Die freiheitliche Tierschutzsprecherin Marlies Steiner-Wieser nimmt die Versäumnisse der schwarz-grünen Tierschutzpolitik ins Visier.

Foto: © Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen
Schwarz-Grün verweigert tierversuchsfreier Forschung weiter die Geldmittel

Eine rote Karte für den schwarz-grünen Tierschutz vergibt FPÖ-Tierschutzsprecherin Marlies Steiner-Wieser. Anlässlich des Welttierschutztages am 5. Oktober erinnerte die freiheitliche Tierschützerin daran, dass Aktivitäten der schwarz-grünen Bundesregierung in Sachen Tierschutz schlicht nicht existieren:

Wer gedacht hat, eine grüne Regierungsbeteiligung bedeutet automatisch auch eine offensive und wirkungsvolle Tierschutzpolitik, der wurde bislang leider enttäuscht. Anstelle konkrete Maßnahmen zu setzen, beschränkt sich Minister Anschober mit der Veranstaltung von Tierschutz-Gipfeln, die ohne konkrete Maßnahmen zu Ende gehen, sich medial aber gut verkaufen lassen. Von der ÖVP kommt auch kein Druck auf die Grünen – kein Wunder, Tierschutz hat in der Volkspartei traditionell einen niedrigen Stellenwert.

Kein Engagement gegen Tierleid

Steiner-Wieser verweist etwa auf einen FPÖ-Antrag im Bundesrat, wonach der tierversuchsfreien Forschung die gleichen Mittel wie der Forschung mit Tierversuchen zur Verfügung gestellt werden soll. Dieser Antrag wurde im Bundesrat mehrheitlich mit den Stimmen von FPÖ und SPÖ angenommen – nur ÖVP und Grüne verweigerten sich im Juli diesem wichtigen Anliegen.

Es ist höchst an der Zeit, alternative wissenschaftliche Forschungstechniken ohne Tierversuche in den Vordergrund zu rücken. Vom grünen Tierschutzminister Rudolf Anschober erwartet die freiheitliche Tierschutzsprecherin eine zeitnahe Umsetzung des mehrheitlich angenommenen Antrags. Bis jetzt hat man nicht den Eindruck, dass hier etwas weitergeht.

Marlies Steiner-Wieser

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