Konsequenzen werden die Krawalle wohl keine nach sich ziehen: Die zuständige Amtsärztin Heike Christiansen geht nicht davon aus, dass die Quarantäne-Maßnahmen verschärft, geschweige denn verlängert werden müssen – schließlich seien sich die Migranten nicht nahe genug gekommen, um sich zu infizieren, meint Christiansen.

Die Fraktion der Linkspartei im Landtag von Sachsen-Anhalt sprang den Randalieren schnell zur Seite und forderte in einem offenen Brief, die „Flüchtlinge“ dezentral unterzubringen und ihnen Informationen über die aktuelle Corona-Pandemie in ihren jeweiligen Sprachen nahezubringen. Natürlich müsse das Land die Migranten während der Quarantäne-Maßnahmen in der Zast außerdem mit kostenlosem Essen versorgen, auch das Taschengeld für die Illegalen solle erhöht werden.