Einen neuen Krim-Krieg kann sich die Ukraine nicht leisten. Währenddessen zieht die Krim davon.

Foto: Aleksander Kaasik / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Wasserversorgung: Ukraine schließt einen neuen Krim-Krieg aus

Nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland im Jahr 2014 hatte die ukrainische Staatsführung die Wasserversorgung der Halbinsel aus dem Dnepr über einen zur Sowjetzeit gebauten Kanal einseitig untergebrochen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren 85 Prozent des gesamten Bedarfes an Süßwasser der Halbinsel mit Hilfe dieses Kanalsystems gedeckt worden.

Nun erklärte der Kabinettschef des ukrainischen Staatspräsidenten Wolodimir Selenskyj, Andreij Jermark, dass es derzeit genug Wasser für die Krim-Bewohner gebe. Einen neuen Krim-Krieg wegen der unterbrochenen Wasserversorgung werde es für die Ukraine nicht geben.

Ukraine-Sanktionen haben die Krim-Autarkie gestärkt

Die Sanktionspolitik, die im Juli 2014 von der Ukraine, den USA und der Europäischen Union gegen die Krim verhängt wurde, konnte die wirtschaftliche Entwicklung nicht bremsen. Ganz im Gegenteil, die russische Halbinsel hat durch die jahrelangen Sanktionen zu einer echten Krim-Autarkie gefunden.

Gemeinsam mit Hilfen aus Russland hat die Krim sowohl ihre Energie- und Verkehrsinfrastruktur ausgebaut. Durch ein kombiniertes Brückensystem für Schiene und Straße konnte insbesondere die Versorgung mit Konsumgütern und der Waren- und Personenverkehr mit dem russischen Mutterland gesichert werden.

Nord-Krim-Kanal

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