Jetzt werden in Wien Kinderzeichnungen gesammelt, um die „neue Normalität“ in der Corona-Zeit für die Nachwelt zu erhalten.

Foto: PID/VOTAVA
„Neue Normalität“: Rot-grünes Wien sammelt Corona-Zeichnungen von Kindern

SPÖ-Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky und die für die Kindergärten in Wien zuständige Abteilungsleiterin im Magistrat, Daniela Cochlár, haben jetzt eine „Sammelaktion“ der besonderen Art gestartet. Für das Wien-Museum sollen Kinderzeichnungen, die sich mit dem Thema Coronavirus auseinandersetzen, gesammelt werden.

In den städtischen Kindergärten sind laut Czernohorszky und Cochlàr sehr berührende Kunstwerke von Kindern zur „Neuen Normalität“ von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) entstanden. Das Kindergartenkind Martin hat beispielsweise bereits während der „Lockdown“-Phase im April 2020 Gedanken zum Coronavirus zu Papier gebracht. Entstanden ist dabei eine Zeichnung, die nun dem Wien-Museum für die Sammlung der Stadt Wien übergeben wurde.

Museums-Dokumentation für die Nachwelt

Ziel der Sammelaktivitäten des Wien-Museums ist es, über eine präzise Auswahl von Objekten für die Nachwelt zu dokumentieren, wie die Corona-Krise den beruflichen und privaten Alltag, aber auch das öffentliche Leben in der Stadt verändert hat. Diese Objekte sollen im Depot des Museums eingelagert und für künftige Ausstellungen, Publikationen und Forschungen gesichert werden. Dazu führt die Kuratorin des Martina Nußbaumer vom Wien Museum weiter aus:

Im Rahmen der Sammelaktivitäten zur Covid-19-Pandemie interessiert sich das Wien Museum auch sehr dafür, wie Kinder auf die Krise reagiert haben. Die Zeichnung von Martin und die Geschichte, die er dazu erzählt hat, zeigt, wie auch Kinder versucht haben, aktiv einen Beitrag zur kollektiven Krisenbewältigung zu leisten.

Viele Eltern und Kinder sind durch Corona-Krise traumatisiert 

Abseits von der „künstlerischen“ Aufarbeitung der Corona-Krise ist evident, dass viele Eltern und Kinder durch „Lockdown“, Kindergarten- und Schulschließungen, Homeoffice- und Homeschooling, Kurzarbeit und Verlust des Arbeitsplatzes traumatisiert sind. Welche mittel- und langfristigen Folgen diese von der schwarz-grünen Regierung verursachten Probleme haben werden, ist bisher durch die Politik nicht gestreift worden.

Die Bundesregierung von Kurz stellt sich diesen Fragen nicht, da sie lieber ihre Ideologie einer „neuen Normalität“ predigt, die gar nicht mehr in die Vor-Coronazeit zurück möchte, sondern eine neue Gesellschaftsordnung installieren will, die auf Ver- und Gebote gründet, die auf den Gesundheitsschutz zurückgeführt werden. Deshalb droht auch schon wieder eine neue Maskenpflicht in den Schulen, gegen die sich einzig und allein die FPÖ ausspricht. 

Kinder und Coronavirusbilder

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