Der Bundespräsident in seinem Element: Nach seinem grünen Gesinnungsgenossen Kogler musste auch er einen unterwürfigen Ramadan-Gruß an die Moslems schicken, während er die Christen zu Ostern vergaß.

Foto: Screenshot / Twitter @vanderbellen
Van der Bellen gratulierte allen „Musliminnen und Muslimen“ zum Ramadan, zu Ostern fehlte Wort „Christen“

Es ist ein Phänomen, das in den letzten Jahren verstärkt in die heimische Politik eingezogen ist: Moslems werden überschwänglich zum Fastenmonat Ramadan und auch anderen Feiertagen beglückwünscht, während christliche Feiertage diese Art der Wertschätzung – wenn überhaupt – meist nur mit lustlos wirkenden Phrasen erfahren. So ließ es sich nun auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen nicht nehmen, allen Moslems einen „gesegneten Ramadan“ zu wünschen, ähnlich wie schon sein grüner Gesinnungsgenosse und Vizekanzler Werner Kogler, unzensuriert berichtete.

„Möge Ramadan allen Frieden und Zusammenhalt bringen“

Auf Twitter schrieb das Staatsoberhaupt – natürlich brav gegendert:

Zum beginnenden Fastenmonat wünsche ich allen Musliminnen und Muslimen einen friedvollen #Ramadan. Möge dieser Monat uns allen – gerade in diesen herausfordernden Zeiten – Friede und Zusammenhalt bringen. (vdb)

Van der Bellen signierte/beendete den Tweet mit „(vdb)“, was bedeutet, dass er ihn selbst verfasst hat. Warum Van der Bellen meint, dass gerade der Fastenmonat einer Religion, die durchaus ein Gewaltproblem hat, allen Österreichern Friede und Zusammenhalt bringen sollte, sei dahingestellt.

Schon in der Vergangenheit ließ der Bundespräsident mit einer Islam-Aussage aufhorchen, als er meinte, es werde soweit kommen, dass wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch aus Zeichen der Solidarität zu tragen.

Bei Oster-Glückwünschen fehlte Wort „Christen“

Van der Bellen gratulierte auch zum christlichen Osterfest in einem eigenen Brief. Allerdings vermied der Bundespräsident in diesem penibel das Wort „Christen“ oder „christlich“. Lediglich „Frohe Ostern – ein Fest der Hoffnung“ war am Ende zu lesen. Auf die christliche Bedeutung wurde somit nicht eingegangen, während zum Ramadan ganz klar die „Musliminnen und Muslime“ angesprochen wurden.

Auch Kanzler Kurz gratulierte immer fleißig zu islamischen Festen

Aber nicht nur Van der Bellen, auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) tat sich besonders in der Vergangenheit mit Glückwünschen an die islamische Gemeinschaft in Österreich hervor. In allen bisherigen Jahren beglückwünschte er zum Ramadan und auch zum Opferfest „Eid Mubarak“. Selbiges tat auch SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner.

Interesannterweise gab es dieses Jahr vom Kanzler keinen Glückwunsch zum Ramadan. Steckt da etwa Taktik dahinter? Oder hat er im Corona-Verbots-Eifer einfach vergessen?

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