Durch das Kontaktverbot der Regierung stehen die Sexarbeterinnen doppelt auf der Straße.

Foto: Pixels / pixabay.com
ORF-Solidarität: Sorge um Sexarbeiterinnen und Spendenaufruf

Wie unzensuriert und alle anderen Medien berichteten, explodiert die Arbeitslosigkeit in Österreich infolge der schwarz-grünen Corona-Maßnahmen. Das Gasthaus ums Eck, die Friseurin, das Kleidungsgeschäft – viele von ihnen stehen vor Trümmern. Rund 200.000 Existenzen hat die Regierung binnen drei Wochen vernichtet. Hinzu kommt eine Viertelmillion Österreicher in Kurzarbeit.

Solidarität – mit Randgruppen bevorzugt

Solidarität ist angesagt, werden Regierung und Medien nicht müde zu predigen.

Doch Österreichs öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ORF) treibt eine eigene Sorge um: Er widmet heute, Samstag, den arbeitslos gewordenen Sexarbeiterinnen in Wien einen eigenen Artikel. Man möge sie nicht vergessen! Die armen haben nämlich jetzt keine Arbeit mehr. Na, schau an.

Druck auf die Tränendrüse

Was bewegt in Krisenzeiten mehr als das Schicksal von Kindern? Genau auf diese Masche setzt die Leiterin der – ja, so etwas gibt es auch! – Beratungsstelle „Sophie“ für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter, Eva van Rahden, und erklärt:

Die Problemlagen reichen von gleichzeitiger Erwerbs- und Wohnungslosigkeit bis zur verzweifelten Mutter, die nicht mehr zu ihren kleinen Kindern nach Rumänien reisen kann.

Spendenaufruf via ORF

Die armen Damen „hätten zu spät auf das sich anbahnende Verbot reagiert, oder es aufgrund sprachlicher Barrieren zu spät mitbekommen“, wie der ORF schreibt. Und die Betroffenen könnten jetzt nicht nach Hause – über die Grenze. 500 sollen es laut Polizei sein, die jetzt in Österreich versorgt werden müssen.

Mit einer fetten Zwischenüberschrift setzt sich der ORF dann auch für die Damen ein, man solle sie „nicht vergessen“ – und gibt zum Schluss gleich das Spendenkonto für den Beratungsverein an. Das nennt man Solidarität in Österreich 2020.

Prostituierte

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