In der Grazer Innenstadt kam es zu dem Angriff des 19-jährigen Afghanen gegen eine Ordensschwester: Der polizeibekannte Asylwerber schlug ihr ins Gesicht.

Foto: Wikimedia / Eweht / CC BY-SA 4.0
Krimineller Asylwerber als Nonnen-Angreifer gefasst und in Krankenanstalt statt ins Gefängnis eingeliefert

Unter dem Titel „Attacke auf Grazer Nonne (76): Jetzt ermittelt Amt für Terrorismusbekämpfung“ haben wir gestern, Montag, über einen noch unbekannten Täter berichtet, der am Samstag Nachmittag im Bus der Linie 39 in der Grazer Innenstadt einer Ordensschwester einen Schlag versetzte.

19-jähriger Afghane geständig

Gestern Abend kam dann die Polizeimeldung, dass der Tatverdächtige gefasst werden konnte. Und zwar handelt es sich um einen 19-jährigen Afghanen aus Graz, der wegen Suchtmitteldelikten und Körperverletzung bereits polizeilich bekannt ist. Bei seiner Einvernahme hätte sich der Mann laut Presseaussendung der LPD Steiermark geständig gezeigt.

Tatverdächtiger ist „subsidär Schutzberechtigter“

Am Montag wollte die Polizei noch nicht bestätigen, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um einen Asylwerber handelt. Heute, Dienstag, teilte uns auf Nachfrage das Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Landespolizeidirektion Steiermark mit:

Unseres Wissens handelt es sich um einen „subsidiär Schutzberechtigten“ mit laufendem Aberkennungsverfahren.

Ein „subsidär Schutzberechtigter“ ist eine Person, deren Asylantrag zwar abgelehnt wurde, deren Leben oder Gesundheit im Herkunftsland aber bedroht wird. Heißt also: Der Mann kann im Normalfall nicht abgeschoben werden.

Ins Spital statt ins Gefängnis

Auf die Frage von unzensuriert, warum der Afghane in eine Krankenanstalt eingeliefert und nicht gleich in Haft genommen wurde, meine die Pressestelle der Polizei:

Weil im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung festgestellt wurde, dass die Voraussetzungen dafür vorliegen. Wie in der Presseaussendung beschrieben, führte sein Verhalten bei der Einvernahme und die (wirren) Angaben des wegen Suchtmittel-Delikten bekannten Mannes zu dieser Untersuchung und in der Folge zu einer Einlieferung.

FPÖ-Landesparteiobmann Mario Kunasek fordert indes ein schärferes Vorgehen gegen Islamisten und die konsequente Abschiebung krimineller Asylwerber. Gegenüber dem Freilich-Magazin meinte Kunasek:

Dieser Vorfall dürfte sich in die lange Serie an von Migranten verübten Gewalttaten einreihen. Es besteht natürlich der dringende Verdacht, dass die Attacke religiös motiviert war. Der Radikal-Islam und seine gewalttätigen Auswüchse greifen offenbar auch in der Steiermark weiter um sich und machen nicht einmal vor Ordensschwestern halt.

Grazer Innenstadt

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