Rudi „ratlos“ Anschober allein zu Haus: Wichtige unabhängige Experten aus der Ampelkommission geben bereits Fersengeld und verlassen diese.

Foto: Parlamentsdirektion / Johannes Zinner
Experten verlassen die Covid-Ampelkommission von Rudolf Anschober

Der grüne Gesundheitsminister Rudolf Anschober scheint zunehmend vor einem immer höher werdenden Trümmerfeld in Sachen Covid-Politik zu stehen. Nun verlassen auch noch wesentliche Gesundheitsexperten Anschobers Covid-19-Ampelkommission. Seit dem Frühjahr 2020, als die Coronavirus-Pandemie auch Österreich erreichte, hinterlässt der grüne Ressortminister eine einzige Pleiten-, Pech- und Pannenspur in der österreichischen Gesundheitspolitik.

Die Wiener Virologin Elisabeth Puchhammer-Stöckl und der Tiroler Spitzenmediziner Günther Weiss haben das Expertengremium des Gesundheitsministeriums mit sofortiger Wirkung verlassen. Puchhammer-Stöckl gehörte zur Gruppe der fünf unabhängigen Fachexperten in der insgesamt aus 19 Personen bestehenden Ampelkommission.

Offizielle Rechtfertigung ist mangelnde Zeit für Ampelkommission

Die „offizielle Rechtfertigung“ der beiden anerkannten Mediziner ist, dass ihr mangelndes Zeitbudget keine Teilnahme mehr an den Ampelkommissionssitzungen im Gesundheitsministerium zulasse. Puchhammer-Stöckl ist Leiterin des Zentrums für Virologie der MedUni Wien, Weiss ist Direktor der Innsbrucker Universitätsklinik für Innere Medizin II.

Offizielle Kritik an der Corona-Ampel sei nicht für das Ausscheiden verantwortlich, so das Gesundheitsministerium. Dass zwei Spitzenrepräsentanten aber ausgerechnet ein knappes Monat nach dem Start der Ampelkommission diese bereits wieder verlassen, lässt bei Beobachtern der Corona-Politik alle Alarmglocken schrillen.

Wer will noch in Chaos-Ampelkommission Anschobers eintreten?

Jetzt ist man schon gespannt, welche anerkannten Wissenschaftler ihren guten Namen hergeben werden, um in die Chaos-Ampelkommission Anschobers einzutreten. Die gesamten Abläufe im Gesundheitsministerium im Zusammenhang mit der Krisenbewältigung und die permanente Experten- und Meinungskontrolle durch die Propagandaabteilung des Bundeskanzleramtes sind keine Werbung für eine Mitarbeit in Krisenstäben und Expertenkommissionen.

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