Ein deutschenfeindlicher Rap der Migrantenszene offenbart deren Einstellung zur Aufnahmegesellschaft.

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Deutschenfeindlicher Rap für die Amadeu-Antonio-Stiftung

Vor einigen Tagen gab es Verwirrung um die offizielle Bewertung der Morde in den Hanauer Shishabars. Unzensuriert hatte von einem Abschlussbericht des Bundeskriminalamtes (BKA) berichtet, wonach Tobias R. mit der Auswahl der Opfer vor allem die größtmögliche Aufmerksamkeit für seine wirren Verschwörungstheorien erreichen wollte, selbst aber keine typisch rechtsextreme Radikalisierung durchlaufen habe.

Nach dieser Neueinschätzung sei Rassismus nicht der dominierende Aspekt seiner Weltanschauung gewesen.

Regierungslinie wiederhergestellt

Kurz darauf stellte BKA-Präsident Holger Münch aber über die sozialen Netzwerke klar, dass es eine solche Neueinschätzung nicht gebe und sein Amt mit seiner Beurteilung weiterhin auf der zuvor offiziell ausgegeben Linie bleibe. „Das BKA bewertet die Tat als eindeutig rechtsextremistisch. Die Tatbegehung beruhte auf rassistischen Motiven“, schrieb der BKA-Chef auf twitter.

Damit deckt sich die Sicht der Behörden nicht nur weiterhin mit der Auffassung der etablierten Politik, jener der meisten Mainstream-Medien und der unzähligen sogenannten Rechtsextremismus-Experten, deren Broterwerb von solchen Einschätzungen abhängt, sondern auch mit einem neuen Rapsong aus der Kategorie: „Gute Multikulti-Migranten gegen böse kartoffeldeutsche Rassisten“.

Rapper zielen auf deutsche Schuldkomplexe

„Bist Du wach?“, heißt das Musikstück, in dem laut Spiegel unter anderem Stars der Szene wie Kool Savas, Veysel, Celo & Abdi und Manuellsen zu hören sind. Alle Künstler, die auf dem rund achteinhalb Minuten langen Track über den Amoklauf von Hanau mitrappen, haben nichtdeutsche Wurzeln.

Mit ihren mitunter holprigen Reimen bedienen die Rapper nicht nur das offizielle Narrativ, sondern auch so ziemlich jeden Schuldkomplex der deutschen Mehrheitsgesellschaft. Dabei darf natürlich auch das übliche AfD-Bashing nicht fehlen. So heißt es in dem Stück:

Im Jahre Zweitausendundzwanzig ist Rechtsextremismus noch immer ’ne Plage/ Limburg, Fulda, Kassel, Hanau oder Halle/ Dass die AfD im Bundestag sitzt, ist eine Schande.

Größenwahn der migrantischen Hip-Hopper

Dessen Initiator ist der lebende Hip-Hopper Azzi Memo, der sein Stück als den „größten Deutschrap-Song in der Geschichte“ bezeichnet. Der Song erinnert stark an das Anti-Nazi-Lied „Adriano (Letzte Warnung)“, zu dem sich einst die Gruppe „Brothers Keepers“ zusammengefunden hatte.

Das geschah damals übrigens noch unter der Leitung des heute selbst als „Rassist“ und „Rechtsextremist“ gebrandmarkten Xavier Naidoo. Woran man merkt, dass „Rassist“ und „Rechtsextremist“ einfach jeder ist, der anders denkt.

Einnahmen sollen an die Amadeu-Antonio-Stiftung gehen 

Die Einnahmen von „Bist Du wach?“ sollen übrigens der linken Amadeu-Antonio-Stiftung zugutekommen, womit sich der Kreis aus Staat, Kulturschaffenden und sogenannten Nichtregierungsorganisationen, im „Kampf gegen Rechts“ wieder einmal vollumfänglich schließt.

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