Im Wiener AKH wird bei den Corona-Tests mit zweierlei Maß gemessen. Wer über Leiharbeitsfirmen kommt, muss für teure Corona-Tests selber zahlen.

Foto: User:My Friend / wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)
AKH: Mitarbeiter von Leiharbeitsfirmen müssen teure Corona-Tests selber blechen

Diverse Mitarbeiter, die im Wiener Allgemeinen Krankenhaus (AKH) tätig sind, haben sich auf das Coronavirus testen lassen müssen. Der Test war aber nicht umsonst, sondern soll 80 Euro gekostet haben. Dem nicht genug, soll es auch einen zweiten Test geben, der allerdings 300 Euro kostet, wie unzensuriert informiert wurde. Pikant daran ist, dass es im AKH Mitarbeiter gibt, die bei der Gemeinde Wien angestellt sind und für die auch die Kosten übernommen werden. Die anderen Mitarbeiter, die bei Leiharbeitsfirmen angestellt sind, haben da nicht das Glück und müssen die Tests aus eigener Tasche finanzieren.

„Mitarbeiter erster und zweiter Klasse“

Der freiheitliche Wiener Gesundheitssprecher und Landtagsabgeordnete Wolfgang Seidl stellt dazu fest:

Es gibt hier Mitarbeiter 1. Klasse und 2. Klasse. Und gerade jene Mitarbeiter, die über Leihfirmen kommen, aber dennoch als Arbeitskräfte benötigt werden, haben ohnehin wenig Geld in der Tasche. Gerade jene Menschen, die im Gesundheitsbereich tätig sind und denen wir viel verdanken, haben sich solch ein Absackeln nicht verdient!

Es ist übrigens zu vermuten, dass auch bei anderen Spitälern und gemeinde- oder staatsnahen Einrichtungen die gleiche Praxis gelebt wird. In jedem Fall sind Mitarbeiter , die über Leiharbeitsfirmen bestellt werden, sowohl beim Verdienst, als auch bei den Sozialleistungen schlechter gestellt.

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