Werden ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz (r.) und sein grüner Sonderbeauftragter Pius Strobl die sinkenden GIS-Gebühren auch in der eigenen Brieftasche spüren?

Foto: Franz Johann Morgenbesser / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.0)
GIS-Gebühren brechen wegen hoher Arbeitslosigkeit ein

Der Staatsrundfunk ORF ist jetzt ebenfalls ein Opfer der Covid-19-Maßnahmen. Nachdem Schwarz-Grün das Land an die Wand gefahren hat, explodieren Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit. Das bedeutet, dass sich etwa Arbeitslose und Notstandshilfebezieher während der Bezugsdauer ihrer Unterstützungsleistungen von der GIS-Gebühr befreien lassen können. Auch der Werbekuchen für den ORF schrumpft durch Firmenschließungen und Firmenpleiten erheblich. Zwischen 30 und 70 Millionen Euro könnte dies den ORF allein heuer an Einnahmen kosten. Da heißt es, den Gürtel enger schnallen.

Die Befreiungen von der GIS-Gebühr könnten ein noch größeres Loch in das ORF-Budget reißen. Allein vor den Covid-19-Maßnahmen, also Ende Februar, waren rund 40.000 Arbeitslose von den GIS-Gebühren befreit.

Propaganda-Rundfunk der Regierung

Kritiker können nicht verbergen, dass das wohl ein hoher Preis für die Präsentation als Propaganda-Rundfunk der Regierung ist, den ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und seine Führungsriege für das Hochjubeln von Covid-19-Maßnahmen zu zahlen haben. Das sollte sich, geht es nach den Kritikern, aber auch in den Managergehältern der ORF-Granden niederschlagen.

Gleichzeitig sind nur noch 34 Prozent der Bürger für eine Beibehaltung der GIS-Gebühren, 56 Prozent wollen eine Abschaffung der Rundfunk-Zwangsgebühren in Österreich.

Alexander Wrabetz

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