Vom massiven Personalabbau ist auch der MAN-Standort im oberösterreichischen Steyr betroffen.

Foto: Christoph Waghubinger / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Fahrzeugkonzern MAN möchte 9.500 Stellen abbauen

Corona-Radikalmaßnahmen und weltweite Umsatzeinbrüche in der Automobilindustrie erreichen jetzt auch den deutschen Fahrzeugkonzern MAN. Der Lastwagenbauer reagiert auf diese Auftragsflaute mit massiven Umstrukturierungen und möchte bis zu 9.500 Stellen abbauen. Dieser Stellenabbau trifft sowohl den Standort Deutschland als auch Österreich. Darüber hinaus sollen auch Produktionsstätten in anderen Ländern betroffen sein.

Insgesamt soll es darum gehen, das Betriebsergebnis der Volkswagentochter MAN um rund 1,8 Milliarden Euro zu verbessern. Mit diesen Maßnahmen möchte man bis 2023 eine operative Umsatzrendite von acht Prozent erreichen. Die Restrukturierungstrategie des MAN Lastwagen- und Busgeschäfts soll in allen Bereichen, einschließlich der Entwicklungs- und Produktionsabteilung stattfinden.

Steyr von der Umstrukturierung betroffen

Auch der Österreichstandort in Steyr in Oberösterreich ist von der Umstrukturierung betroffen. Dabei soll es um die Verlagerung von Entwicklungs- und Produktionsprozessen an andere Standorte gehen.

Neben Steyr sollen auch die Standorte Plauen und Wittlich vom Personalabbau betroffen sein. In den kommenden Wochen möchte das MAN-Management mit den Belegschaftsvertretern über den Personalabbau sprechen.

MAN Steyr

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