Es halten sich immer noch tausende IS-Anhänger in Syrien und im Irak auf, um einen neuen Krieg anzufachen.

Foto: Voice of America / Wikimedia (PD VOA)
Islamischer Staat formiert sich neu und kündigt die Vernichtung seiner Feinde an

Nicht nur viele kriminelle Vereinigungen, wie etwa die Mafia, nutzen den Ausnahmezustand der Coronavirus-Hysterie, um ihren schmutzigen Geschäften nachzugehen und neue aufzubauen. Auch die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) formierte sich in den letzten Wochen in ihren Kerngebieten Syrien und Irak neu, um ihren Eroberungskrieg weiterzuführen.

In den letzten Wochen konzentrierten sich die Aktion des IS auf die syrische Provinz Homs, wo bei Gefechten mit den Regierungstruppen Assads insgesamt 27 Militärangehörige und 22 Terroristen den Tod fanden. Obwohl das „geographische Kalifat“ im Frühjahr 2019 zu Ende ging und der IS-Anführer Abubakr al-Bagdadi vor gut einem halben Jahr zu Tode kam, existieren noch immer IS-Zellen in Syrien. Durch die Beschäftigung der westlichen Welt mit dem Coronavirus wittern die Moslems wieder Morgenluft.

Badi-Wüste als Rückzugsgebiet des IS

Aktuell ist die Badi-Wüste das Rückzugsgebiet des IS in Syrien. Nach wie vor verfügt der IS über ein beträchtliches Vermögen in der Kriegskasse, das aus Plünderungen, Unterstützungsgeldern islamischer Staaten und privater Spender sowie dem illegalen Rohölhandel stammt.

Mit dem ehemaligen irakischen Armeeoffizier Amir Mohammed Abdul Rahman al-Mawli soll sich laut US-Geheimdienstberichten ein neuer politischer und militärischer Führer an die Spitze des IS gestellt haben.

IS-Newsletter „Al Naba“ verspricht Wiederaufstieg

Der vom IS an seine Kämpfer und Unterstützer vertriebene Newsletter „Al Naba“ verspricht jedenfalls einen baldigen Wiederaufstieg der Terrororganisation. Da sich die Feinde des „Kalifats“ auf das Coronavirus konzentrieren müssten, könnte der IS seine Gegner bald „atomisieren“ und damit vernichten.

Isamischer Staat

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