Für FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl wäre ein zweiter „Lockdown“ sinnlos und „skrupellos“.

Foto: FPÖ
Kanzler Kurz führt Österreich in den zweiten „Lockdown“ – und erntet Kritik

Heftige Kritik an ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz für die heutige Andeutung des zweiten „Lockdown“ kommt von FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl. Für ihn ist die Vorgangsweise von Kurz schlicht und einfach „skrupellos“:

Kurz führt Österreich skrupellos in den nächsten Lockdown und schiebt die Verantwortung dafür schon jetzt den Bürgern zu. Erst hat die Regierung mit einem wahren Test-Tsunami unter überwiegend symptomlosen Menschen die Zahl der Corona-Positiven in die Höhe getrieben. Dann verknappt man – wie etwa in Salzburg – künstlich die Zahl der verfügbaren Krankenhausbetten, anstatt seit Monaten an einer Erweiterung der Kapazitäten zu arbeiten. Und schließlich kommt aus der Steiermark der Ruf nach bundesweiten Verschärfungen.

Perfide ÖVP-Strategie gegen Wirtschaft und Bevölkerung

Kickl sieht eine perfide Strategie der ÖVP gegen Wirtschaft und Bevölkerung und weist darauf hin, dass bis jetzt keinerlei Zusammenhang zwischen irgendwelchen Maßnahmen und der Ausbreitung des Coronavirus erkennbar sei. Die Ausbreitungskurve sei schon vor dem ersten „Lockdown“ im März rückläufig gewesen und das Ruinieren der Wirtschaft samt hunderttausender Arbeitsplätze somit völlig sinnlos.

Jedermann sehe auch außerhalb Österreichs, dass die Zahl der positiv getesteten Personen stark ansteige und das auch in Ländern, wo man mittlerweile sogar schon im Freien mit Gesichtsmaske herumlaufen müsse.

FPÖ fordert Strategiewechsel bei Corona-Politik

Der freiheitliche Klubobmann im Parlament fordert einen längst überfälligen und unbedingt notwendigen Strategiewechsel nach dem schwedischen Vorbild. Dieser beinhalte die Rückkehr zu einer freien Gesellschaft, die sich in Eigenverantwortung schütze und dabei besonders auf die gefährdeten Gruppen achte. Nur so würden wir lernen, mit dem Virus zu leben, ohne dass sozialer Frieden und Wohlstand in Gefahr geraten.

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