Die wichtigsten "Einzelfälle" im April 2019 | Unzensuriert.at

Die wichtigsten "Einzelfälle" im April 2019

Fast täglich grüßt der Einzelfall.  Foto: geralt / pixabay.com Montage: unzensuriert
Fast täglich grüßt der Einzelfall.
Foto: geralt / pixabay.com Montage: unzensuriert
22. April 2019 - 22:45

Mehr zum Thema

Wer sich diese Kolumne regelmäßig anschaut, wird eines merken: Österreich ist nicht mehr das, was es noch vor ein paar Jahren war. Unsere "Einzelfall"-Sammlung beweist, dass "Ehrenmorde", bewaffnete Raubüberfälle auf offener Straße, Jugendbanden, brutale Attacken gegen alte Menschen, Kinder oder Frauen, oft nur wegen ein paar Euro oder eines Mobiltelefons, mittlerweile zum Alltag in unserem Land gehören. Was noch auffällt: Wir durchforsten täglich die wichtigsten Medien im Land - aber nur wenige Straftaten werden von allen gleichzeitig berichtet, fast, wie wenn es da einen Aufteilungs-(oder Ignoranz-)Schlüssel gibt. Die Wiener Polizei blendete bis zu einer entsprechenden Anweisung durch das Innenministerium im Vorjahr in ihren Presseaussendungen jahrelang die Herkunft der Täter konsequent aus, als ob man die Untaten der "Bereicherer" dadurch ungeschehen machen könnte. Einen wirklich umfassenden Überblick über die (offiziellen) Verbrechen durch Ausländer finden Interessierte also nur hier.

Hier die Einzelfälle aus Deutschland.

Und hier die Dokumentation aus dem Vormonat.

Die Liste wird laufend aktualisiert.

22. April 2019

Wien: Streit um Drogen - Serbe misshandelte Frau
Im Zuge eines Streits um Ecstasy-Tabletten attackierte und bedrohte ein 25-jähriger serbischer Staatsbürger Sonntag Vormittag seine 28-jährige Bekannte während einer Autofahrt in der Leystraße in Wien-Brigittenau. Er würgte die Frau, schlug mit der Faust auf sie ein und nahm die Rauschmittel an sich. Der Mann konnte im Nahbereich angehalten und vorläufig festgenommen werden. Der 28-jährigen Frau wurde auf Grund des Lenkens unter Suchtgiftbeeinträchtigung der Führerschein abgenommen. Quelle: LPD Wien

Graz: Unbekannte überfielen Mann auf Parkbank und raubten ihn aus
Montag gegen 15.00 Uhr hielt sich ein 54-Jähriger in einer Parkanlage im Bezirk Lend auf und saß dort auf einer Bank, als sich ihm zwei unbekannte Männer näherten. Einer der beiden Unbekannten hätte dem 54-Jährigen laut eigenen Angaben einen Faustschlag ins Gesicht versetzt, während der andere Unbekannte Bargeld aus seiner Geldtasche entnommen haben soll. Die beiden Männer dürften zwischen 20 und 25 Jahre alt und ungefähr 1,70 Meter groß sein. Quelle: LPD Steiermark

21. April 2019

Wien: Polizei sprengte Balkanesen-Drogenbande - ein Kilo Heroin sichergestellt
Im Zuge umfangreicher, mehrmonatiger und noch laufender Ermittlungen gegen eine Tätergruppierung aus diversen Balkanländern konnten Beamte des Landeskriminalamtes Wien in einer Wohnung in Wien-Penzing rund einen Kilo Heroin und rund 2.000 Euro Bargeld sicherstellen. Die Suchtmittel, die einen Straßenverkaufswert von rund 30.000 Euro haben, konnten drei Männern im Alter von 32, 38 und 61-Jahren zugeordnet werden. Die beiden serbischen Staatsangehörigen und der österreichische Staatsbürger wurden festgenommen. Die Ermittlungen werden weitergeführt. Quelle: LPD Wien

Wien: Polizei sprengte gewerbsmäßige Ladendiebstahls-Bande aus Montenegro
Beamte der Polizeiinspektion Maroltingergasse konnten am 4. April um ca. 14.00 Uhr drei mutmaßlich gewerbsmäßige Ladendiebe in der Thaliastraße festnehmen. Laut derzeitigem Ermittlungsstand handelt es sich bei den Männern im Alter von 25, 26 und 28 Jahren um Mitglieder einer kriminellen Verbindung, die sich auf Ladendiebstähle von Lebensmitteln im Wiener Stadtgebiet konzentrierten. Neben den drei festgenommenen montenegrinischen Staatsangehörigen konnten drei weitere tatverdächtige Personen ausgeforscht werden. Der Tätergruppierung wurden im Zeitraum von November 2018 bis April 2019 insgesamt 18 Delikte in diversen Geschäften zugeordnet. Die Polizeiinspektion Maroltingergasse führt die weiteren Ermittlungen. Quelle: LPD Wien

Nodendorf (NÖ): Einbrecher überfielen zwei Frauen nachts im Schlaf und plünderten ihr Haus
Eine regelrechte Tortur haben zwei Frauen - Mutter (53) und Tochter (22) - in der Ortschaft Nodendorf (Bezirk Mistelbach) über sich ergehen lassen müssen. Drei maskierte Männer drangen in der Nacht auf den Ostersonntag in deren Haus ein, fesselten und knebelten ihre aus dem Schlaf geschreckten Opfer mit Handschellen und Klebeband. Die Täter verlangten Geld, Schmuck und Gold von den Frauen. Während ein mit einem Brecheisen bewaffneter Mann die Frauen bewachte, durchwühlten die anderen Eindringlinge die Wohnung auf der Suche nach Wertgegenständen. Nach rund zwei Stunden flüchteten die Männer mit ihrer Beute vom Tatort. Die Frauen konnten sich befreien und alarmierten die Polizei. Sie hatten einen schweren Schock erlitten und wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Bei den Tätern dürfte es sich nach ersten Erkenntnissen um Ausländer handeln. Laut einer Polizeisprecherin hätten sie sich untereinander in einer für die Opfer nicht verständlichen Fremdsprache unterhalten. Über die Höhe der Beute gab es zunächst keine Angaben. Quelle: krone.at

Villach (Kärnten): Afghanische Asylwerber schlugen Schweizer Touristen nieder
Am Ostersonntag um 4.10 Uhr kam es in einem Lokal in Villach zu einer Auseinandersetzung zwischen vier Schweizer Staatsbürgern und einer Gruppe afghanischer Asylwerber. Dabei wurde ein 22-jähriger Schweizer von einem 19 und einem 22 jährigen Asylwerber durch Faustschläge verletzt. Der 19 jährige wurde leicht verletzt in das LKH Villach eingeliefert. Die beiden Asylwerber wurden angezeigt. Quelle: LPD Kärnten

Wolfurt (Vorarlberg): Ausländer versuchten, 22-Jährige in ihr Auto zu zerren
Zwei Unbekannte haben am Samstag Abend versucht, eine 22-Jährige in der Vorarlberger Ortschaft Wolfurt (Bezirk Bregenz) zu entführen. Ein Auto hatte sich zunächst der jungen Fußgängerin genähert. Während der Lenker die jungen Frau mit den Worten „Was geht?“ ansprach, sprang ein zweiter Mann aus dem Wagen, packte das Opfer und wollte sie ins Auto zerren. Zu der Attacke war es gegen 22.30 Uhr auf der Albert-Loacker-Straße auf Höhe Hausnummer 17 gekommen. Als der Versuch misslang, machten sich die beiden Verdächtigen unverrichteter Dinge aus dem Staub. Die Fahndung nach dem Duo verlief bisher ergebnislos.Beim Lenker handelte es sich laut Beschreibung um einen etwa 25 bis 30 Jahre alten Mann mit dünner Statur und breiter Nase. Der Bartträger soll eine tiefe Stimme gehabt und mit ausländischem Akzent gesprochen haben. Quelle: krone.at

20. April 2019

Aflenz (Steiermark): Rumänische Serien-Einbrecher dank akribischer Polizeiarbeit überführt
Im Zeitraum zwischen 12. Oktober 2018 und 19. Oktober 2018 verübten vorerst unbekannte Täter einen Einbruchsdiebstahl in ein Einfamilienhaus in Aflenz (Bezirk Mürzzuschlag). Die Täter stahlen dabei einen Möbeltresor und verursachten einen Schaden von mehreren tausend Euro. Aufgrund von kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnte vorerst ein rumänischer Staatsangehöroger (28) ausgeforscht und in Vorarlberg festgenommen werden. Einem weiteren 28-jährigen Rumänen, der in Linz von Polizeibeamten bei einem Fahrraddiebstahl auf frischer Tat betreten wurde, konnte aufgrund von Ermittlungen ebenso eine Tatbeteiligung in Aflenz nachgewiesen werden. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die beiden auch für den Einbruchsdiebstahl in eine Gartenhütte, bei dem eine Motorsäge gestohlen wurde, dringend tatverdächtig sind. Die beiden sind teilweise geständig und wurden in die Justizanstalt Leoben eingeliefert. Quelle: LPD Oberösterreich

Salzburg: Ausländische Jugendbande fiel über Ehepaar her, das einen Radausflug machen wollte
Am frühen Abend des 20. April befand sich ein Ehepaar (59, 55) aus der Stadt Salzburg am Josef Mayburger-Kai auf einem Radausflug. Als der Mann an einer Gruppe ausländischer Jugendlicher vorbeifuhr, wurde er von einem unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Als er diesen zur Rede stellen wollte, trat ihm ein weiterer Jugendlicher von hinten gegen den Oberschenkel. Der zwischenzeitlich zur Hilfe eilenden Gattin wurde beim Versuch, die Täter zu fotografieren, das Telefon aus der Hand geschlagen. Jener Täter, der den Mann mit der Faust attackierte, nahm im Folgenden dann auch das mittlerweile abgestellte Fahrrad der Gattin und versuchte, mit diesem davonzufahren. Letzteres wurde jedoch durch einen der Jugendlichen, der sich auch mehrmals bei dem Ehepaar entschuldigte, verhindert. Der Mann wurde durch den Faustschlag und Fußtritt leicht verletzt. Die Fahndung nach den Tätern wurde eingeleitet. Quelle: LPD Salzburg

