Central Park New York: Dort, wo bisher Besucher die Rasenflächen bevölkert haben, werden jetzt Notlazarette zur Versorgung der Coronavirus-Infizierten eingerichtet.

Foto: Ingfbruno / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
Stadt New York richtet im Central Park Notlazarett für Seuchen-Opfer ein

Der New Yorker Central Park ist in diesen Tagen nicht wiederzuerkennen. Wo bisher Spaziergänger und Touristen die Parkanlagen bevölkerten, ist jetzt ein Betretungsverbot in Kraft. Dafür wurde durch die Stadtverwaltung ein Notlazarett für Opfer der Coronavirus-Seuche eingerichtet. Betrieben wird das Notlazarett von der christlichen US-Hilfsorganisation Samaritan’s Purse, die am vergangenen Sonntag mit dem Aufbau begonnen hatte.

Die Einrichtung des Notlazaretts wurde in Abstimmung mit dem New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo, der US-Katastrophenschutzbehörde und dem Klinikbetreiber Mount Sinai durchgeführt. Darüber hinaus fordert Bürgermeister Bill de Blasio Privatärzte und Militärmediziner auf, sich zur Unterstützung in Krankenhäusern und Notspitälern zusammenzufinden.

Höhepunkt in New York in zwei Wochen erwartet

Der Höhepunkt der Coronavirus-Infektion in der US-Metropol wird in rund zwei Wochen, also unmittelbar nach dem Osterwochenende, erwartet. Die städtischen Gesundheitsbehörden geraten zunehmend in Panik, da sie das New Yorker Spitalswesen tatsächlich nicht für eine solche Krise gerüstet sehen. Nun hofft man auf weitere Unterstützung der Bundesbehörden und des US-Militärs.

Inzwischen ist die „USNS-Comfort“ als Hospitalschiff der US-Marine im New Yorker Hafen vor Anker gegangen, um die Gesundheitsversorgung der Erkrankten zu unterstützen.

Coronavirus

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