Mattersburg-Bank: Nun ist auch Martin Puchers (Bild) Kreditgenossenschaft in die Insolvenz geschlittert, wie zuvor schon der von ihm gesponserte FC Mattersburg.

Foto: Steindy / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.0-DE)
Nun auch Mattersburger Commerzialbank-Kreditgenossenschaft in Konkurs

Die Mega-Pleite rund um die Commerzialbank Mattersburg (CMB) hat ein weiteres insolvenzrechtliches Opfer gefordert. Unter der Aktenzahl LG Eisenstadt (309), Aktenzeichen 26 S 59/20h wurde jetzt auch über die „Personalkredit- und Kommerzialkreditvermittlungs- und Anteilsverwaltungsgenossenschaft“ der Konkurs eröffnet. Diese Kreditgenossenschaft hielt 79 Prozent an der Mattersburger CMB. Die CMB selbst ist seit 26. Juli im Insolvenzverfahren.

Über die Aktiva und Passiva, die Anzahl der betroffenen Gläubiger und die genauen Insolvenz-Ursachen der Mattersburger Kreditgenossenschaft liegen laut KSV1870 derzeit noch keine Informationen vor.

Mattersburger Minderheitsgenosse war CMB-Chef Pucher

Minderheitsgenosse der Kreditgenossenschaft war wiederum der ehemalige CMB-Vorstand Martin Pucher. Die beiden Chefs der Genossenschaft sind der Gastwirt Wilhelm Grafl aus Schattendorf und der Ex-ÖVP Bürgermeister Josef Giefing aus Krensdorf. Beide waren gleichzeitig auch im Aufsichtsrat der Commerzialbank.

Neben der Kreditgenossenschaft sind in den vergangenen Wochen auch schon eine Reihe von Tochtergesellschaften der Bank, der Fußballklub SV Mattersburg und dessen Tochtergesellschaften in die Insolvenz geschlittert.

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