Imst (Tirol): Slowake überfiel am Karfreitag Bipa-Filiale mit Messer und raubte Kassierin aus
In Imst ist Freitag Nachmittag eine Filiale der Drogeriekette Bipa überfallen worden. Ein bewaffneter 44-jähriger Slowake bedrohte eine Kassierin und zwang sie zur Herausgabe von Bargeld. Gegen 14.30 Uhr überfiel der Mann den Drogeriemarkt. Er hatte ein Messer bei sich und forderte die Kassiererin auf, ihm Bargeld zu geben. Danach flüchtete er mit einem Pkw, konnte aber nach rund 40 Minuten von der Polizei festgenommen werden. Die Verhängung der U-Haft  und die Einlieferung des Beschuldigten in die Justizanstalt Innsbruck wurden bereits beantragt. Nach Abschluss der Ermittlungen wird der Beschuldigte wegen des Verdachtes des schweren Raubes der Staatsanwaltschaft Innsbruck angezeigt. Quelle: krone.at

19. April 2019

Wien: Bulgarin schlug Polizistin mit Metall-Türgriff spitalsreif
Beamte der Polizeiinspektion Pappenheimgasse wurden am 18. April um ca. 18.20 Uhr zu einem lautstarken Familienstreit in die Engerthstraße in Wien-Leopoldstadt gerufen. Als die Polizisten bereits mir der Sachverhaltsklärung beschäftigt waren, nahm die 40-jährige Mutter (bulgarische Staatsangehörige) einen massiven Metall-Türgriff zur Hand und warf diesen in Richtung ihres 17-jährigen Sohnes und einer Polizistin. Die Beamtin wurde am Kopf getroffen, musste von der Wiener Berufsrettung mit Platzwunden am Kopf in ein Krankenhaus gebracht werden und konnte ihren Dienst nicht weiter versehen. Die 40-Jährige wurde festgenommen. Quelle: LPD Wien

Wien/NÖ: Ungar stahl Reifen, Felgen und andere Teile von Autos in Tiefgaragen - 130.000 Euro Schaden
Niederösterreichische Kriminalisten konnten einen ungarischen Staatsbürger (51) ausforschen, der beschuldigt wird, in den Bundesländern Wien und Niederösterreich, in den Wiener Bezirken Meidling, Liesing, Favoriten und Simmering sowie in den NÖ-Bezirken Mödling und Schwechat insgesamt zehn Einbruchsdiebstähle, 16 Diebstähle, vier Sachbeschädigungen und vier Urkundenunterdrückungen begangen zu haben. Nachdem er sich Zutritt zu Tiefgaragen verschafft haben soll, habe er darin befindliche Fahrzeuge mit Hilfe von Feuerlöschern "aufgebockt" und anschließend Reifen samt Felgen, teilweise Scheinwerfer und Außenspiegel gestohlen. Im Rahmen der akribisch geführten Ermittlungen konnten die Kriminalisten den Mann ausforschen, die Staatsanwaltschaft Wien erließ in weiterer Folge einen europäischen Haftbefehl. Im Dezember 2018 konnte der Beschuldigte in Budapest festgenommen, nach Österreich ausgeliefert und in die Justizanstalt Wien Josefstadt überstellt werden. Er zeigte sich geständig. Es entstand ein Sachschaden von rund 130.000 Euro. Quelle: LPD Niederösterreich

Nickelsdorf (Burgenland): Serbe kaufte sich falschen kroatischen Führerschein im Internet und wollte damit über die Grenze
Im Zuge der Kontrollen an der österreichisch-ungarischen Grenze stellte sich in den frühen Morgenstunden des 19. April beim Grenzübergang der Ostautobahn A4 bei Nickelsdorf, Bezirk Neusiedl am See, ein serbischer Staatsangehöriger (31) einer Überprüfung durch Polizeibedienstete. Dabei wurde festgestellt, dass der vorgewiesene kroatische Führerschein des Mannes gefälscht war. Bei der Befragung gab der Mann an, dass er das Dokument vor ca. drei Wochen um 500 Euro im Internet bestellt habe. Der offensichtlich total gefälschte Ausweis wurde sichergestellt und dem Landeskriminalamt Burgenland zur kriminaltechnischen Untersuchung weitergeleitet, der Serbe wurde angezeigt. Quelle: LPD Burgenland

Salzburg: Nigerianer-Bande raubte junge Österreicher aus - 15-Jähriger verhaftet
Ein Nigerianer (15) raubte gemeinsam mit bis zu neun weiteren noch unbekannten Tätern unter Anwendung und Androhung von Gewalt sowie Ansetzen eines Messers am Hals des Opfers am späten Abend des 17. April in der Salzburger Altstadt einem Österreicher (17) dessen Brieftasche mit Inhalt, Mobiltelefon und Kopfhörer. Nach der Tat flüchteten die Täter. Die sofortige Fahndung verlief vorerst negativ. Durch die Schläge wurde das Opfer leicht verletzt. Aufgrund der Opferangaben konnte ein Beschuldigter namhaft gemacht werden. Diesen erkannte das Opfer eindeutig wieder. Der ausgeforschte Nigerianer steht zudem im Verdacht, bereits am späten Abend des 16. April an derselben Örtlichkeit, ebenfalls zusammen mit weiteren bisher unbekannten Tätern, einem weiteren Opfer (Österreicher, 17) Bargeld und Armbanduhr geraubt zu haben. Der 17-Jährige wurde dabei durch Schläge als auch Fußtritte verletzt.. Der Nigerianer wurde am Donnerstag in die JA Salzburg eingeliefert. Die Ermittlungen laufen. Quelle: LPD Kärnten.

Salzburg: Nafri misshandelte Afghanen in Migrantenheim
Ein Algerier (38) wird beschuldigt, am Abend des 17. April einen Afghanen (25) in einer Unterkunft in Salzburg gewürgt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen zu haben. Auch soll der 38-Jährige den 25-Jährigen mit einem Messer bedroht haben. Beim Einschreiten der Polizei konnte kein Messer vorgefunden werden. Hintergründe zur Auseinandersetzung sind bisher nicht bekannt. Der 25-Jährige wurde unbestimmten Grades verletzt. Gegen den 38-Jährigen wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt. Quelle: LPD Salzburg

Klagenfurt: Nigerianischer Drogenhändler verkaufte Heroin und Kokain
Nach umfangreichen Ermittlungen des koordinierten Kriminaldienstes beim Bezirkspolizeikommando Klagenfurt Land und anderer Einheiten konnte am 17. April ein 19 Jahre alter nigerianischer Staatsangehöriger nach einem versuchten Verkauf von Heroin in Klagenfurt um 17.30 Uhr festgenommen werden. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand steht der Mann im Verdacht, als Mitglied einer kriminellen Vereinigung im Zeitraum von Jänner 2019 bis zum Festnahmezeitpunkt ca. 70 Gramm Heroin und ca. 40 Gramm Kokain mit einem Straßenverkaufswert von ca. 6.000 Euro an mehrere Abnehmer in Klagenfurt verkauft zu haben. Quelle: LPD Kärnten

Wildschönau (Tirol): Ungar griff sich fünfstelligen Betrag aus Bank-Kassa, Wanderer fand Beute im Wald
Ein 31-jähriger ungarischer Staatsbürger steht im Verdacht, am 12.November 2018 um 16.47 Uhr teilweise maskiert eine Bankfiliale in Oberau (Wildschönau - Bezirk Kufstein) betreten und anschließend aus einer Schublade hinter einem Bankschalter einen fünfstelligen Bargeldbetrag entwendet zu haben. Der Mann konnte nach Ausstrahlung von Lichtbildern in den Abendnachrichten "Tirol Heute" durch Hinweise aus der Bevölkerung noch am selben Tag im Stadtzentrum von Kufstein festgenommen werde, wobei er einen hohen Bargeldbetrag mit sich führte, welcher der gegenständlichen Tat zugeordnet werden konnte. Dazu wird jetzt mitgeteilt, dass am 17. April gegen 20.00 Uhr durch eine unbeteiligte Person in einem Waldstück unweit des Tatortes ein Bargeldbetrag im oberen vierstelligen Eurobetrag aufgefunden wurde, der zweifelsfrei dieser Tat zugeordnet werden konnte. Quelle: LPD Tirol

18. April 2019

Wien: 20 Jahre Haft für Mazedonier, der Kosovo-Albaner auf offener Straße tötete
Es war anscheinend ein Racheakt nach einer wilden Prügelei, die im Tod des Kontrahenten gipfelte und am Mittwoch Nachmittag mit einer Verurteilung wegen Mordes für den Angeklagten endete. Zu 20 Jahren Haft wurde der 33-Jährige verurteilt, weil er seinem früheren Arbeitskollegen im Dezember 2017 aufgelauert und den gleichaltrigen Mann gemeinsam mit einem bis dato unbekannten Komplicen auf der Favoritenstraße (Wien-Favoriten) getötet hatte. Das Urteil gegen den Mazedonier ist vorerst nicht rechtskräftig. Der Angeklagte und sein Opfer waren einander in der Vergangenheit immer wieder auf diversen Baustellen über den Weg gelaufen und hatten sich dabei jedes Mal in die Haare bekommen. Bereits im Jahr 2008 kam es zwischen den beiden zu blutigen Handgreiflichkeiten, der Mazedonier soll den Kosovo-Albaner im Zuge einer tätlichen Auseinandersetzung mit einem spitzen Gegenstand gestochen haben... mehr

Wien: Polizei vereitelte Raubüberfall zweier Balkanesen auf 91-Jährige
Im Zuge einer Schwerpunktstreife konnten Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) am Mittwoch gegen 10.45 Uhr zwei Männer in der Meidlinger Hauptstraße (Wien-Meidling) beim Beobachten von Bankkunden wahrnehmen. Als eine 91-Jährige eine Bankfiliale verlassen hatte, setzten sich die beiden Personen in Bewegung und verfolgten die zierliche Dame. Die Polizisten nahmen sofort die Verfolgung auf und konnten dank eines raschen Zugriffs die Tatverdächtigen festnehmen. Es kam zu keinem Täter/Opferkontakt. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen kosovarischen und einen serbischen Staatsangehörigen (44, 58). Im Zuge der weiteren Amtshandlung konnte eruiert werden, dass der 58-Jährige ein nicht zurückgekehrter Strafgefangener ist. Quelle: LPD Wien

Wien: Ausländer mit Messer fielen zu dritt über Frau her und raubten sie aus
Eine 27-Jährige befand sich Donnerstag gegen 2.45 Uhr im Bereich des Europaplatzes, als zwei Männer mit einem Messer bewaffnet auf sie zugingen. Ein dritter Mann packte sie von hinten und drückte die 27-Jährige nach unten. Die drei Männer forderten in weiterer Folge Bargeld. Als die Tatverdächtigen das Geld erhalten hatte, ergriffen sie die Flucht. Alarmierte Polizisten konnten im Zuge einer eingeleiteten Fahndung zwei Beteiligte im Bereich des Mariahilfer Gürtels festnehmen und ein Messer sicherstellen. Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um zwei 19-Jährige aus der Slowakei bzw. der Russischen Föderation. Der dritte Mann konnte noch nicht ausgeforscht werden. Quelle: LPD Wien

