Gerade einmal 22 Intensivbetten in Wien waren Ende März von Corona-Patienten belegt.

Foto: Sirigel / pixabay.com
Corona-Zahlen am Prüfstand: Auf Intensivstationen herrscht gähnende Leere

Am 12. März titelte ORF-science geradezu panisch:

Intensivbetten-Kapazität reicht noch 14 Tage. Aufgrund der Coronavirus-Erkrankungen könnte die Kapazität der Intensivbetten in österreichischen Spitälern in etwa zwei Wochen erschöpft sein.

Damit wurde unverhohlen die Botschaft vermittelt, dass das Coronavirus unendlich viele erwischen und hinwegraffen werde. Nicht nur das, darin wurde vor allem auch die Droh-Kulisse aufgebaut, wonach die Österreicher hilflos am Coronavirus sterben könnten. Was für eine schreckliche Aussicht! Entsprechend brav halten sich die Österreicher an die gravierenden Freiheitseinschränkungen, die die Regierung deshalb verordnet hat

Kaum Corona-Patienten auf Intensivstationen

Unzensuriert hat diese wahrlich dramatische Ankündigung nun überprüft.

Zwei Wochen nach dieser dramatischen Schlagzeile, am Montag, den 30. März, stellte sich die Situation wie folgt dar: Von den insgesamt 2.547 Betten auf Intensivüberwachungs- und -behandlungseinheiten befinden sich 696 in der Bundeshauptstadt. Davon waren aber lediglich 22 Betten von Corona-Patienten belegt!

Auch in den Bundesländern waren viele Intensivbetten einfach leer, weil sie für Corona-Patienten reserviert wurden, die aber nicht kamen.

Deutschlandweit das gleiche Bild

Damit ist Österreich aber nicht allein. Das „Zentralregister für Intensivbetten“ der Bundesrepublik Deutschland meldete am vergangenen Freitag Nachmittag 13.346 mit allen Arten von Intensivpatienten belegte Betten, 10.074 weitere waren frei. Von den belegten Intensivbetten dienten lediglich 2.680 der Behandlung von Covid-19-Patienten.

Nur ein geringer Prozentsatz der vorhandenen Intensiv-Patienten wird also für Corona-Erkrankte gebraucht. Die Corona-Kranken mit Intensivbetreuungs-Notwendigkeit könnten selbst dann in Wien gut versorgt werden, wenn ihre Zahl auf das Elffache des aktuellen Standes ansteigen sollte.

Panik-Kanzler Kurz

Die Meldungen der Regierung, allen voran von Bundeskanzler Sebastian Kurz, der erst vor einer Woche behauptete, dass „bald jeder wen kennen werde, der am Virus gestorben ist“, entpuppen sich als blanke Panikmacherei. Eine teure Panikmache: Sie kostete bisher 200.000 Österreichern den Arbeitsplatz, weiteren 250.000 ihr übliches Einkommen.

Euromomo.eu hat die Daten der 13. Kalenderwoche dieses Jahres veröffentlicht, das ist der Zeitraum vom 23. bis 29. März. Gesamt zeigt sich keine Zunahme der Sterblichkeitsrate, selbst in den meistbetroffenen Staaten Italien und Spanien ist sie zwar erhöht, aber nicht außergewöhnlich oder auch nur auffallend.

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