Beinahe hätte die Feuerwehr Hamburg ausrücken müssen. Zum Glück konnte ein linker Brandanschlag verhindert werden.

FF-Eimsbüttel / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Trotz „hoher krimineller Energie“: Kaum Berichte über vereitelten linken Anschlag

Im Hamburger Park am Eppendorfer Weg verhielten sich drei Personen in der Nacht von Montag auf Dienstag so eigenartig, dass Polizeibeamte sie anhielten und überprüften. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie deren schwere Rucksäcke öffneten. Die beiden Männer und die Frau hatten darin selbst gebaute Brandsätze, Grillanzünder und Handschuhe. Darüber hinaus wurde Wechselkleidung sichergestellt. Daraufhin wurde das Trio festgenommen und eine Hausdurchsuchung in den Wohnungen der Verdächtigen durchgeführt. Dort stellten die Beamten weiteres umfangreiches Beweismaterial sicher.

„Schwere Straftaten“ – Wo bleibt der mediale Aufschrei?

Die Polizei geht davon aus, dass die Verdächtigen schwere Straftaten, vermutlich Brandstiftungen, vorbereitet hatten. Polizeipräsident Ralf Martin Meyer erklärte dazu: „Die Tat zeigt, mit welch hoher krimineller Energie die Täter vorgehen wollten.“

Zwei der Festgenommenen sind amtsbekannt und gehören dem linksextremen Spektrum an. Wären Rechtsextreme mit Brandsätzen erwischt worden, dann würde es wohl auf allen Fernsehprogrammen Brennpunkte und Sondersendungen geben, die üblichen Talkshows würden für die nächsten Wochen wieder ihre „Expertenrunden“ machen und alle Bürger würden auf die Gefahr von rechts eingeschworen werden. Der vereitelte Anschlag von links findet in den Medien jedoch kaum Erwähnung.

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