Niederneukirchen (OÖ): Ertappter Einbrecher floh nach Rauferei mit Hausbesitzer
Ein bisher Unbekannter schlich sich am 18. April gegen 10:50 Uhr durch eine offen stehende Garage in ein Wohnhaus in Niederneukirchen (Bezirk Linz-Land) ein. Der Mann durchsuchte in der Folge das Schlafzimmer im ersten Stock. Dabei wurde er von der 62-jährigen Hausbewohnerin auf frischer Tat erwischt. Der Unbekannte versuchte, durch den Keller zu flüchten, wurde dabei aber vom 69-jährigen Hausbewohner festgehalten. Nach einer kurzen Rangelei konnte sich der Täter befreien und dann Richtung Ortsmitte davonlaufen. Bei der Rangelei verlor der Täter aber seine Kappe. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich verlief leider negativ. Der Täter erbeutete Schmuck im Gesamtwert von bislang noch unbekannter Höhe. Der Täter soll gebrochen Deutsch gesprochen haben. Quelle: LPD Oberösterreich

Wels (OÖ): Kroatischer Drogenhändler zog bei Polizeikontrolle Pistole
Am 16. April gegen 13.00 Uhr verständigte eine anonyme Anruferin die Polizei, dass ein Mann in einem Lokal in der Almgasse Drogen verkaufe. Daraufhin begab sich eine Streife der Polizeiinspektion Innere Stadt dorthin. Aufgrund einer passenden Personsbeschreibung konnte im Gastgarten ein Verdächtiger kroatischer Staatsbürger aus Linz (65) angetroffen werden. Während der Personsdurchsuchung zog der Mann plötzlich eine schwarze Pistole und wollte in Richtung der Beamten hochzielen. Die Polizisten konnten dem Mann aber die Waffe rasch entreißen. Dabei handelte es sich um eine geladene Schreckschusspistole. Im Zuge der weiteren Personsdurchsuchung wurden sechs Kugeln, vermutlich mit Kokain, und knapp 2.000 Euro Bargeld vorgefunden und sichergestellt. Bei einer angeordneten Hausdurchsuchung konnte braunes Pulver und vermutlich Cannabisharz sichergestellt werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wels wurde der 65-Jährige in die Justizanstalt Wels eingeliefert. Quelle: LPD Oberösterreich

Schärding (OÖ): Gesuchte rumänische Kriminelle in Linienbus erwischt
Eine rumänische Staatsbürgerin (40) wurde am 16. April gegen 23:50 Uhr bei einer Autobahntankstelle im Gemeindegebiet St. Marienkirchen bei Schärding als Passagier eines rumänischen Linienbusses von Polizisten der Autobahnpolizei Ried im Innkreis kontrolliert. Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung wurde festgestellt, dass gegen sie ein europäischer Haftbefehl vom 25. August 2017 besteht. Die Beschuldigte wird in Belgien zwecks krimineller Vereinigung und Einbruchs gesucht. Ihr drohen bei einer Auslieferung bis zu 30 Monate Haft. Die 40-Jährige wurde festgenommen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis in die Justizanstalt Ried im Innkreis gebracht. Quelle: LPD Oberösterreich

Pettnau (Tirol): Serbischen Tankstellenräuber nach 17 Jahren ausgeforscht
Im Jänner 2002 zwang ein maskierter Mann in der Nacht auf einer Raststätte an der A12 in Pettnau (Bezirk Innsbruck) einen Tankwart unter Vorhalt einer Pistole zur Herausgabe von Bargeld. Er konnte mit einem geringen Bargeldbetrag flüchten. Damals blieben die Fahndungsmaßnahmen erfolglos. Spuren, die damals am Tatort gesichert worden waren, führten nun zu einem 50-jährigen Serben. Spuren werden laut Polizei laufend abgeglichen, jetzt hat es einen Treffer gegeben. Der Mann wird verdächtigt, den Raubüberfall vor 17 Jahren verübt zu haben, teilte die Polizei nun mit... mehr

Feldkirch (Vorarlberg): Gerade haftentlassener 15-jähriger Syrer schon wieder straffällig
Kurz nach seiner Haftentlassung ist ein 15-Jähriger wiederum straffällig geworden. Er soll unter anderem ein Auto und mehrere Kennzeichen gestohlen haben. Der Asylwerber wurde in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert. Auf das Konto des Jugendlichen sollen vor allem Diebstähle, der unbefugte Gebrauch von Fahrzeugen sowie Kennzeichendiebstähle in Lustenau und Bregenz gehen. Anfang April ist er auf freiem Fuß angezeigt worden. Der Syrer war Mitte Februar nach mehrmonatiger Haft aus der Justizanstalt Feldkirch entlassen worden und soll Ende März weitere Delikte begangen haben, weshalb er auf freiem Fuß angezeigt wurde. Am Dienstag wurde er in Lindau im benachbarten Bayern wegen Autodiebstahls aufgegriffen... mehr

Feldkirch: 32 Monate Haft für slowenischen Serien-Einbrecher
Ein Serieneinbrecher ist am Donnerstag am Landesgericht Feldkirch zu 32 Monaten Haft verurteilt worden. Er soll bei acht Einbrüchen Bargeld und Gegenstände im Wert von über 20.000 Euro erbeutet haben. Das Schöffengericht hat es als erwiesen angesehen, dass der 32-jährige Slowene an insgesamt acht Einbrüchen in Vorarlberg beteiligt war. Dabei sollen der vorbestrafte Angeklagte und weitere Komplicen Bargeld und Wertgegenstände im Gesamtwert von mehr als 20.000 Euro erbeutet haben... mehr

Alberschwende (Vorarlberg): Anklage gegen rumänische Bettler, die Landwirt brutal ausraubten
Nach dem brutalen Raubüberfall auf einen Landwirt in dessen Haus in Alberschwende (Bezirk Bregenz) vergangenen Dezember klagt die Staatsanwaltschaft Feldkirch nun drei Männer an. Die Anklageschrift sei beim Landesgericht eingetroffen, bestätigt Gerichtssprecher Norbert Stütler. Bei zwei davon handelt es sich laut Staatsanwaltschaft um die unmittelbaren Täter, also die eigentlichen Räuber. Ein Mann wird als „Beitragstäter“ angeklagt - er soll die anderen zum Tatort gefahren haben. Die Anklageschrift ist noch nicht rechtskräftig. Alle rumänisch-stämmigen Beschuldigten waren seit mehreren Jahren in Österreich als Bettler tätig... mehr

12. April 2019

Wien: Nach eine Woche Suche forschte Polizei polnischen Messerstecher aus
Fast eine Woche lang suchte die Polizei nach jenem Tatverdächtigen, der vergangenen Samstag einen 47-Jährigen in einem Stiegenhaus in der Prager Straße (Floridsdorf) durch etliche Stichverletzungen in Kopf und Oberkörper schwer verletzt haben soll. Der Tat soll ein Streit unter Alkoholeinfluss vorausgegangen sein. Die Kriminalisten des LKA Wien, Außenstelle Nord, verdächtigten schließlich einen 34 Jahre alten Mann mit polnischer Staatsbürgerschaft, den sie am Mittwoch festnehmen konnten. Er ist geständig und in Haft. Quelle: heute.at

Salzburg: Eifersüchtiger Ungar schlug Krankenpfleger brutal nieder - zwei Jahre Haft
Am Landesgericht ist ein eifersüchtiger Ungar wegen absichtlich schwerer Körperverletzung zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Der 47-Jährige soll im Februar in einem Seniorenheim in Hallein (Tennengau) einen Pfleger aus Eifersucht mit 20 bis 30 Faustschlägen niedergestreckt haben. Er hatte anscheinend vermutet, dass der Tennengauer eine Affäre mit seiner Lebensgefährtin hat. Der ebenfalls 47 Jahre alte Attackierte hat mehrere schwere Brüche im Gesicht erlitten und musste operiert werden - im Prozess hat er eine Liaison mit der Freundin des Ungarn verneint. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Quelle: orf.at

Walserberg (Salzburg): Mutmaßlichen mazedonischen Vergewaltiger nach 25 Jahren geschnappt
25 Jahre lang hat die deutsche Polizei nach einem Mazedonier (heute 48 Jahre alt) gefahndet: Eine Vergewaltigung im Jahr 1993 in Berlin wurde dem Mann angelastet. Er tauchte vermutlich in seiner Heimat unter. Doch nun der Erfolg: Der Mann wurde in einem Reisebus bei den Grenzkontrollen am Walserberg erwischt. Der 48-Jährige hatte sich als junger Mann im Alter von 23 Jahren eine Zeit lang in Berlin aufgehalten. Dort soll es zur Vergewaltigung einer jungen Frau gekommen sein. Sie konnte den Mann offenbar identifizieren. Die Behörden waren von seiner Schuld überzeugt und stellten einen Haftbefehl aus, der schließlich auf ganz Europa ausgedehnt wurde. Der Mazedonier tauchte unter. Die Ermittler vermuten, dass er in seine Heimat geflüchtet ist. Der Mann dürfte sich (zu) sicher gefühlt haben... mehr

Klagenfurt: Ausländer überfiel Einheimischen von hinten und raubte ihn auf offener Straße aus
Ein 22 Jahre alter Klagenfurter ist - wie erst heute, Freitag, bekannt wurde - am Donnerstag Opfer eines Raubüberfalles geworden. Er soll von hinten attackiert und beraubt worden sein. Der Mann war - nach eigenen Angaben - auf dem Weg vom Kardinalsplatz durch die Adlergasse in Richtung Hasnerschule, als er plötzlich von einem Unbekannten mit den Worten „Gib mir dein Geld!“ zur Herausgabe seiner Brieftasche gezwungen wurde. Als er sich umdrehte wurde er sofort an der Jacke erfasst und an die Wand gedrückt. Der 22-Jährige bemerkte auch noch eine zweite unbekannte Person im Hintergrund. Der bärtige, mit ausländischem Akzent sprechende Täter erbeutete 400 Euro... mehr mit genauer Täterbeschreibung

