Asylanten auf Lesbos haben ihre Unterkünfte in Brand gesteckt (Symbolbild). Die griechische Regierung will sich davon nicht erpressen lassen.

Foto: Markus Kromberg / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Moria-Brandstifter aus den Reihen der Asylanten sollen abgeschoben werden

Mit einer Aktion scharf möchte jetzt die Athener Regierung gegen die Brandstifter aus den Reihen der Asylanten im griechischen Lager Moria vorgehen. Die illegalen Einwanderer, die sich aktiv an den Ausschreitungen, der Brandstiftung und der Behinderung der Feuerwehrkräfte beteiligt haben, sollen ihren Status verlieren, und in ihre Heimatländer zurückgebracht werden. So ist zumindest der Plan der griechischen Sicherheitsbehörden auf der Insel Lesbos.

Die heimtückische Brandstiftung hatte zur Obdachlosigkeit von tausenden Asylanten auf Lesbos und einem fortgesetzten Chaos im Asylwesen auf der Insel geführt. Der griechische Entwicklungshilfeminister Adonis Georgiadis gibt sich kompromisslos. Einwanderer, die weder Gesetze noch öffentliches Gut respektieren, verdienten kein Asyl in Griechenland.

Athener Regierung möchte sich von Asylanten nicht erpressen lassen

Auch eine Verlegung von Migranten nach der Brandlegung und Feuerkatastrophe auf das Festland kommt für die Verantwortlichen in Griechenland derzeit nicht in Frage. Insgesamt 4.500 orientalische und afrikanische Einwanderer sollen jetzt auf eine Schiffsfähre und zwei Marineschiffe gebracht werden, die nach Lesbos in Marsch gesetzt worden sind. Damit möchte man jene Asylanten, die derzeit wild in den Wäldern und auf den Straßen der Insel kampieren, wieder zusammenfassen und kontrolliert unterbringen.

Eine fatale Konsequenz der kriminellen Brandstiftung ist, dass alle Registrierungs- und Identifizierungsdaten der Asylanten verloren gegangen sind. Das könnte billigend in Kauf genommen worden sein, um Herkunft und Vergangenheit einzelner Personen, auch mit islamistisch-terroristischem oder schwer kriminellen Hintergrund, zu verschleiern.

Griechenland_Feuer

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