Die beliebte Kellergasse in Wien-Stammersdorf bleibt, wie manche andere, am 3. und 4. Oktober wegen Absage der Weinwandertage wohl leer. Die Kassen der Wiener Winzer leider auch.

Foto: Geiserich77 / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0-)
Corona-Wahnsinn: Wiener Weinwandertag fällt neuer Gäste-Registrierung zum Opfer

Immer neue Einschnitte in das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben unter dem Vorwand der Coronavirus-Pandemie werden von der schwarz-grünen Bundesregierung, aber auch der rot-grünen Wiener Stadtregierung durchgeführt. Jetzt hat Wien auch den 14. Wiener Weinwandertag am 3. und 4. Oktober einfach abgesagt. Die zuletzt eingeführte penible Gäste-Registrierung steht aufgrund des erwarteten großen Andrangs einer reibungslosen Durchführung im Wege.

Das Stadtmarketing Wiens erklärt das folgendermaßen:

Trotz des umfassenden Corona-Präventionskonzepts, das die Stadt im Vorfeld mit dem Hygenienefacharzt Hans-Peter Hutter von der Medizinischen Universität abgestimmt hat, ist es auf Grund der aktuellen Rahmenbedingungen leider nicht möglich, einen ordnungsgemäßen Ablauf zu gewährleisten.

Registrierungspflicht für Gäste schwierig durchzuführen

Das Wiener Stadtmarketing verweist auf die „ab heute geltenden und absolut sinnvolle Registrierungspflicht für Gäste“. Diese sei aber angesichts der räumlichen Verhältnisse am Weinwandertag schwierig durchzuführen. So wäre es insbesondere für die Wiener Winzer enorm aufwendig, unter diesen Umständen teilzunehmen.

Somit fällt einer der zentralen Marketing-Aktionen der Wiener Winzer und ein Wochenende mit hohen Umsätzen für die Weinwirtschaft in der Bundeshauptstadt einfach weg. Dass für 2021 ein neuer Termin gesucht wird, tröstet da wenig.

Kellergasse Wien-Stammersdorf

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