Die Zahl der Anträge für den „kleinen Waffenschein“ hat sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt und steigt besonders in den letzten Monaten stark an.

Foto: Marcel Fosca / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Deutsche rüsten auf – schon 675.000 „kleine Waffenscheine“

Das Vertrauen der Deutschen in die Sicherheit schwindet: Immer mehr Bundesbürger beantragen den sogenannten „kleinen Waffenschein“. Nachdem dessen Zahl schon Ende 2019 auf 664.706 gestiegen war, hat sie laut einem Bericht der von BR24 im Januar und Februar dieses Jahres um weitere 10.000 zugenommen. Im nationalen Waffenregister sind inzwischen 674.777 „kleine Waffenscheine“ eingetragen. Ihre Zahl hat sich allein in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt. Ein „kleiner Waffenschein“ berechtigt zum Führen von Schreckschuß-, Reizstoff- oder Signalwaffen.

Polizeigewerkschafter politisch neutral?

Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, erklärte zu den Zahlen: „Mehr Waffen in privaten Hände sind zu keiner Zeit ein Beitrag zu mehr Sicherheit. Im Gegenteil, sie erhöhen das eigene Risiko.“ Der Mann ist jedoch nicht gerade als unpolitisch zu betrachten. Er schreibt zwischendurch gerne Artikel für die SPD-Zeitung Vorwärts. Das lässt seine politische Neutralität mehr als fragwürdig erscheinen, zumal die SPD ja auch dafür bekannt ist, das eigene Volk entwaffnen zu wollen.

Polizei Pistole HK SFP9

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