Einer Studie des ÖIF zur Folg, leben 95 Prozent der seit 2016 eingewanderten Tschetschenen von den Österreichern.

Foto: unzensuriert.at
Nur fünf Prozent der tschetschenischen Einwanderer gehen arbeiten

Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Die Integration von einzelnen Einwanderergruppen in Österreich funktioniert überhaupt nicht. Das Paradebeispiel sind die Tschetschenen, von denen mittlerweile 3,4 Prozent der Bevölkerung in Österreich leben und damit die größte Exil-Tschetschenengruppe weltweit bilden.

Eine jüngste Arbeitsmarktstudie des österreichischen Integrationsfonds (OIf) zeigt, dass etwa nur fünf Prozent der männlichen tschetschenischen Einwanderer, die seit 2016 in Österreich leben, einer Arbeit nachgehen. Bei den tschetschenischen Frauen liegt die Erwerbsquote bei lediglich drei Prozent. Insgesamt sind in den letzten 15 Jahren nicht weniger als 35.000 Tschetschenen nach Österreich gekommen. Offizieller Grund für die Einwanderung ist das Regime des tschetschenischen Machthabers Ramsan Kadyrow.

Nur 22 Prozent der 2015-Invasoren erwerbstätig

Entlarvend ist auch das Ergebnis der Arbeitsmarktstudie für jene Einwanderer, die 2015 nach Österreich eindrangen. Aus dieser Gruppe sind nach fünf Jahren immer noch lediglich 22 Prozent im Arbeitsmarkt integriert. Einwanderer, die im Jahr 2000 nach Österreich kamen, können eine Erwerbstätigkeitsquote von 72 Prozent aufweisen.

Insgesamt ergibt sich, dass Frauen aus Syrien, Afghanistan und Tschetschenien nur zu einem Drittel im Vergleich zu den männlichen Einwanderern einer Erwerbsarbeit nachgehen.

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