Innsbruck: Nach grausigem Mord U-Haft für zwei Tatverdächtige
Nach der Bluttat, die sich am Mittwoch in Innsbruck zugetragen hat, hat die Staatsanwaltschaft Innsbruck wegen des dringenden Mordverdachts die Untersuchungshaft über zwei Personen verhängt. Der Inder (22) und die indisch-stämmige Italienerin (20) sollen die Tat, bei der einem Pakistani (28) die Kehle durchschnitten und die rechte Hand abgetrennt wurde, durchgeführt haben. Eine dritte Person, eine Freundin der nun in U-Haft befindlichen Frau, wurde freigelassen. Sie war ebenfalls zur Tatzeit in der Wohnung. Von einer Tatbeteiligung sei derzeit aber nicht auszugehen, so die Ermittler... mehr

11. April 2019

Wien: Moslem "kontrollierte" jahrelang beschnittenen Penis seines Sohnes - Prozess
Neun Jahre lang hat er sich an seinem eigenen Sohn vergriffen, am Donnerstag wurde ein 56-Jähriger nun am Wiener Landesgericht zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Sein mittlerweile 16-jähriger Sohn bekam 10.000 Euro an finanzieller Wiedergutmachung zugesprochen. Der Schuldspruch wegen geschlechtlicher Nötigung und sexuellen Missbrauchs von Unmündigen ist nicht rechtskräftig. Der Gymnasiast hatte im Vorjahr seinen Vater bei der Polizei angezeigt. Er schilderte, sein arbeitsloser und alkoholkranker Vater habe ihm seit seinem siebenten Lebensjahr bis zum Mai 2018 bei fast jeder sich bietenden Gelegenheit in die Hose gegriffen und ihn minutenlang am Penis betastet. Pikante Ausrede des moslemischen Vaters: Er habe kontrollieren wollen, ob nach der Beschneidung seiner Söhne auch "alles in Ordnung ist"... mehr

Wien: Afghane und Afrikaner beim Drogenhandel erwischt
Beamte verschiedener Organisationseinheiten des LKA Wien führten im Wiener Gemeindegebiet Streifen gegen die Suchtmittelkriminalität durch. Hierbei wurden drei Personen beim Handel mit illegalen Drogen betreten und festgenommen. Die Festnahmen erfolgtem am Praterstern sowie in der Stuwergasse und der Märzstraße. Bei den Angehaltenen handelt es sich um drei Männer (24, Stbg: Libyen; 20, Stbg: Afghanistan; 30, Stbg: Côte d’Ivoire), sie befinden sich in Haft. Darüber hinaus wurden etliche Abnehmer ebenfalls nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt. Quelle: LPD Wien

Wien/NÖ: Ost-Bande auf großer Einbruchstour wurde von EGS-Spezialisten in flagranti erwischt
Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) gelang es nach mehrtägigen Ermittlungen vier Personen wegen des Verdachtes des Einbruchsdiebstahls festzunehmen. Die Beschuldigten waren am 8. April mit einem in Polen gemieteten Wagen nach Österreich gereist und in einem Hotel in Herzogenburg Quartier bezogen. Am Tag darauf fuhren drei Männer nach Wien, wo in verschiedenen Bezirken potentielle Einbruchsobjekte in etlichen Wohnhäusern ausspioniert wurden. Hierbei wurden die Wohnobjekte immer von zwei Männern betreten. Es folgte der sofortige Zugriff durch die Kriminalbeamten, die drei wurden auf frischer Tat festgenommen. Der vierte Komplice wurde in den Abendstunden in dem Hotel in Niederösterreich festgenommen, alle Beschuldigten (23, Stbg: Ukraine; 25, Stbg: Russland; 29, Stbg: Georgien; 32, Stbg: Ukraine) befinden sich in Haft. Im Gewahrsam der Festgenommenen stellten die Polizisten diverses Diebesgut sowie Einbruchswerkzeug sicher. Quelle: LPD Wien

Wr. Neustadt (NÖ): Brutale Ost-Bande schlug ihre Raubopfer spitalsreif
Äußerst brutal sollen vier Ungarn (17 bis 22) bei Raubüberfällen im Herbst in Wr. Neustadt vorgegangen sein. Einen 19-Jährigen pügelten sie am Wr. Neustädter Hauptbahnhof über die Stiegen, raubten ihm 700 Euro Bargeld und das Telefon. Das Opfer erlitt einen Nasenbeinbruch, Blutergüsse, verlor einen Zahn. Dabei wurden die Täter (Anm.: An diesem Raub waren zwei Täter beteiligt) auch von einer Überwachungskamera gefilmt (Heute berichtete). Am 18. Oktober 2018 schlichen die Verdächtigen ins Bundesgymnasium Zehnergasse und entrissen einem 13-Jährigen mit Gewalt das Smartphone. Am 4. November 2018 sprachen zwei Verdächtige einen Mann auf der Straße an, baten ihn um ein Glas Wasser. Der Wohnungsbesitzer nahm die zwei Ungarn mit, ließ sie in die Wohnung, wurde schwer verprügelt und ausgeraubt. Das Opfer erlitt einen Jochbein- und Kieferbruch... mehr

Freistadt (OÖ): Schuldeneintreiber spielten Mafia - Bosnier und Serbe überfielen Türken
Szenen wie aus einem Mafiosi-Film - und das im beschaulichen Freistadt! Ein 30-Jähriger soll in seinem Transporter von zwei Gläubigern überrascht und mit dem Tod bedroht worden sein. Der Mann aus dem Bezirk Freistadt meldete die Morddrohung Montag Früh der Polizei. Ein 42-jähriger Bosnier und ein 33-jähriger Serbe (beide aus Wien) hätten ihn in der Nähe seiner Wohnung in seinem Transporter überrascht. Beiden ist der gebürtige Türke Geld schuldig. Im Inneren des Wagens soll ihn der 42-Jährige mit einem Klappmesser bedroht und gesagt haben, wenn er seine Schulden nicht begleiche, zwinge er ihn aus einer Flasche zu trinken – Die Flüssigkeit führe sofort zum Tod. Dann dürften sich die Männer aus der Brieftasche des Türken gleich einer ersten Rate bedient haben... mehr

St. Georgen/Attergau (OÖ): Serbinnen nutzten Babys in Kinderwägen für große Diebestour
Zwei verschwägerte serbische Asylwerberinnen aus dem Bezirk Vöcklabruck, beide 20 Jahre alt, verübten am 6. April in insgesamt acht Geschäften in St Georgen im Attergau Ladendiebstähle. Dabei fuhren sie mit zwei Kinderwägen, in denen auch ihre Kleinkinder saßen, in die Geschäfte und versteckten in diesen sowie auch unter den Kindern Sonnenbrillen, Parfums und Kleidungsstücke im Gesamtwert von mehreren tausend Euro.
Eine Verkäuferin bemerkte am 9. April den Warenfehlstand und erstattete Anzeige. Polizisten aus St. Georgen im Attergau konnten nach umfangreichen Erhebungen die Täterinnen ausforschen und Diebesgut sicherstellen. Bei der Vernehmung gaben sie als Motiv an, dass sie einen negativen Asylbescheid hätten und das Diebesgut nach der Rückkehr in ihre Heimat verkaufen hätten wollen. Quelle: LPD Oberösterreich

Innsbruck: Verstümmeltes Mordopfer war vorbestrafter Sexualtäter
Fieberhaft ermittelt das Tiroler Landeskriminalamt zum grauenhaften Messermord in Innsbruck. Am Donnerstagvormittag nahmen die Beamten Stellung zum aktuellen Ermittlungsstand, dabei gaben sie schauderhafte Details bekannt. Beim Opfer handelt es sich um einen 28-jährigen Pakistaner, der als Sextäter verurteilt war. Das Landeskriminalamt vermutet einen sexuellen Übergriff des Mannes als Motiv für die Tat. Blutüberströmt lag die Leiche des Pakistaners am Boden in der Innsbrucker Wohnung - die Kehle war aufgeschlitzt, die rechte Hand komplett abgetrennt, zudem wies der Tote offenbar mehrere Bauchstiche auf. Mittendrin im Blutbad: der Wohnungsbesitzer (22) aus Indien sowie zwei Frauen (20, 21) mit ebenfalls indischen Wurzeln. Laut Stand der aktuellen Ermittlungen hatten die vier Anwesenden in der Nacht auf Mittwoch „sehr reichlich Alkohol“ in der Wohnung konsumiert, gegen 3 Uhr früh kam es dann zur Eskalation... mehr

10. April 2019

Wien: Serbe schoss elfmal auf Tschetschenen, der beim Autofahren drängelte - Prozess 
Ein 21-Jähriger, der am 15. August des Vorjahres in Wien-Favoriten einen gegnerischen Autofahrer mit vier Schüssen lebensgefährlich verletzt hatte, ist am Dienstag Abend am Landesgericht für Strafsachen wegen versuchten Mordes schuldig gesprochen worden. Er war gemütlich mit dem Auto unterwegs gewesen, als ein hinter ihm fahrender Tschetschene hupte und mehrfach knapp auffuhr. Bei einer Kreuzung stiegen beide Lenker aus, der Serbe, ein Kampfsportler und ehemaliger Sicherheitsmann, zog eine (unrechtmäßig besessene) Pistole und schoss elfmal auf seinen Kontrahenten. Ein Schwurgericht unter dem Vorsitz von Sonja Weis verhängte über den bisher Unbescholtenen eine zehnjährige Freiheitsstrafe. Der Notwehr-Version des Mannes hatten die Geschworenen mehrheitlich keinen Glauben geschenkt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, der Serbe erbat Bedenkzeit, der Staatsanwalt gab vorerst keine Erklärung ab... mehr

Wien: Rumäne attackierte Ladendetektiv, der ihn beim Stehlen erwischt hatte
Ein 29-jähriger rumänischer Staatsangehöriger versuchte am Dienstag gegen 19.30 Uhr, mehrere Gegenstände aus einem Geschäft in der Triester Straße in Wien-Favoriten zu stehlen. Nachdem ein Ladendetektiv den Beschuldigten anhalten konnte, attackierte der mutmaßliche Dieb den Mann und flüchtete. Beamte des Stadtpolizeikommandos Favoriten konnten den Beschuldigten im Nahbereich festnehmen. Quelle: LPD Wien

Freistadt (OÖ): Hiebe statt Deutschkurs - Afghanen stritten über Alkohol für Moslems
Sie wollten eigentlich Deutsch lernen, doch dann eskalierte die Situation. Bei einem Kurs in Freistadt flogen die Fäuste, weil zwei Männer zwei Meinungen hatten. Es war am Montag, kurz vor 11.00 Uhr, als es in der Arbeiterkammer während eines Deutschkurses für Asylwerber zu einer zuerst verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 32-jährigen und einem 44-jährigen Afghanen kam. Man konnte sich zum Thema Alkoholverbot für Moslems nicht einigen. In der Pause eskalierte die Situation, und der 32-Jährige versetzte dem 44-Jährigen einen Faustschlag ins Gesicht. Dann wurde es richtig turbulent. Der 20-jährige Sohn des 44-Jährigen ging dazwischen und bekam vom 32-Jährigen ebenfalls einen Faustschlag in die Halsgegend versetzt. Die Polizei musste anrücken, um die Streithähne zu trennen. Quelle: heute.at

