SPD-Chefin Saskia Esken (hier mit Co-Parteivorsitzendem Norbert Walter-Borjans) zieht zur Bewältigung der Corona-Krise die üblichen linken Klassenkampf-Register.

Foto: Olaf Kosinsky / wikimedia.org (CC BY-SA 3.0-de)
SPD-Chefin fordert, dass Reiche für Corona-Schäden zahlen sollen

SPD-Chefin Saskia Esken hat eine Art Lastenverteilung zur Bewältigung der Corona-Krise gefordert: Wohlhabende sollen eine Vermögensabgabe leisten. „Wir werden eine faire Lastenverteilung brauchen – und die kann für die SPD nur so aussehen, dass sich die starken Schultern in Deutschland auch stark beteiligen“, sagte sie laut Bild-Zeitung. Esken halte eine einmalige Vermögensabgabe „für eine der Möglichkeiten, die Staatsfinanzen nach der Krise wieder in Ordnung zu bringen“.

„Steuererhöhungs- und Neid-Debatte zur Unzeit“

Die FDP hält diese Idee für eine „Steuererhöhungs- und Neid-Debatte“ zur Unzeit. Kritik kam auch von der AfD, aus deren Reihen es heißt: „SPD-Saskia will zu jedem Thema immer irgendwas sagen. Heute sind es mal wieder ganz kreative und innovative Forderungen, um der Krise entgegenzuwirken. ‚Wohlhabende‘ sollen einen Vermögensabgabe leisten. Das zeigt einmal mehr: Das einzige, was Sozialisten von Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Der Aufforderung mancher Artikel-Kommentatoren, bei dieser Abgabe selbst mit gutem Beispiel voranzugehen, wird die SPD-Chefin wohl nicht nachkommen.

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