COVID-19: Die von den „Mortalitäts“-Statistikern der MedUni Wien ausgewerteten Daten des Gesundheitsministeriums sehen „Normalverteilung“ bei den Verstorbenen in den Altersklassen.

Foto: Bwag / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
MedUni Wien gibt bekannt: COVID-19-Patienten sterben statistisch „altersgerecht“

Mit einer Meldung lässt jetzt die Medizinische Universität Wien aufhorchen: Laut Statistik würden die COVID-19-Patienten aktuell „altersgerecht“ sterben. Das geht zumindest aus der Auswertung des Zentrums für Medizinische Statistik der MedUni Wien hervor. Analysiert hat das der dortige Wissenschaftler Martin Posch. Laut Posch würde die COVID-19-Opferkurve in Österreich aktuell etwa der „normalen“ Mortalität bei Männern und Frauen in den einzelnen Altersklassen entsprechen. Zwei Drittel der Opfer seien dabei Männer.

Posch und seine „Mortalitäts“-Statistiker gründen ihre Analysen auf die Grundgesamtheit von 112 Verstorbenen mit einer COVID-19-Infektion, die mit 31. März 2020 in das epidemiologische Meldesystem des Gesundheitsministeriums eingetragen worden sind. Zwei Drittel der Opfer seien dabei Männer, wobei die genaue Verteilung 69 (Männer) zu 43 (Frauen) festgestellt wurde.

Statistik: Altersklasse ab 61 Lebensjahren für COVID-19-Tod anfällig

Die MedUni Wien-Statistik in Bezug auf COVID-19-Infizierte ergibt ebenfalls, dass der Großteil der Verstorbenen über 60 Jahre alt sei. So seien laut Analyse der Daten aus dem epidemiologische Meldesystem die meisten Verstorbenen in den Altersklassen 61 bis 70 Jahre (Männer) und 71 bis 80 Jahre (Frauen).

Auf Grund der derzeitigen Auswertungen würde sich die COVID-19-Mortalität zur sonstigen Mortalität in diesen Altersgruppen nahezu parallel verhalten. Dazu können die Medizinischen Statistiker der MedUni Wien laut Medienberichten folgendes verlautbaren:

Vergleichen wir dieses normale Sterberisiko mit den bisherigen Covid-19-Mortalitätsraten, so sehen wir, dass die Kurven nahezu parallel verlaufen. (…) Dies legt nahe, dass das Risiko, mit Covid-19 zu versterben, im Wesentlichen proportional zum normalen Risiko für die jeweilige Altersklasse ist, und die Altersabhängigkeit des Risikos daher ähnlich.

Wenn man das liest, dann kommen nicht nur Medizinern und Ökonomen Zweifel, ob die bisher durch Schwarz-Grün gesetzten Zwangsmaßnahmen, auf der Grundlage der COVID-19-Pandemie, ausgewogen waren und sind. Denn auch die Intensivstationen sind keineswegs wegen COVID-19-Fällen überfüllt.

MedUni Wien

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