Die Figuren der Heiligen Drei Könige gelten bei einem Teil der Ulmer Christen als „rassistisch“ und müssen deshalb aus dem Ulmer Münster verbannt werden (Symbolbild von El Greco um 1568).

Foto: Height / wikimedia.org (CC-BY-SA-4.0)
„Rassismus“-Wahn: Kirche in Ulm verbietet Heilige Drei Könige

Der „Anti-Rassismus“-Wahn mancher Gutmenschen hat jetzt in der deutschen Stadt Ulm (Baden-Württemberg) zugeschlagen. Dekan Ernst-Wilhelm Gohl verbietet nämlich jetzt die Heiligen Drei Könige, da er deren Darstellung als „rassistisch“ abqualifiziert. Dabei sind die drei Besucher des neugeborenen Jesus fixer Bestandteil des christlichen Weihnachtsfestes. Die sogenannten drei Weisen aus dem Morgenland sollen durch den Stern von Bethlehem zur Krippe geführt worden sein und haben das Neugeborene reicht beschenkt.

Deshalb sind die Heiligen Drei Könige auch Bestandteil der Weihnachtskrippen. Aus dem Ulmer Münster sollen sie jetzt aber wegen „Rassismus“ verbannt werden.

Melchiors Gesichtszüge für Dekan „rassistisch“

Nur weil der schwarzen Melchior mit dicken Lippen, dickem Bauch und krummen Beinen sowie mit einem Goldreifen am nackten Fuß dargestellt wird, sollen er und die anderen beiden Heiligenfiguren aus der Kirche entfernt werden. Dabei stehen diese Figuren bereits seit 1920 an ihren Platz. Der Dekan rechtfertigt die Entfernung mit Gemeindemitgliedern, die sich angeblich an der Darstellung gestoßen hätten. Was würde er wohl tun, wenn sich jemand an der Darstellung des gekreuzigten Jesus wegen zur Schau gestellter Gewaltverherrlichung stößt? Das Kreuz abhängen?

Heilige Drei Könige

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link