Graz: Kroate drosch besoffenen Vater nieder - zwölf Jahre Haft wegen Mordversuchs
Im Grazer Straflandesgericht ist am Mittwoch ein 38-jähriger Kroate wegen versuchten Mordes vor einem Geschworenensenat gestanden. Er soll seinen Vater vor einem Lokal mit Faustschlägen und Fußtritten attackiert haben. Was der Grund dafür war, konnte er nicht genau sagen. „Es war nicht Absicht“, meinte er. Das nicht rechtskräftige Urteil: zwölf Jahre Haft. Die Tat ereignete sich bereits im Oktober 2016, doch der angeklagte Kroate musste zuerst diverse Strafen in seiner Heimat verbüßen, bevor er nach Österreich ausgeliefert werden konnte. Der Vorfall geschah, als der Beschuldigte seinen Vater in Graz besuchte und mit ihm in mehrere Lokale ging. Der Sohn wollte schließlich nach Hause, doch der Vater zog es vor, weiterzutrinken. Vor einem Lokal eskalierte der Streit und der 38-Jährige versetzte seinem Vater einen Faustschlag ins Gesicht. Der stark Alkoholisierte ging zu Boden, doch der Jüngere schlug weiter - „acht- bis zehnmal“, wie er selbst angab... mehr

Salzburg: Frau und Schwiegermutter niedergeschlagen - Polizei verhaftete gesuchten Türken
Einen 34-jährigen Türken konnte die Polizei Salzburg am Dienstag, kurz nach Mitternacht, in einem Lokal in der Stadt Salzburg festnehmen. Der Mann war zur Verhaftung ausgeschrieben, nachdem er im Dezember 2018 seine Frau (37 Jahre) und deren Mutter (69 Jahre) in ihrer Wohnung in Neumarkt mit Schlägen im Kopf- und Gesichtsbereich zum Teil schwer verletzt hatte. Anschließend war er geflohen und hatte sich bis zu seiner Festnahme bei wechselnden Bekannten in der Stadt Salzburg aufgehalten. Er wurde in die Justizanstalt Salzburg eingeliefert. Quelle: LPD Salzburg

Innsbruck: Mordopfer hatte durchschnittene Kehle und abgetrennte Hand - drei Inder festgenommen
Zwei indisch-stämmige Frauen und ein Mann stehen in Innsbruck im Verdacht, ein besonders grauenvolles Verbrechen begangen zu haben: Im Stadtteil Wilten wurde Mittwoch Früh eine männliche Leiche aufgefunden. Dem mutmaßlichen Pakistani waren die Kehle mit einem Messer durchgeschnitten sowie die rechte Hand abgetrennt worden. Die drei Verdächtigen wurden bereits festgenommen. Vor der Tat soll reichlich Alkohol konsumiert worden sein. Über Motiv und genauen Tathergang konnte die Polizei bisher noch keine Angaben machen, die Ermittlungen dauern an... mehr

9. April 2019

Wien: Couragierte Kassierin schlug bewaffnete junge Möchtegern-Räuber in die Flucht
Drei derzeit noch unbekannte Täter (zwei männlich, einer weiblich) betraten am Montag gegen 18.45 Uhr ein Geschäftslokal in Wien-Donaustadt und forderten von einer Angestellten Geld. Einer der männlichen Tatverdächtigen verlieh seiner Forderung Nachdruck, indem er eine Faustfeuerwaffe zog und diese vermutlich repetierte. Eine 52-jährige Angestellte ließ sich davon nicht beeindrucken, ging zur Kassa, nahm eine Sprühflasche zur Hand und zielte damit auf die Unbekannten. Die jugendlichen Tatverdächtigen ergriffen daraufhin ohne Beute die Flucht. Es wurde niemand verletzt. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Nord, hat die Ermittlungen übernommen. Der Haupttäter hat laut Zeugen "südländisches" Erscheinungsbild... mehr mit Täterbeschreibung

Wien: Doch keine Anklage gegen begrapschte Frau, die Afghanen das Nasenbein brach
Die Staatsanwaltschaft Wien hat das Verfahren gegen eine 21-Jährige wegen berechtigter Notwehr eingestellt, die in der Silvesternacht auf dem Rathausplatz einem jungen Afghanen die Nase gebrochen hatte, nachdem sie begrapscht worden war. Die Schweizer Touristin hatte um 1.30 Uhr eine fremde Hand an ihrem Gesäß gespürt. Reflexartig drehte sie sich um und verpasste dem unmittelbar hinter ihr stehenden Mann einen Faustschlag. Dieser - ein 20 Jahre alter Afghane, der zuvor laut Zeugenaussagen andere Frauen bedrängt haben soll - wurde mit einer stark blutenden Nase von Rettungskräften in ein Spital gebracht - mehr dazu in Sexuell belästigt: Frau brach Mann die Nase. Allerdings erkannte die junge Frau im Verdächtigen nicht mit Sicherheit den Täter wieder. Daher wurde auch das Verfahren gegen den Afghanen eingestellt... mehr

Wien: Afrikanischer Drogenhändler schluckte bei Kontrolle Drogen und musste in "Schluckerzelle"
Im Zuge von Schwerpunktkontrollen durch Polizisten der Wiener Bereitschaftseinheit (BE) konnte am Montag gegen 17.00 Uhr im Bereich der Triesterstraße (Wien-Favoriten) ein mutmaßlicher Suchtmittelhandel beobachtet werden. Die Beamten konnten den 39-jährigen schwarzafrikanischen Verkäufer und auch den Käufer anhalten. Der nigerianische Staatsangehörige wurde vorläufig festgenommen und in eine "Schluckerzelle" gebracht, da er vermutlich vor der Kontrolle weitere Suchtmittel geschluckt hatte. Es konnten zwei Kugeln Kokain und 455 Euro sichergestellt werden. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die Ermittlungen übernommen. Quelle: LPD Wien

Vöcklabruck (OÖ): Zugedröhnter Spitals-Einbrecher verletzte sich und musste gleich in die Ambulanz
Der halbstarke 19-jährige Kroate war schon in der Vergangenheit mehrfach wegen Drogendelikten und Diebstahl auf. Allerdings zeigte er sich unbelehrbar und brach zu Beginn der Woche mehrere Autos in der Tiefgarage des Krankenhauses in Vöcklabruck auf. Während seiner Einbruchstour mit 1,8 Promille und diversen Drogen im Blut verletzte er sich allerdings so stark, dass er gleich in die Ambulanz des Krankenhauses weiterging. Weil er sich allerdings verdächtig verhielt, folgte ihm der Sicherheitsdienst, und die Polizei konnte ihn schließlich festnehmen. Quelle: Krone Oberösterreich

Obertraun (OÖ): Unbelehrbares Paar mit Drogen festgenommen
Ein tschechisches Paar wurde bereits im deutschen Wunsiedel wegen Drogenmissbrauchs angezeigt und nun europaweit gesucht. Die Handschellen klickten für die beiden schließlich in Obertraun (Bezirk Gmunden), wo sie wieder versuchten, Marihuana über die Grenze zu schmuggeln. Sie wurden in die Justizanstalt Wels überstellt und warten nun auf die Auslieferung... mehr

8. April 2019

Wien: Afrikaner griff Polizisten an - Beamtin musste mit Bisswunde ins Spital
Heftig randaliert und getobt hat ein 19-jähriger Eritreer am Samstag Abend gegen 23.00 Uhr in einem Lokal in den U-Bahn-Bögen am Lerchenfelder Gürtel. Das Eintreffen der Polizei hatte auf den Verdächtigen keinen beruhigenden Effekt, vielmehr verweigerte er die Ausweisleistung, verhielt sich aggressiv und widersetzte sich zunächst der Festnahme. Er biss dabei einer Polizistin derart fest in die Hand, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden musste. Später griff er in der Arrestzelle erneut Beamte an - zwei weitere Polizisten wurden dabei verletzt. Der "subsidiär Schutzberechtigte" befindet sich in Haft... mehr

Wien: OGH wies Nichtigkeitsbeschwerde von Messer-Afghanen gegen lebenslange Haftstrafe zurück
Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat die lebenslange Haftstrafe gegen jenen 23-jährigen Afghanen bestätigt, der im Vorjahr in der Leopoldstadt mit einem Messer auf eine Arztfamilie eingestochen und diese teils lebensgefährlich verletzt hatte. Die gegen den Schuldspruch wegen mehrfachen Mordversuchs eingebrachte Nichtigkeitsbeschwerde des 23-jährigen Afghanen wurde zurückgewiesen. Ob es bei lebenslanger Haft bleibt, obliegt nun der Beurteilung des Wiener Oberlandesgerichts (OLG). Der OGH wies dem OLG die Akten zur Entscheidung über die Strafberufung des 23-Jährigen zu... mehr

Wels: 13 Jahre Haft für Bosnier, der Freundin niederstach
Er war einer der drei kriminellsten Buben Österreichs, hatte schon vor seinem 14. Geburtstag mehr als 160 Straftaten auf dem Kerbholz. Am Montag stand der Bosnier Fadil S. (38) in Wels vor dem Schwurgericht, weil er seine Ex-Freundin (50) niedergestochen hatte. Vorbestraft, arbeitslos, drogen- und eifersüchtig: Neun Monate lang waren Fadil S. und sein späteres Opfer Zumreta D. ein Paar. Bis die Welser Wirtin von ihrem Reserve-Othello genug hatte, er aber nicht von ihr. Fadil S. verbrachte die Nacht vor dem Mordversuch vor der Haustür seiner Angebeteten. In der Früh gab sie ihm 100 Euro und kutschierte den Ex-Lover zum Bahnhof. Er wollte nach Bosnien. Im Auto, einem Audi TT, kam es zum handfesten Streit. Zumreta D. stoppte mitten auf der Straße, sprang aus dem Sportwagen, schrie: „Hilfe, er will mich umbringen!“... mehr

