Firmensterben: Sogar die Pferdefleischhauer trifft die Coronavirus-Krise und treibt sie in die Insolvenz.

Foto: Rainer Z .../ Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Letzter Pferdefleischer Wiens muss Insolvenz anmelden

Jetzt kommt eine Insolvenzwelle auf Österreichs Mittelstand zu. Wie nun medial veröffentlicht wurde, ist aktuell sogar der letzte Pferdefleischer Wiens wegen der Coronavirus-Krise zahlungsfähig geworden. Jetzt soll das Unternehmen „Firma Rudolf Schuller GmbH“ in Wien-Floridsdorf geschlossen werden. Der Pferdefleischer hatte selbst die Eröffnung des Konkursverfahrens beim Handelsgericht Wien beantragt.

Von der Insolvenz sind aktuell 16 Gläubiger und zwölf Arbeitnehmer betroffen. Die Passiva des Unternehmens belaufen sich auf rund 250.000 Euro. Das aktuelle Ess- und Konsumverhalten, insbesondere durch die Coronavirus-Krise und die Maßnahmen der Bundesregierung verstärkt, führten in die Insolvenz.

Pferdefleischer wurde im Weltkriegsahr 1916 gegründet

Der Floridsdorfer Pferdefleischer Schuller wurde bereits im Jahr 1916, also mitten im Ersten Weltkrieg, gegründet. Gründer war der Urgroßvater des aktuellen Firmeninhabers. Bisher hatte der Pferdefleischer sechs Standorte in Wien und in Schwechat. Geschlachtet wurde für Schuller bereits seit längerer Zeit in einem eigenen Schlachthof in Oberösterreich.

Die Pferdefleischer sind aber nicht die einzigen klein- und mittelständischen Opfer der schwarz-grünen Wirtschaftsblockade im Zuge der Coronavirus-Krise. Massiv betroffen sind etwa auch die Taxiunternehmer, vor allem auch in der Bundeshauptstadt Wien.

Leberkäse

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