Selbst Propagandabilder über den „geliebten Anführer“ Kim Jong-Un können nicht über sein Übergewicht hinwegtäuschen.

Foto: Victoria_Borodinova / pixabay.com (CC0)
Nordkoreas Ärzte sollen in Deutschland ausgebildet worden sein

Nordkoreas kommunistischer Diktator Kim Jong-Un soll vor Kurzem (genaues Datum unbekannt) operiert worden sein. Die Behandlung soll in einem hochmodernen Privatkrankenhaus stattgefunden haben. Nun berichten südkoreanische Medien, dass die Ärzte dabei ihre Ausbildung in Deutschland genossen haben.

Kim leidet an Folgen des Übergewichts

Trotz seines jungen Alters von 36 Jahren leidet der Diktator bereits an zahlreichen gesundheitlichen Beschwerden. So wurde er 2014 am Fuß operiert, er geht seitdem oft mit einer Gehhilfe. Die Gründe für die körperlichen Beschwerden des Anführers des von Armut und Hunger betroffenen Staates sind vermutlich sein exzessiver Lebensstil und sein offensichtliches Übergewicht. Die Propaganda-Maschinerie Nordkoreas hält sich zu dem Thema bedeckt, doch Kim soll vor wenigen Tagen einer ernsten Herzoperation unterzogen worden sein. Herzprobleme sind eine typische Folge von Fettleibigkeit. Dass Kim Herzprobleme hat, können selbst Propaganda-Aufnahmen nicht verheimlichen, da sich auch auf diesen Kim mühevoll auf jede Anhöhe hinaufschleppen muss.

Operation im eigenen Privatkrankenhaus

Am 15. April feierte Nordkorea in einem riesigen Festakt den 115. Geburtstag des Staatsgründers Kim Il-Sung, Kims Großvaters. Der Staatsgründer wird dabei im Volk wie ein Gott verehrt. Kim war jedoch nicht anwesend. Seine Abwesenheit kann nur auf eine sehr ernste Verhinderung hindeuten. Die Erholungsphase nach einer schweren Operation würden eine Erklärung liefern. Stattgefunden haben soll diese im Privatkrankenhaus der Familie in Hyang San, etwa 120 Kilometer nördlich der Hauptstadt Pjöngjang. Eigentlich ist jegliche Technik des Landes veraltet und besteht aus Restbeständen alter Sowjet-Ware. Doch wie die südkoreanische Nachrichtenseite DailyNK berichtete, hat eine nordkoreanische Quelle enthüllt, dass das Krankenhaus alles andere marode und veraltet sei. Sowohl das Gerät soll hochmodern sein, als auch das Personal bestens geschult. Das Brisante dabei ist: Ermöglicht wurde dies alles angeblich nur durch Deutschland.

Ärzte des Diktators sollen in Deutschland studiert haben

Laut der Quelle soll das Krankenhaus in den letzten Jahren auf den weltweit modernsten Stand ausgerüstet worden sein. Dies wäre nur logisch, da sich in den letzten Jahren der Gesundheitszustand des „geliebten Anführers“ verschlechterte. Die moderne Ausrüstung dabei soll direkt aus Deutschland und Japan importiert worden sein. Doch auch das Personal wäre nur das Beste vom Besten. Die Ärzte sollen allesamt in Deutschland ihr Studium absolviert haben. Der Arzt, der die Herzoperation durchgeführt hat, soll extra ein Schulungsprogramm in Deutschland absolviert haben. Seitdem lebe er schwer bewacht in Pjöngjang.

Wie konnte Deutschland dies zulassen?

Wenn die Vorwürfe stimmen, wurde die lebensrettende Herzoperation indirekt nur durch Deutschland ermöglicht. Es stellt sich dann die Frage, wie die deutschen Universitäten oder der ganze Staat es zulassen können, dass Privatärzte eines grausamen Diktators durch sie ausgebildet werden. Entweder wussten es die deutschen Behörden nicht, was genauso bezeichnend für die Zustände wäre, oder, sie haben es aktiv in Kauf genommen. Dabei wird Nordkorea in westlichen Medien immer als das ultimative Böse dargestellt. Das kommunistische Regime widerspricht als Ganzes der heutigen linksliberalen Gesellschaft in Westeuropa. Offiziell befindet sich das Land immer noch im Krieg mit dem westlichen Südkorea, es herrscht nur seit vielen Jahren ein Waffenstillstand.

 

 

 

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