Venezuelas marxistischer Staatspräsident Maduro gab die Verhaftung eines mutmaßlichen US-Spions bekannt.

Foto: Government of Venezuela / Wikimedia (CC-BY-3.0)
US-Spion soll vor gefährlichem Sabotageakt festgenommen worden sein

Knapp zwei Monate vor den Parlamentswahlen in Venezuela spitzen sich die innen- und außenpolitischen Konflikte weiter zu. Der marxistische Staatspräsident Nicolas Maduro hat aktuell bekanntgegeben, dass ein US-Spion in der Nähe zweier venezolanischen Öl-Raffinerien gestellt und verhaftet worden sein soll. Er soll laut Mitteilungen aus dem Präsidentenpalast mit schweren Waffen und einer erheblichen Menge von Bargeld durch die Sicherheitskräfte aufgegriffen worden sein.

Der Aufgriff soll stattgefunden haben, nachdem der US-Spion die beiden Anlagen ausspioniert und einen Sabotageplan vorbereitet haben soll. Es soll sich um einen ehemaligen Angehörigen einer US-Spezialeinheit handeln, der in der Vergangenheit im Irak eingesetzt worden war. Im Zusammenhang mit dem Aufgriff des Spions wurde eine Mitteilung über die Aufdeckung eines Plans zur Herbeiführung einer Explosion, mutmaßlich bei den Ölförderanlagen, bekanntgegeben.

Ex-US-Soldaten wurden zu 20 Jahren Haft verurteilt

Erst im August waren zwei Ex-US-Soldaten wegen eines bewaffneten Überfalls in Venezuela zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. In den letzten Monaten gab es immer wieder Gerüchte über ein Putsch-Komplott von Teilen der konservativ-liberalen Opposition und ausländischen Unterstützern, die ihre Befehle direkt aus den USA erhalten würden.

Nach dem missglückten Landungs- und Putschversuch Anfang Mai sind die regierungstreuen Polizei- und Militäreinheiten Venezuelas in Alarmbereitschaft. Vor allem die Sonderpolizeieinheit FAES geht mit besonderer Brutalität gegen Regimegegner und mutmaßliche Verdächtige vor.

Nicolas Maduro

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