Demokrat Biden möchte gerne US-Präsident werden. Doch sein Wahlkampf stottert.

Foto: Joe Biden / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Präsidentschaftskandidaten Joe Biden fehlen die Wahlkampfspender

Jetzt hat die Coronavirus-Krise auch den US-Präsidentschaftswahlkampf erreicht. Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden ist mit dem Faktum konfrontiert, dass der Spendensegen aus dem Kreis seiner Anhänger zu versiegen droht. Ende Februar hatte Biden für seine Kampagne 20 Millionen US-Dollar gesammelt. Dazu kamen weitere Spendengelder, bis Mitte März die Coronavirus-Seuche auch die USA erreichte. Versammlungen und Aufrufe zu Spenden für Biden finden seit rund drei Wochen nicht mehr statt, da die Wahlkampforganisation der Demokraten zurückgefahren worden ist.

Dazu kommt, dass Spender aus den Schichten der kleinen und mittleren Einkommensbezieher, die nun vermehrt von Arbeitslosigkeit und Einkommensverlusten getroffen werden, kein Geld mehr haben. Bisher waren aber 40 Prozent aller Spenden an Biden aus dieser Anhängerschaft gekommen.

Biden will mit Videoaufrufen potenzielle Spender erreichen

Jetzt möchte Biden gemeinsam mit seiner Wahlkampforganisation per Videoaufruf potenzielle Spender erreichen. Dieser Aufruf soll sich aber nur auf einen Kreis ökonomisch potenter Anhänger stützen. Biden zögert wegen der beginnenden Wirtschaftskrise in Folge der Coronavirus-Seuche nämlich, sich an jene Schichten zu wenden, die derzeit davon finanziell aus der Bahn geworfen werden.

Freuen darf sich darüber der amtierende republikanische US-Präsident Donald Trump, der Ende Februar bereits auf 170 Millionen Dollar an Wahlkampfspenden gekommen ist. Und die Unterstützer spenden weiter an ihn als Amtsinhaber.

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