Graz: Ein-Monats-Bilanz in Schutzzonen - 77 Prozent der Weggewiesenen sind Ausländer
Einen Monat nach Einrichtung der Schutzzonen im Grazer Volksgarten und im Metahofpark zog die Polizei am Montag Bilanz: „Äußerst erfolgreich und zielführend, eine sehr positive Sache“, sagte Landespolizeidirektor Gerald Ortner. Es gab 28 Festnahmen, 170 Betretungsverbote und 138 Sicherstellungen von zumeist Drogen. „Die Szene ist nervös, und das gefällt uns sehr gut“, so ein leitender Ermittler. Von den 170 Betretungsverboten entfielen mit Stand 1. April 36 Prozent auf Afghanen, 23 Prozent auf österreichische Staatsangehörige. Danach kämen Personen aus Somalia, der Russischen Föderation, Rumänien oder Nigeria... mehr

Salzburg: Vor Hochzeit verhafteter Gambier hätte Braut gar nicht heiraten können, weil sie anderweitig gebunden ist
Am vergangenen Freitag wurde in Salzburg ein mehrfach illegal eingereister Gambier (30) wenige Minuten vor seiner geplanten Hochzeit unmittelbar vor dem Trauungssaal am Standesamt verhaftet und in Schubhaft genommen. Nun stellt sich heraus: Für die Braut (29) wäre es nicht die erste Hochzeit gewesen. An sich kein Problem. Nur: Die erste Ehe soll noch aufrecht sein! „Mein Mandant und seine Frau sind Anfang 2016 nach Nigeria geflogen und haben am 7. Jänner 2016 mit einem großen Familienfest geheiratet“, sagt die Salzburger Anwältin Petra Patzelt zur Krone. Das Eheglück währte aber nur kurz: Bereits im November 2016 zog der Nigerianer, Vater der gemeinsamen Kinder (4, 6), aus. Er habe seine Frau im Ehebett mehrfach in flagranti mit ihrem Liebhaber aus Gambia überrascht, sagt die Anwältin zum Grund der Trennung. Das Standesamt der Stadt Salzburg hat den Fall am Montag geprüft und noch am Nachmittag eine Strafanzeige wegen versuchter Doppelehe angekündigt... mehr

Salzburg: Prozess gegen syrische Messerstecher vertagt - Opfer war nicht vor Gericht erschienen
Wegen versuchten Mordes hätten sich am Montag zwei Syrer vor Gericht verantworten müssen. Sie sollen auf einen Landsmann eingestochen haben. Weil aber das Opfer nicht vor Gericht erschienen ist, musste der Prozess vertagt werden. Der Mann wurde vom Gericht zur polizeilichen Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Das Motiv der beiden Angeklagten sollen Geldschulden gewesen sein, heißt es in der Anklage. Demnach machten sich die beiden im vergangenen Frühling einen Termin mit einem 31-jährigen Syrer aus, der ihren knapp 400 Euro schuldete. Die Aussprache endete jedoch blutig. Einer der beiden Beschuldigten - ein 20-jähriger Syrer - rammte dem Schuldner laut Anklage ein Küchenmesser in den Bauch und traf dabei die Leber... mehr

5. April 2019

Österreich: Grenzüberschreitende Polizeiarbeit erfolgreich - Serben-Schlepperbande zerschlagen
Gemeinsam ermittelten Kriminalisten aus Österreich, Ungarn und Serbien monatelang über die Grenzen hinaus gegen die Menschenhändler - nun konnte die kriminelle Organisation endgültig gesprengt werden. Während der mutmaßliche Anführer der Schlepperbande (51) bereits vor mehreren Wochen von serbischen Fahndern in die Zelle gesteckt worden war, klickten jetzt im Zuge von Razzien auch für sechs seiner Handlanger die Handschellen. Ein Verdächtiger ging in Ungarn ins Netz, die restlichen fünf in deren Heimatstadt Subotica in Serbien. Die Schlepperbande soll im vergangenen Jahr ganz groß im Geschäft gewesen sein. Ihre Hauptkundschaft: albanischstämmige Personen aus dem Kosovo, die ihr Glück in Österreich suchen wollten. Exakt 900 Euro mussten die Geschleusten pro Kopf und Reise hinblättern... mehr

Wien: Türke wegen Verdachts auf Vergewaltigung einer Bekannten festgenommen
Grausamer Fall aus dem Bezirk Brigittenau: Eine Frau ist am Samstag mutmaßlich von einem Bekannten vergewaltigt worden, vier weitere Männer sollen in die Tat involviert sein. Der Hauptverdächtige befindet sich in U-Haft. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Laut Insider-Informationen handle es sich bei dem Hauptverdächtigen um einen Österreicher mit türkischen Wurzeln. Außerdem sei es nach der Festnahme des Mannes in einer Polizeiinspektion zu einem Tumult gekommen - mehrere Familienmitglieder hätten sich dort versammelt. Dies bestätigte die Polizei bisher jedoch nicht. Quelle: krone.at

Wien/Mödling (NÖ): Nafri (17) ohne Führerschein fuhr Polizei mit Tempo 180 davon
Ein bisschen durch Wien und den Bezirk Mödling cruisen wollte am Donnerstag ein 17-jähriger Tunesier. Dass er das eigentlich gar nicht darf, wusste er genau – der Teenager hat nämlich keinen Führerschein. Dass die Polizei gegen 22.20 Uhr auf der B17 in Vösendorf Verkehrskontrollen durchführte, spielte dem 17-Jährigen natürlich gar nicht in die Hände. Die Kurzschluss-Reaktion: Als die Exekutive Anhaltezeichen machte, blieb der Lenker nicht stehen, sondern drehte um und gab Vollgas. Mit Tempo 180 bretterte er durch die 70er-Zone Richtung Wien zurück, stellte den Pkw schließlich im Ortsgebiet von Vösendorf ab und versteckte sich gemeinsam mit seinem Beifahrer (18)... mehr

Schwechat (NÖ): Bettler-Mafia nutzt Billig-Flieger aus Georgien zur illegalen Einreise
Das osteuropäische Bettlerwesen hat anscheinend auch den Flughafen Wien erreicht. Ein Exekutivinsider berichtet von täglich bis zu 30 jungen Männern und vereinzelt auch Frauen, die sich in Georgien ohne Einreisepapiere an Bord einer Billigfluglinie schmuggeln und in Schwechat stranden. Täglich um 13.30 Uhr kommt aus der drittgrößten Stadt Kutaissi (mehr als 150.000 Einwohner) in Wien-Schwechat eine georgische Maschine an. Neben einigen seriösen Geschäftsleuten und dem einen oder anderen Urlauber mit gültigem Visum befindet sich dabei meist eine stattliche Anzahl an Bettlern an Bord. „Die billigen Flugtickets von weit weniger als 100 Euro kommen den meist jungen Männern wie gerufen. Sie glauben, damit ein Einfallstor in die EU gefunden zu haben. Die Bettlermafia agiert also offenbar immer dreister“, schildert ein Fremdenpolizist, der sich täglich mit den georgischen Passagieren, die illegal einzureisen versuchen, herumschlagen muss... mehr

Asten (OÖ): Geistig abnormer Ausbrecher auf Flucht in die Türkei gefasst
Sieben Monate war er auf der Flucht - nun hat der lange Arm des Gesetzes zugeschlagen: Bei der Kontrolle an der serbisch-bulgarischen Grenze flog ein aus der Justizanstalt Asten (OÖ) entflohener geistig abnormer Rechtsbrecher auf. Wie auch ein mutmaßlicher Vergewaltiger, der per rot-weiß-rotem Haftbefehl gesucht wurde. Beide wollten in ihr Heimatland Türkei. In Wien verurteilt, unter anderem wegen schwerer Körperverletzung und Erpressung, landete der 23-Jährige 2017 im Forensikzentrum Asten (Außenstelle der Justizanstalt Linz und zugleich eine der zwei Einrichtungen für geistig abnorme Rechtsbrecher im Lande). Nach einem Jahr hatte der Häftling mit türkischer Herkunft genug von der oberösterreichischen Luft: Bei einem Freigang machte sich der Mann im August 2018 aus dem Staub... mehr

Linz: Nigerianer gaben sich als Polizisten aus und durchsuchten Jugendliche
"Komm mal mit, ich bin Polizist" und "Hast du was mit?" – mit diesen Worten haben sich zwei Schwarzafrikaner (28, 31) am Donnerstag gegen 12.15 Uhr laut Polizei bei zwei jungen Linzern (15, 17) am Hauptbahnhof vorgestellt. Diese schöpften allerdings rasch Verdacht und zeigten den Vorfall bei der Polizeiinspektion direkt am Bahnhof an. Wie der 15-Jährige angab, soll ihn das Duo durchsucht und ihm kurzzeitig das Handy abgenommen haben. Die (richtigen) Beamten gingen daraufhin mit dem 17-Jährigen ins Untergeschoß des Bahnhofs und entdeckten nach kurzer Zeit die beiden Verdächtigen... mehr

Salzburg: Illegaler Afrikaner kurz vor Hochzeit mit Einheimischer in Schubhaft genommen
Nur wenige Minuten vor der Hochzeit mit seiner Lebensgefährtin, einer Salzburgerin (29), wurde am Freitag ein aus Gambia stammender 30-Jähriger im Schloss Mirabell in Schubhaft genommen. Der Gambier lebt seit vier Jahren in Salzburg. Er betreut die kleinen Kinder seiner Lebensgefährtin. Einen ordentlichen Job darf er nicht annehmen, da er nicht als Asylwerber anerkannt ist. Am Freitag wollten der Mann und die Salzburgerin heiraten, um ordentliche Verhältnisse zu schaffen. Doch Minuten vor der Trauung im Schloss Mirabell tauchte die Fremdenpolizei dort auf und nahm den Afrikaner mit. Er sitzt in Schubhaft. Die Ermittler hatten anscheinend keine Anschrift von ihm, deswegen nutzen sie die Hochzeit zu Festnahme. Der illegal Aufhältige soll in seine Heimat abgeschoben werden. Quelle: krone.at

Salzburg: Vorbestrafter Mazedonier überflel Leute und ging einbrechen - acht Jahre Haft
Ein mutmaßlicher Serieneinbrecher ist am Freitag zu acht Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Dem 42-jährigen Mazedonier werden schwerer Raub mit zwei Verletzten und sechs schwere Einbruchsdiebstähle vorgeworfen. Der einschlägig Vorbestrafte soll im Frühling 2011 einen Arbeiter in Schwarzach (Pongau) überfallen, ihm Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben und ihm die Geldbörse geraubt haben. Den zweiten Überfall vor drei Jahren soll der Mazedonier gemeinsam mit zwei Komplicen auf einen Diskont-Supermarkt in Oberösterreich verübt haben. Auf seine Spur kamen die Ermittler nach einem DNA-Treffer. Den Großteil der Einbruchsdiebstähle soll der Angeklagte im Jahr 2016 begangen haben... mehr

