Regierungs-Propaganda und Kurz‘ Message Control in nahezu allen Medien Österreichs sei Dank: Österreich rutscht im Ranking der Pressefreiheit weiter ab.

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Regierungstreue Berichterstattung als Grund? Österreich rutscht bei Pressefreiheit ab

Was man derzeit in Österreichs Medienlandschaft an Berichterstattung zu den Regierungsmaßnahmen im Zuge der Coronavirus-Pandemie zu lesen, sehen und hören bekommt, gleicht keiner objektiven, kritischen Betrachtung, sondern viel eher eine unterwürfigen Hofberichterstattung a lá DDR. Dass die Corona-Krise damit auch zu einer Krise der Medien- und Meinungsfreiheit wird, berichteten wir bereits. Nun rutscht Österreich wenig überraschend im Ranking zur Pressefreiheit ab.

Zwei Plätze verloren: Österreich Medienlandschaft nur mehr „ausreichend“

Im aktuellen Ranking zur internationalen Pressefreiheit musste Österreich im Vergleich zum Vorjahr zwei Plätze einbüßen. Unser Land liegt damit nur mehr auf dem „ausreichenden“ Platz 18. Als Gründe sehen „Reporter ohne Grenzen“ den „steigenden Druck auf unabhängige und kritische Berichterstattung“.

Dabei dürfte es vor allem die Schuld der Kurz-ÖVP sein, dass Österreichs Medienlandschaft – oder besser gesagt deren Objektivität und kritische Haltung – massiv bedroht ist. Denn seit der „Ibiza-Affäre“ habe man den Kampf gegen „unliebsame Medien“ massiv verstärkt. In diese Zeit fällt bisher aber alleine die „Regentschaft“ von Kanzler Kurz bzw. seiner mit vielen ÖVP-Vertrauensleuten bestückten Übergangsregierung.

Schwarz-Grün Schuld?

Und auch der überdimensionierte PR-Apparat rund um Kurz sowie dessen Helfer bei der berüchtigten „Message Control“ werden als Grund angeführt. Und die Repressionen gegen die Presse haben unter Schwarz-Grün keineswegs aufgehört. Willige Berichterstattung hat man sich zudem durch die Erhöhung der Presseförderung einfach auf Steuerzahlerkosten erkauft.

Besonders die unkritische Berichterstattung und das gehorsame Wiedergeben der Regierungslinie in Sachen Covid-19 könnten weitere Gründe für das schlechte Abschneiden der heimischen Medienlandschaft sein. Im Sinne der „Regierungs-Propaganda“ werden zwar in der Zwischenzeit Berichte über die schrecklichen ökonomischen und sozialen Folgen der Corona-Verordnungen gebracht, aber keine Kritik, keine Fragen, kein Zusammenhang. Das ist nicht Journalismus.

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