FPÖ-Unterrichtssprecher Hermann Brückl fordert für die Schüler und Eltern Gewissheit vom Bildungsminister.

Foto: FPÖ
FPÖ fordert in der Corona-Krise „Matura alt“: Kein Schüler darf ein Jahr verlieren!

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) müsse endlich Klarheit schaffen und die diesjährige Zentralmatura aussetzen, sagt FPÖ-Unterrichtssprecher Hermann Brückl und fordert gleichzeitig die „Matura alt“ während der Corona-Krise.

Minister Faßmann aus Tiefschlaf wecken

Vorteile der Matura alt: Die Termine können individuell geklärt und der Inhalt besser auf das vor Ort gelernte angepasst werden. Brückl erwartet sich diesbezüglich bis zur nächsten Plenarsitzung des Nationalrats am Freitag einen strukturierten Fahrplan:

Minister Faßmann muss aus seinem Tiefschlaf aufwachen und den Schülern endlich Gewissheit über die weitere Vorgangsweise geben. Alles andere wäre grob fahrlässig und den Betroffenen gegenüber unfair! Dass kein Schüler ein Jahr verlieren darf, muss jetzt oberste Prämisse sein.

Schüler in Ungewissheit

In seiner Aussendung bekräftigt der FPÖ-Unterrichtssprecher, dass die Corona-Krise kein Grund dafür sein könne, die Schüler in ihrem Fortkommen zu behindern. Das wäre ihnen gegenüber unfair und auch die Wirtschaft kann es sich nicht leisten, einfach auf eine komplette Schüler- beziehungsweise Studentengeneration von späteren Fachkräften zu verzichten.

Der derzeitige Zustand sei untragbar. Den Schülern, die ohnehin unter mangelnden sozialen Kontakten leiden, auch noch Gewissheit über ihr Fortkommen zu unterschlagen, zeuge von der Inkompetenz des Ministers als Krisenmanager, so Brückl.

Lehrer, Schüler und auch Eltern leisten in der derzeitigen Situation Großartiges. Da aber nach derzeitigem Stand eine Rückkehr in den normalen Berufs- und Schulalltag nicht so bald möglich sein wird, stellt sich verständlicherweise bei vielen Maturantinnen und Maturanten eine Unsicherheit über die Durchführung ihrer Reifeprüfungen ein.

Eltern warten auf Antworten – Regierung schweigt

Die Frage, die sich derzeit für alle Schüler stellt ist: Was passiert nach dem Coronavirus-Semester? Konkret erwarten sich Schüler und Eltern eine klare Antwort auf die Frage, wie die Schüler nach diesem verkürzten Schuljahr bewertet werden. Schließen alle Schüler das Jahr positiv ab oder keiner? Was ist mit jenen Schülern, die im Halbajhreszeugnis noch negativ bewertet wurden und jetzt keine Möglichkeit mehr hatten, diese Bewertung auszubessern?

„Eltern und Schüler tappen weiter im Dunkeln – von der Regierung gibt es keine Klarstellung. Das ist nicht länger tragbar!“, sagt auch FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer in einer Aussendung.

Hermann Brückl

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link