Wörgl (Tirol): Rätsel um gestohlenen Lkw und falsche Polizisten - Türke tatverdächtig
Nachdem fünf „falsche“ Polizisten Ende März in Wörgl in Tirol einen Lkw mit drei verladenen Pkw gestohlen hatten, ist nun ein 41-jähriger Türke als Tatverdächtiger ausgeforscht worden. Dieser gab aber an, der Besitzer des Lkw zu sein. Angeblich sei ihm selbst vor einem Jahr der Lkw in Kufstein gestohlen worden. Damals hatte er jedoch keine Anzeige erstattet. Über die Art und Weise, wie der Lkw nun „wiederbeschafft“ wurde, machte der Mann keine konkreten Angaben. Die Exekutive ging aber aufgrund eines Telefonats davon aus, dass der 41-Jährige den fünf Männern den Auftrag erteilt habe, den Lkw wiederzubeschaffen, sagte ein Sprecher der Polizei... mehr

4. April 2019

Wien: 185 Straftaten - Polizei forschte elfköpfige Jugendbande aus
Eine elfköpfige Jugendbande hat in Wien-Ottakring insgesamt 185 Straftaten begangen. Die neun Burschen und zwei Mädchen im Alter von 13 bis 17 Jahren waren seit November 2018 aktiv und wurden nun ausgeforscht. Die zahlreichen Anzeigen betrafen Körperverletzungen, gefährliche Drohung, Sachbeschädigung, Diebstahl, Nötigung und Raub, berichtete die Polizei am Donnerstag.Der Großteil der Delikte betraf eine Serie von Einbruchsdiebstählen in Zeitungskassen. Ein 17-Jähriger gab 92 und ein 15-Jähriger 103 solcher Straftaten zu. Die gefährlichen Drohungen wurden laut Polizei unter anderem vor Schulen ausgesprochen. Der von der Bande verursachte Gesamtschaden liegt bei rund 8.000 Euro. Über den potentiellen "Migrationshintergrund" der elf österreichischen Staatsangehörigen ist nichts bekannt. Quelle: LPD Wien

NÖ/Tirol: Rumänenbande stahl teure Traktoren - mehr als eine Millon Euro Schaden
Bediensteten des Landeskriminalamtes gelang es, eine rumänische Tätergruppierung auszuforschen und vier Beschuldigte festzunehmen, die im Zeitraum von März bis Dezember 2018 Traktorendiebstähle in Tirol und Niederösterreich begangen haben sollen. Dabei sollen 17 vollendete und 1 versuchter Traktorendiebstahl verübt worden sein. Es entstand ein Gesamtschaden in der Höhe von mehr als eine Million Euro. Im Rahmen der Ermittlungen zu einem im Juli 2018 in Niederösterreich gestohlenen Traktor konnte dieser in Rumänien auf dem Grund eines 32-jährigen rumänischen Staatsbürgers sichergestellt werden. Durch das Zusammenwirken mit den Bediensteten des Landeskriminalamtes Tirol stellte sich heraus, dass es Zusammenhänge zu Traktorendiebstählen in Tirol gab... mehr

Ebensee (OÖ): Iraker überfiel mit Machete Wettbüro - Prozess
Einen Freispruch und zwei Haftstrafen hat es am Donnerstag für drei Angeklagte am Landesgericht Wels gegeben. Sie mussten sich nach einem Überfall auf ein Wettbüro in Ebensee (Bezirk Gmunden) im vergangenen Mai verantworten. Jener Iraker (35), der mit einer Machete bewaffnet Geld gefordert haben und anschließend geflüchtet sein soll, wurde rechtskräftig zu drei Jahren Haft verurteilt. Eine höhere Haftstrafe fasste ein 33-Jähriger Iraker aus. Nach intensiven Ermittlungen hatte sich herausgestellt, dass der 33-Jährige, der während des Überfalls als "Gast" auf der Bank war, der eigentliche Drahtzieher war. Der Mann wurde zu vier Jahren Haft verurteilt - das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Eine 55-jährige Frau aus Ebensee, die dem Duo als Aufpasserin geholfen haben soll, wurde rechtskräftig freigesprochen. Ihr konnte kein Vorsatz nachgewiesen werden. Quelle: orf.at

Braunau (OÖ): Dealerbande überschwemmte Innviertel mit synthetischen Drogen
Im Innviertel ist ein grenzüberschreitender Drogenring aufgeflogen. Eine polnisch-rumänische Tätergruppe soll zehn Kilo Amphetamin, Hunderte XTC-Tabletten und Marihuana im Wert von rund 190.000 Euro verkauft haben. Die Polizei Braunau ermittelte bereits seit November 2018 gegen die Tätergruppe, die in Nachtlokalen im Stadtgebiet von Braunau am Inn und in Niederbayern große Mengen synthetischer Drogen in Umlauf gebracht hatte. Ende des Jahres 2018 führten die Ermittlungen zu zwei einschlägig vorbestraften rumänischen Staatsangehörigen, 21 und 29 Jahre alt, die Partydrogen an Lokalgäste verkauften... mehr

Graz: Polizei forschte Bosnier aus, der Supermarkt und Tankstelle überfallen hatte
Die wegen einer Häufung von Überfällen im Raum Graz geschaffene Ermittlungsgruppe „Schloßberg“ hat in Graz einen 39-jährigen Bosnier geschnappt. Der Mann soll Überfälle auf eine Tankstelle und einen Supermarkt verübt haben. Der vorerst Unbekannte hatte am 15. Dezember 2018 in der Früh einen Supermarkt mit einem Elektroschocker überfallen. Derselbe Räuber hatte laut Polizei schon am 24. November 2018 in der Nacht eine Tankstelle in der Straßgangerstraße - nahe der Landespolizeidirektion - mit einem Messer überfallen. Der Mann ist in Deutschland einschlägig vorbestraft. Bei seiner Vernehmung war er nicht geständig und verweigerte jegliche Aussage. Er ist in Haft... mehr

Salzburg: Prozess um syrischen Kurden, der bei Demo PKK-Flagge schwenkte
In Salzburg muss sich kommende Woche ein Kurde aus Syrien wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vor Gericht verantworten. Er soll bei einer Demo die Fahne der verbotenen „Kurdischen Arbeiterpartei“ (PKK) geschwenkt haben. Der Vorfall soll sich am 27. Jänner 2019 beim Salzburger Hauptbahnhof ereignet haben. Es ging um eine Demonstration gegen die militärische Intervention der Türkei in der syrischen Stadt Afrin. Die EU stuft die PKK als terroristische Vereinigung ein. Die Türkei hatte wenige Tage vor der Demonstration in Salzburg eine Offensive („Operation Olivenzweig“) auf die Stadt Afrin im kurdischen Autonomiegebiet im Norden Syriens gestartet... mehr

Innsbruck: Streit unter Rumänen in Notschlafstelle endete mit Messerstich
Ein Streit zwischen zwei rumänischen Staatsangehörigen endete in der Nacht auf Donnerstag in einer Notschlafstelle in Innsbruck blutig. Einer der Männer zog ein Messer und verletzte seinen Kontrahenten damit im Gesicht. Es war gegen 21.35 Uhr, als die beiden (19, 32) zu streiten begannen, zunächst noch eher harmlos und verbal. Doch der Konflikt eskalierte komplett, der 19-Jährige zückte plötzlich ein Messer und verletzte den 32-Jährigen an der rechten Wange. Als die Wachmänner eingriffen und die beiden Streithähne zu trennen versuchten, ergriff der Täter die Flucht. Die Fahndung nach dem 19-Jährigen verlief bisher negativ. Der Verletzte wurde nach Erstversorgung in die Klinik Innsbruck eingeliefert. Quelle: LPD Tirol

3. April 2019

Wien: Jugendbande terrorisierte Park - "Bedingte" für 14-jährigen Straßenräuber
Ein Mitglied einer multikriminellen, hauptsächlich aus Migranten bestehenden Jugendbande ist am Mittwoch wegen versuchten Raubes zu sechs Monaten Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der 14-Jährige soll in einem Park im 15. Bezirk wochenlang Gleichaltrige terrorisiert haben. Der 14-Jährige, der mit elf Geschwistern in einer Gemeindebauanlage in Rudolfsheim-Fünfhaus lebt, war gemeinsam mit zwei jüngeren, noch strafunmündigen Komplicen am 12. Oktober 2018 im Reithofferpark auf einen unwesentlich älteren Burschen losgegangen. Die drei umkreisten diesen, der 14-Jährige forderte ihn zur Herausgabe aller Wertgegenstände auf und griff dem Bedrängten in die Hosentaschen. Als der Bursch nicht parierte, kassierte er mehrere Faustschläge, ehe ihm die Flucht gelang - mehr dazu in Jugendbande beraubte in Park Gleichaltrige. Während der gesamten Verhandlung grinste der 14-Jährige und zeigte keinerlei Reue oder Respekt vor Gericht... mehr

Wien: Multikrimineller Iraker lebte als U-Boot und stach Unterschlupfgeberin tot - Lebenslang
Im Asylverfahren hat er vorgebracht, dass er im Irak Angst hat, dass er getötet wird. In Österreich hat er dann selbst getötet. Ein 40 Jahre alter Iraker ist jetzt in Wien zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Er hatte am 8. September 2018 seine Freundin mit einem Messer ermordet. Sie hatte ihn seinen Worten zufolge in seiner „Männlichkeit beleidigt“. Dabei hätte der Iraker zu dem Zeitpunkt längst im Gefängnis seine Haftstrafen absitzen müssen. Er war 2004 illegal nach Österreich gekommen, hatte mehrmals Asyl beantragt und diesbezügliche Ablehnungen immer wieder bekämpft. Und die Zeit dazwischen? „Dazu genutzt, straffällig zu werden“, sagt Staatsanwältin Julia Koffler-Pock. Und zwar mehrfach. Doch er beantragte Strafaufschub und - tauchte unter. Er wohnte beim späteren Opfer. „Die Strafe ist zu hoch“, protestierte der Mann im Anschluss an die Urteilsverkündung. Er meldete umgehend Berufung an, das Urteil ist nicht rechtskräftig... mehr

Wien: Foto-Fahndung nach gewalttätigem Räuber
In der Nacht von 22. auf 23. Februar ist es in Neubau zu einer Doppel-Straftat gekommen. Zunächst hat der derzeit noch unbekannte Täter um etwa 1.30 Uhr einem Mann vor einem Lokal einen Faustschlag ins Gesicht verpasst. Dann flüchtete er vom Tatort am Neubaugürtel. Kurze Zeit später kehrte der Mann jedoch wieder zurück und bedrohte ein weiteres Opfer. Diesem zweiten Mann raubte er mit Gewalt dessen Armbanduhr und flüchtete daraufhin erneut. Jetzt konnten Fotos des Beschuldigten sichergestellt werden. Die Wiener Polizei ersucht um Hinweise. Quelle: heute.at

