Während hunderttausende Menschen ihre Arbeit verlieren, schanzen Kurz und Co. mitten in der Krise ihnen nahestehenden PR-Agenturen viel Geld zu.

Foto: BKA / Andy Wenzel
ÖVP- und Grün-nahe Agenturen kassieren bei 15-Millionen-Auftrag kräftig mit

Die Coronavirus-Krise ist für Österreichs Bürger eine schmerzliche Erfahrung, vor allem aus finanzieller Sicht. Nicht so aber für diverse PR-Agenturen im Umfeld der schwarz-grünen Bundesregierung. Für sie ist die Pandemie ein großes Geschäft, wie nun die FPÖ aufzeigt.

Viel Geld an schwarz-grüne PR-Agenturen

Die Krise wird scheinbar von beiden Regierungsparteien massiv ausgenutzt, um das eigene Werbenetzwerk zu bedienen. Denn das katastrophale Krisenmanagement wird via der derzeit überall ausgestrahlten „Corona-Infokampagne“ kräftig in ein positives Licht gerückt. Und das kostet.

Wie FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker kritisiert, machen ÖVP und Grüne aus der 15 Millionen Euro teuren „Schau auf dich, schau auf mich „-Infokampagne „ein „Dorado“ für PR-Agenturen in ihrem unmittelbaren Parteiumfeld. Vor allem Philipp Maderthaner, „Kanzler-Macher“ von Sebastian Kurz, und Martin Radjaby, grüner Stiftungsrat im ORF, verdienen sich derzeit eine buchstäbliche „goldene Nase“. Hafenecker sieht darin einen „zutiefst schändlichen Missbrauch der Krise“ und meint:

Während hunderttausende Menschen ihre Arbeit verloren haben und zahllose Unternehmer um ihre Existenz zittern, lassen Kurz, Kogler & Co in der Corona-Krise das Füllhorn aus Steuergeld über ‚Kanzlermacher‘ Maderthaner, der mit seinem Campaigning Bureau die ÖVP-NR-Wahlkämpfe 2017 und 2019 managte, und den jahrelangen Grünen-PR-Mann und Wahlkampagnenleiter von Bundespräsident Van der Bellen 2016 regnen.

Grüner hinter Corona-Info-Kampagne

Während die FPÖ nun eine parlamentarische Anfrage an Kanzler Kurz einbringen wird und volle Aufklärung verlangt, hörte man auch aus dem Ö1-Journal ungewöhnlich kritische Stimmen zur Vorgehensweise der Regierung. Auch dort wurde angemerkt, dass regierungsnahe Agenturen gut an der Krisenkommunikation verdienen.

Leiter der Corona-Infokampagne ist mit Radjaby ein Grüner, der mit seiner Agentur nun dick im Geschäft ist. Das Bundeskanzleramt sieht auf Anfrage naturgemäß keine Unvereinbarkeit darin. Immerhin habe das Rote Kreuz die Kampagne beauftragt. Die personellen Naheverhältnisse dürften damit nur ein „Zufall“ sein.

Rotes Kreuz gibt sich verärgert

Hörbar verärgert ob der unangenehmen Nachfragen nach personellen Querverbindungen zwischen beauftragten Agenturen und der Regierung zeigt man sich beim Roten Kreuz. Bundesrettungskommandant Gerry Foitik erklärte, dass man ja auch nicht die Putzfirmen des Roten Kreuzes transparent machen müsse. Es sei daher egal, ob jemand früher für eine Partei gearbeitet habe, das Ergebnis zähle.

Pressestatements zu den Maßnahmen gegen die Krise

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