Geisterstädte wie im wilden Westen. Droht dies nun auch bundesdeutschen Städten?

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Wegen Corona-Krise: Deutschen Innenstädten droht die Verödung

Nicht nur die Volkswirtschaft, auch die Städte dürften nach Expertenprognosen noch lange mit den Coronavirus-Folgen zu kämpfen haben. Deutschlands Innenstädten droht nach dem Ende der Epidemie eine Schneise der Verödung infolge zahlreicher Insolvenzen, vor allem in der Modebranche und der Gastronomie, wie auch die Epoch Times berichtet.

Massives Ladensterben droht in ganz Deutschland

Mit einer zeitnahen Erholung nach der Aufhebung der Corona-Maßnahmen rechnen die meisten Fachleute nicht. Vielmehr warnen sie vor einem noch nie dagewesenen Ladensterben in Deutschlands Innenstädten, da die Corona-Krise nachteilige Entwicklungen der vergangenen Jahre für den Einzelhandel noch einmal potenzieren könnte. Es drohen massenhaft Insolvenzen.

Klaus Harnack von der Unternehmensberatung „Hachmeister + Partner“ wird im Handelsblatt mit der Prognose zitiert, dass es „spätestens Ende des Jahres […] eine Insolvenzwelle im Einzelhandel von nie gekanntem Ausmaß geben“ werde – etwa ein Drittel der Unternehmen könnte die Folgen der Corona-Krise nicht überleben.

Bereits in den vergangenen fünf Jahren hatte laut dem Handelsverband Deutschland (HDE) die Zahl der Läden im deutschen Einzelhandel um etwa 29.000 verringert. Neben der Konkurrenz durch den Onlinehandel seien es Konzentrationserscheinungen zugunsten großer Ketten in den Innenstädten gewesen, die für viele unabhängige Ladengeschäfte das Aus bedeutet hätten. Die Corona-Folgen dürften diese Entwicklung nun nochmals forcieren.

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