Das Risiko, an Covid-19 zu sterben, ist bei gesunden, jüngeren Menschen verschwindend gering, sagen Stanford-Wissenschaftler (Symbolbild).

Foto: Funke / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
Corona-Tote: „Starker Kontrast zu Medienberichten“

Es ist wichtig zu wissen, wie häufig Covid-Todesfälle bei Jüngeren vorkommen – auch für die Bewertung verschiedener Eindämmungs-Strategien gegen die Pandemie.

Das erklärten die Forscher um John Ioannidis von der Universität Stanford in den USA. Weil die „Menschen unter 65 Jahren den Löwenanteil der Arbeitskräfte repräsentieren,“ sei ihr Sterberisiko durch Covid-19 daher entscheidend dafür, ob und wann man beispielsweise Fabriken und Geschäfte wieder öffnen könne.

Untersuchungen in Europa und USA

Die Forscher untersuchten die Covid-19-Todesfälle aus acht europäischen Ländern und einigen US-Bundesstaaten. Das Ergebnis: In allen untersuchten Staaten machten die unter 40-Jährigen weniger als ein Prozent aller Corona-Todesfälle aus. Bei den unter 65-Jährigen liegt die Sterblichkeit in der Schweiz bei drei Prozent, bei fünf Prozent in den Niederlanden und neun Prozent in Italien. Laut einer Studie der London School of Economics ereignet sich etwa jeder zweite Corona-Todesfall in fünf europäischen Ländern in einem Pflegeheim.

Absolutes Risiko pro Einwohner

Laut der Untersuchung liegt das absolute Sterberisiko für Menschen unter 65 Jahren etwa in Deutschland bei 1,7 pro einer Million Einwohner in Deutschland. Dort sind zum Untersuchungszeitpunkt rund 200 über 80-Jährige pro einer Million am Coronavirus gestorben. Das Durchschnittsalter der Corona-Toten liegt in der Bundesrepublik Deutschland bei 82 Jahren. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt im Vergleich dazu 80,99 Jahre.

Vorerkrankungen maßgeblich

Schon im März hatte das italienische „Institut für Gesundheit” bekanntgegeben, dass nur 0,8 Prozent der mit oder an Covid-19 verstorbenen Patienten keine nennenswerte Vorerkrankung hatten. Die Stanford-Forscher kommen für Anfang April auf einen Wert von 0,7 Prozent ohne Vorerkrankungen.

Daher haben die Wissenschaftler die Vorerkrankten herausgerechnet und kommen zu folgender Erkenntnis:

Insgesamt bestätigt dies die Annahme, dass das Risiko, an Covid-19 zu sterben, bei gesunden, jüngeren Menschen verschwindend gering ist. Das steht in starkem Kontrast zu vielen News-Stories über das Sterben von jungen Menschen und zu der Panik, die diese weitverbreiteten Meldungen wecken.

„Gefährliche Epidemie der Desinformation“

Ob die UNO mit ihrer jüngsten Warnung, wonach die Coronavirus-„Pandemie“ eine „gefährliche Epidemie der Desinformation“ nach sich ziehe, diesen Kontrast meint? UNO-Generalsekretär Antonio Guterres beklagte gestern, Dienstag, in einer Video-Erklärung, dass es viele Fehlinformationen gebe und doch eigentlich ein Moment der „Wissenschaft und Solidarität“ stattfinden sollte:

Lügen verbreiten sich im Netz, Verschwörungstheorien infizieren das Internet.

Wer also nicht den „vielen News-Stories über das Sterben von jungen Menschen und zu der Panik, die diese weitverbreiteten Meldungen wecken“ folgt, gilt gemeinhin als „Verschwörungstheoretiker“. Diese Einschätzung steht im krassen Gegensatz zu den Ergebnissen der wissenschaftlichen Studie von der Universität Stanford.

Sterben „Corona-Tote“ mit oder an dem Virus?

Nach wie vor ungeklärt scheint auch die Frage, wie viele angebliche Covid-19-Tote tatsächlich AN diesem Virus gestorben sind, oder dieses beim Exitus an einer anderen Krankheit nur IN sich trugen. Aber mit solchen Spitzfindigkeiten will sich unsere zu allem entschlossene Regierung wohl derzeit noch nicht aufhalten, ähnlich wie mit den rechtlich fragwürdigen Erlässen, die unsere Wirtschaft und unser aller Alltagsleben gerade nachhaltig demolieren. Das soll alles nach der Krise im Detail beantwortet werden. Bleibt zu hoffen, dass sich der ganze Corona-Zirkus dann nicht als maßlos übertriebene und bei logischem Nachdenken durchaus vermeidbare Selbstzerstörung erweist.

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