Virus hat die Menschen fest im Griff. In fast allen betroffenen Staaten entgegnet man der Pandemie mit einem Ausgeh- und Kontaktverbot. Das bedeutet für die meisten: Zuause bleiben. Eine Umstellung, in jedem Fall.

Corona-Krise führt zu häuslicher Gewalt 

Häufig ist es glücklicherweise so, dass man sich, umgeben von seinen Liebsten, am sichersten fühlt und man gemeinsam versuchen kann, diese Zeit der Einschränkung zu überbrücken. Nicht alle sehen das so. Die Organisation openDemocracy, gegründet und finanziert durch den Finanz Magnaten George Soros, veröffentlichte den Artikel „Das Coronavirus zeigt uns, es ist Zeit die Familie abzuschaffen“, in dem die Abschaffung der modernen Familie propagiert wird.

Nun sei die Zeit gekommen, heißt es weiter, die Familie und den Privatbesitz (!) abzuschaffen. Durch die traditionelle Familie werde die Partnerschaft und Verwandtschaft mystifiziert und romantisiert. Dabei vergesse man, dass die derzeitige Krise einen Schwall an häuslicher Gewalt hervorrufe. Kindesmissbrauch, Körperverletzung, psychische Folter hätten nun ein offenes Tor. Was außerdem ist mit den Menschen, die einfach kein Zuhause haben?

Familie, ein Modell mit Ablaufdatum?  

Mit Hilfe der Privathaushalte soll Corona bekämpft werden. In ihnen herrschten aber immer öfter Ungleichheit, Miet- und Hypotheksschulden und Gewalt, so Sophie Lewis von openDemocracy. Wie kann es also sein, dass ein so „ungesunder“ Ort wie jener der Familie dazu beiträgt, Gesundheit zu stiften? Laut WHO ist „häusliche Gewalt“ tatsächlich die am meisten verbreitete „Missbrauchsart“, über die jedoch zugleich auch am wenigsten berichtet wird. Wäre es da nicht sinnvoller „Familie“ abzuschaffen, um uns wieder alle zu einer großen Gemeinschaft werden zu lassen?

Zeigt uns die Corona Pandemie also wirklich, dass die traditionelle Familie, wie wir sie seit Jahrhunderten kennen, ein Modell mit Ablaufdatum ist, oder werden wir uns, ganz im Gegenteil, nach der Quarantäne mehr auf sie besinnen?

Gefahr schweißt zusammen

Geht man den Ideen von openDemocracy nur ein wenig tiefer auf den Grund, zeigt sich schnell, dass sie auf völlig unlogischen Annanhmen basieren. Gewalt passiert auch außerhalb von Familien in großer Zahl, umgekehrt geht es in der Mehrheit der Familien durchaus gesittet und liebevoll zu. Und gerade bei alleinstehenden, einsamen Menschen ist die Quote von Deppressionen oder Suizidgefährdung hoch. Und nicht zuletzt ist häusliche Gewalt oder familiärer Psychoterror gegenüber Frauen oder Mädchen nicht selten eine Frage des jeweiligen „Kulturkreises“, etwa, wenn es um die ominöse „Ehre“ gewisser Familien oder Clans geht.

Um die typische österreichische Familie sollte man sich also mit oder ohne Covid-19 eher keine Sorgen zu machen. Im Gegenteil – Gefahrensituationen schweißen zusammen, Familien, Dörfer, Städte oder Länder.

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