Die Serie von Anschlägen auf Autos und Häuser von  AfD-Politikern geht munter weiter – das blieb vom Pkw des Berliner Landesvorsitzenden und EU-Parlamentariers Nikolaus Fest.

Foto: AfD
Linke Gewalt: Schon zweiter Brandanschlag auf Eltern von AfD-Bundestagsabgeordnetem

Mutmaßliche Linksextreme haben in Leipzig zum wiederholten Mal das Auto der Eltern eines AfD-Bundestagsabgeordneten in Brand gesteckt. Wie die Polizei zunächst mitteilte, ging ein entsprechender Notruf aus dem Stadtteil Connewitz in der Nacht auf heute, Donnerstag, kurz vor Mitternacht ein. Trotz der Löscharbeiten sei der Mercedes-Kompaktwagen komplett ausgebrannt. Auch ein davor geparktes Auto sei beschädigt worden, wie Tag24 mitteilte.

Laut lokalen Medien handelt es sich bei dem Mercedes um das Auto der Eltern des AfD-Bundestagsabgeordneten Siegbert Droese. Mittlerweile habe auch das polizeiliche Terror- und Extremismus-Abwehrzentrum die Ermittlungen übernommen. Bereits im August 2019 war das damalige Familienauto von Droeses Eltern angezündet worden. Damals hatten sich Linksextremisten zu der Tat bekannt. Ein Bekennerschreiben im aktuellen Fall ist bisher noch nicht aufgetaucht.

Linksradikale genießen in Leipzig Narrenfreiheit

Droese äußerte sich auf seiner Facebook-Seite zu dem Brandanschlag:

Wiederholt wurde auf ein Fahrzeug eines AfD Mitgliedes ein Anschlag verübt. In Leipzig haben die Radikalen Narrenfreiheit. Trotz aller Bekundungen der Polizeiführung und aus dem Leipziger Rathaus, der Alltagsgewalt entschieden den Kampf anzusagen, hat sich bisher an der Situation in Leipzig überhaupt nichts verbessert.

AfD-Abgeordnete sind zuletzt wieder häufiger Ziel von Anschlägen geworden. In der Nacht zu Montag hatten Unbekannte das Auto des Berliner AfD-Abgeordneten Frank-Christian Hansel in Brand gesteckt. Anfang März verletzte sich der sächsische AfD-Parteichef Tino Chrupalla, als er in seiner Heimatgemeinde Gablenz nachts sein angezündetes Auto löschen wollte. Wenige Tage später gab es Anschläge auf den Wagen des Berliner Landesvorsitzenden Nicolaus Fest sowie auf das Wohnhaus des Bundestagsabgeordneten Gottfried Curio.

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