Einmal mehr steht der Sänger Xavier Naidoo am Pranger der Tugendwächter der politischen Korrektheit.

Foto: JCS / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
Forderung nach Auftrittsverbot für Xavier Naidoo

Der Popsänger Xavier Naidoo war kürzlich aus der Jury der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ geflogen, nachdem ein einwanderungskritisches Video von ihm aufgetaucht war. Dort hatte er getextet:

Ich hab’ fast alle Menschen lieb, aber was, wenn fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt, dann muss ich harte Worte wählen. Denn keiner darf meine Leute quälen.

Grüne und SPD gegen Naidoo

Jetzt sieht sich Naidoo mit handfesten Forderungen nach einem Auftrittsverbot konfrontiert. Eigentlich sollte der Barde am 15. August beim Open-Air-Festival in Ladenburg (Baden-Württemberg) auftreten. Grüne und SPD im dortigen Gemeinderat wollen das verhindern.

Klarstellung nützt nichts

Naidoo versuchte sich unterdessen auf Facebook mit einer Klarstellung:

Ich setze mich seit Jahren aus tiefster Überzeugung gegen Ausgrenzung und Rassenhass ein. Liebe und Respekt sind der einzige Weg für ein gesellschaftliches Miteinander.

Dass sich die linken Gesinnungszensoren mit dieser Pflichtübung zufriedengeben, ist allerdings nicht zu erwarten. Es nützt eben nichts, noch einmal zurückzurudern, wenn man mal die Wahrheit ausgesprochen hat und das noch dazu mehrmals.

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