Coronavirus: Karlheinz Kopf und seine ÖVP-Wirtschaftskämmerer befinden sich laut FPÖ in einem „Stockholm-Syndrom“.

Foto: Gregor Tatschl / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Krisenselbstmorde: FPÖ legt Zynismus von ÖVP-Wirtschaftskämmerern offen

In Zeiten einer Gesundheits- und Wirtschaftskrise entpuppen sich wieder einmal manche ÖVP-Wirtschaftsbundfunktionäre als Repräsentanten in der Wirtschaftskammer. Sie verteidigen das total missglückte Experiment des sogenannten „Härtefonds“ und verhöhnen auch noch ihre Zwangsmitglieder. Ein solche Verhalten veranlasst FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch zu massiver Kritik gegen die ÖVP-Wirtschaftskämmerer und ihren Umgang mit der Kritik der Betroffenen am Härtefonds der WKO.

ÖVP-Kämmerer Mandl, eigentlich Wirtschaftskammerpräsident in Kärnten, hatte sich in einer Aussendung vom 29. März 2020 wörtlich zu folgender Mitteilung hinreißen lassen:

(Es) habe sich im intensiven persönlichen Kontakt mit den betroffenen Selbstständigen übers Wochenende gezeigt, dass es sich oft nicht nur um wirtschaftliche, sondern auch um seelische Ausnahmesituationen handle. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer oder andere Erwerbstätige würden von massiven Zukunftssorgen geplagt, die in Einzelfällen bis hin zu Selbstmordgedanken reichen würden.

ÖVP und WKO-Sterbehilfefond hat sich selbst entlarvt

FPÖ-Abgeordnete Belakowitsch sieht den „ÖVP und WKO-Sterbehilfefonds“ einmal mehr durch die eigenen Verantwortungsträger im ÖVP-Wirtschaftsbund und in der WKO entlarvt. Für die FPÖ-Sozialsprecherin wollen „schwarze Kammergenossen“ die Symptome bekämpfen, aber nicht jene Ursachen für den sich in Wirtschaftskreisen ausbreitenden Lebensüberdruss. Und das trifft Unternehmern und Arbeitnehmer. Vor allem das Angebot der Finanzierung eines Lebens- und Sozialberaters, das auch noch auf die „Erstberatung“ beschränkt ist, ist für die FPÖ eine fortgesetzte Verhöhnung jener, die mit ihren Kammerbeiträgen die Gehälter und Funktionsgebühren der WKO-Spitzenrepräsentanten finanzieren.

Für Belakowitsch befinden sich WKO-Spitzenfunktionäre wie etwa den Wirtschaftskammergeneralsekretär Karlheinz Kopf in einer Art „Stockholmsyndrom“, die die von der Bundesregierung fabrizierten Hilfsprogramme ohne Wenn und Aber für gutheißen.

Karlheinz Kopf

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