Wien: Drei Einbrecherbanden ausgeforscht - 380.000 Euro Schaden
Schlag gegen die Einbruchskriminalität in Wien: 15 Verdächtige, die drei unabhängigen Gruppen angehörten, wurden von der Polizei ausgeforscht. Sie gingen auch in Niederösterreich, Oberösterreich sowie Salzburg auf Diebestour und machten dabei weder vor Autos noch Geschäften oder Wohnhäusern Halt. Die aus sieben Serben, fünf österreichischen Staatsangehörigen und je einem Bosnier, Tschechen und Russen (Alter: 15 bis 42 Jahre) bestehenden Gruppen begingen die Verbrechen größtenteils, um sich Kokain und „Gras“ zu verschaffen. Dabei gingen sie nicht zimperlich vor: Sie schlugen Auto- und Auslagenscheiben ein und hatten es vor allem auf Geld und Preziosen abgesehen. Schadenssumme: stolze 380.000 Euro. Nach einem Verdächtigen wird international gefahndet, sieben mutmaßliche Täter befinden sich in Haft. Gegen die Einbrecher wurde seit zwei Jahren durch das Landeskriminalamt Wien und diverse Dienststellen in Bundesländern ermittelt. Quelle: krone.at

Tirol: Türken-Bande als Schlepper entlarvt - mindestens 50 Illegale ins Land gebracht
Das Landeskriminalamt Tirol war seit Monaten einer vorwiegend aus Türken bestehenden Gruppe auf der Spur, wegen des Verdachts der entgeltlichen Schlepperei. Die Tätergruppe soll mindestens zehn Schleppungen von türkischen Staatsangehörigen durchgeführt zu haben. Der Weg führte von Istanbul aus über die Balkanroute vorerst nach Italien (Raum Bozen) und anschließend über den Reschenpass nach Lindau in Deutschland. Der Gruppe können derzeit ca. 50 geschleppte Personen zugeordnet werden. Es besteht jedoch der Verdacht, dass wesentlich mehr Personen geschleppt wurden... mehr

Vorarlberg: Syrischer Asylwerber (15) stiehlt Autos und Kennzeichen am laufenden Band
Ein amtsbekannter 15-Jähriger soll mehrere Autos, Autoschlüssel und Kennzeichen gestohlen haben. Der Jugendliche flog auf, als er in der Nacht auf Montag in Bregenz unterwegs war. Passanten fiel seine Fahrweise auf. Laut Polizei entwendete der syrische Asylwerber bereits Ende März einen Pkw in Lustenau und verursachte anschließend in Götzis einen Sachschadenunfall. Nach dem Unfall habe der Jugendliche den beschädigten BMW auf einem Parkplatz in Götzis stehen lassen. Schon einen Tag später soll der Jugendliche erneut zugeschlagen haben: Laut Polizei stahl er wieder in Lustenau einen Pkw - dieses Mal einen Mercedes - und brachte an dem Fahrzeug gestohlene Kennzeichen an... mehr

2. April 2019

Villach: Schüler überführte Telefondieb mittels Ortung
Während des Turnunterrichtes wurde das Mobiltelefon eines 18-jährigen Burschen aus der Umkleidekabine gestohlen. Als er das bemerkte, machte er sich mit Kollegen auf die Suche nach seinem Telefon. Mittels Ortung führte die Spur zum Hauptbahnhof, wo er schließlich von einem anderen Telefon aus einen Signalton an sein eigenes schickte. Daraufhin zog ein Ungar das Gerät aus der Hosentasche. Er stellte ihn prompt zur Rede, woraufhin der Mann das Telefon zwar zurückgab aber flüchten wollte. Der couragierte Schüler hielt ihn aber bis zum Eintreffen der Polizei fest, die noch ein weiteres gestohlenes Mobiltelefon fand. Er gab an, die Geräte von einem Rumänen bekommen zu haben. ...mehr: Kärntner Krone

1. April 2019

Wien: Nach bewaffnetem Raubüberfall auf 16-Jährigen - Polizei sucht Täter mit Fotos
Der bewaffnete Raubüberfall hat sich laut Wiener Polizei am späten Abend des 4. März zugetragen: Zwei derzeit noch unbekannte Männer werden verdächtigt, einen 16-Jährigen an jenem Montag gegen 22.30 Uhr in der Erzbischofgasse in Hietzing überfallen zu haben. Das räuberische Duo verfolgte sein Opfer vom Bahnhof Hütteldorf bis zur Erzbischofgasse. Dort bedrohten die beiden den Jugendlichen mit einem Messer und forderten Bargeld von ihm. Der Bursche händigte ihnen einen geringen Geldbetrag aus, worauf sie das Weite suchten... mehr mit Täterbeschreibung und Fotos

Wien: Besoffener Staatenloser demoliert 15 geparkte Autos
Der alkoholisierte 17-Jährige begann am Sonntag mitten in der Nacht zu randalieren. Gegen 4.00 Uhr beschädigte er insgesamt 15 geparkte Fahrzeuge im Bereich der Wallensteingasse (Brigittenau) durch Fußtritte. Der junge Mann – er ist derzeit staatenlos – wurde festgenommen. Er hatte rund 1,2 Promille im Blut und konnte auf Grund seiner Alkoholisierung nicht vernommen werden. Der Jugendliche wurde angezeigt, es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Euro. Quelle: heute.at

Wien: Foto-Fahndung nach drei Verdächtigen, die Konto von 82-Jährigem leer räumten
Mindestens drei Männer werden verdächtigt, einem Pensionisten die Bankomatkarte gestohlen und dann mehrfach Bargeld von dessen Konto behoben zu haben. Die Landespolizeidirektion Wien hat am Montag Fahndungsfotos von drei derzeit unbekannten Verdächtigen veröffentlicht. Der Pensionist wurde vermutlich zuvor beim Abheben von Geld beobachtet, dann abgelenkt und ihm die Bankomatkarte gestohlen. Am 4. und 5. Dezember 2018 wurde dann mehrfach unrechtmäßig Bargeld vom Konto eines 82-jährigen Mannes behoben. Dazu dürfte das Trio Geldautomaten im 7., 10. und 17. Wiener Gemeindebezirk sowie in Schwechat (NÖ) aufgesucht haben... mehr mit Fotos

Wien: Schlag gegen Balkan-Drogenbande - fast sechs Kilo Koks in Bunkerwohnung entdeckt
Im Zuge laufender Ermittlungen ist es dem Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Mitte, gelungen, in einer Bunkerwohnung in Wien-Ottakring sechs Pakete mit insgesamt rund 5.800 Gramm Kokain sicherzustellen. Bei der Sicherstellung waren keine Personen in der Wohnung anwesend, die Suchtmittel werden nach aktuellem Stand einer serbisch/bosnisch/montenegrinischen Tätergruppierung zugeordnet, die in Wien gewerbsmäßigen Handel betreiben. Gegen diese Gruppierung sind nach wie vor Ermittlungen im Gange. Das Kokain hat einen Straßenverkaufswert von rund 300.000 Euro. Quelle: LPD Wien

St. Marienkirchen (OÖ): Europaweit gesuchter rumänischer Räuber bei Bus-Kontrolle erwischt
Ein 27-jähriger rumänischer Staatsbürger wurde am 30. März gegen 22.00 Uhr am Areal einer Tankstelle im Gemeindegebiet von St. Marienkirchen bei Schärding als Insasse eines Linienbusses kontrolliert. Bei einer fahndungsmäßigen Überprüfung wurde festgestellt, dass gegen ihn ein Europäischer Haftbefehl besteht. Den ersten Erhebungen zufolge hat er in Rumänien eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten wegen Raubes zu verbüßen. Er wurde festgenommen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ried/Innkreis in die Justizanstalt Ried/Innkreis eingeliefert. Quelle: LPD Oberösterreich

Bad Ischl (OÖ): Asylberechtigter Nafri als Drogendealer und Einbrecher entlarvt
Bei einer Schwerpunktaktion in der Nacht zum 31. März im Stadtgebiet von Bad Ischl konnte ein algerischer Asylberechtigter (17) am 30. März gegen 21.30 Uhr im Kurpark unmittelbar nach dem Konsum eines Cannabisjoints im Besitz von etwa fünf Gramm Cannabiskraut betreten werden. Bei der anschließend durchgeführten Hausdurchsuchung an der Wohnadresse des Beschuldigten konnte Cannabiskraut, MDMA, LSD, Benzodiazepine sowie Suchtmittelutensilien, eine Schreckschusspistole und Pistolenmunition gefunden und sichergestellt werden. Dem Beschuldigten konnte bei den Ermittlungen ein wenige Tage zuvor verübter Einbruchsdiebstahl nachgewiesen werden... mehr

Salzburg: Massenschlägerei mit Iraker - zwei Verletzte
Gegen 4.30 Uhr des 31. März kam es in Salzburg Linke Altstadt aus bisher unbekannten Gründen zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei dürften nach derzeitigen Erhebungsstand zumindest ein Salzburger und ein Iraker (beide 25 Jahre alt) unbestimmten Grades verletzt worden sein. Weitere an der Auseinandersetzung Beteiligte flüchteten mit einem Fahrzeug, woraufhin ein 29-jähriger Iraker eine Flasche in Richtung des wegfahrenden Fahrzeugs warf. Dabei wurde ein parkendes Fahrzeug getroffen und beschädigt. Quelle: LPD Salzburg

Dornbirn: "Südländer" mit  Teleskopschlagstock verletzte bei Massenschlägerei Kontrahenten schwer - Fahndung
Am Sonntag gegen 4.00 Uhr flogen zwischen rund zehn Personen in der Riedergasse in Dornbirn plötzlich die Fäuste. Im Zuge der Massenschlägerei zog eine Person einen Teleskopschlagstock aus Metall und schlug mehrfach auf einen in Dornbirn wohnhaften Mann ein, wodurch dieser im Bereich des Kiefers schwer verletzt wurde. Bereits vor dem brutalen Angriff war es zu einem Zusammentreffen zwischen dem nachfolgenden Opfer und dem Täter gekommen. Beide waren vor dem Raufhandel im Bereich vom Dornbirner Marktplatz vor dem Lokal "Hugo" in eine verbale Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen verwickelt gewesen. Beim Täter, der den Schlagstock verwendete, handelt es sich laut Polizei um eine männliche Person mit "südländischem" Aussehen... mehr mit Täterbeschreibung

Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in