Seiten mit dem Schlagwort: "Fritz Neugebauer"

ÖVP-Obmann Spindelegger verpatzt sein Sommermanöver

31. August 2012 - 22:30

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Parteien

Seit dem jüngsten Bundesparteivorstand der ÖVP am 30. August steht eines fest: Obmann Michael Spindelegger hat das von ihm eingeleitete Sommermanöver vollkommen verpatzt. Einen Tag nach der Sitzung mehren sich  Informationen, die ein Scheitern des bisher reichlich glücklosen ÖVP-Obmanns auf allen Ebenen nahelegen. Obwohl Spindeleggers Mentor Erwin Pröll offenbar im Hintergrund die Linie vorgegeben hat, ist der Plan zu einer neuen Aufgabenverteilung geplatzt. Pröll dementiert freilich ein Agieren für eine Abberufung von Maria Fekter als Finanzministerin heftig.

Regierung mauert weiter gegen direkte Demokratie

15. Mai 2012 - 11:45

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Parlament

Im Parlament rückte heute die FPÖ die direkte Demokratie ins Zentrum der Debatte. Klubobmann HC Strache stellte die Initiativen der FPÖ vor: 250.000 Unterschriften sollen zu einer verbindlichen Volksabstimmung führen, 4 Prozent der Wahlberechtigten sollen hier als demokratiepolitisch relevantes Quorum ausreichend sein. In diesem Zusammenhang erinnerte Strache an den Art 1 der Verfassung, der festlegt, dass das Recht vom Volk ausgeht. Ein Initiativrecht der Bürger biete die einzige Möglichkeit, dass das Volk bei Fehlentwicklungen gegensteuern kann. Die Vorschläge von SPÖ und ÖVP, zwischen 650.000 und 700.000 Wahlberechtigte als Quorum für verpflichtende Volksabstimmungen einzuführen, hält Strache für viel zu hoch und für eine Verhinderungsstrategie.

Parlament: Fürstliche Gagen für Prammer-Mitarbeiter

24. Januar 2012 - 10:27

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Präsidium
Bild: 
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Im eigenen Umfeld prasst Parlamentspräsidentin Barbara Prammer
auf Kosten der Steuerzahler.
Foto: SPÖ Presse und Kommunikation / flickr (CC BY-ND 2.0)

Barbara Prammer Ein Mitarbeiter von Parlamentspräsidentin Barbara Prammer müsste man sein! Als solcher verdient man angeblich 6200 Euro pro Monat. Das ist mehr, als ein Wiener Gemeinderat bekommt. Dank einer parlamentarischen Anfrage kamen diese fürstlichen Gagen für Parlamentsmitarbeiter nun ans Licht – und werfen einen Schatten auf Barbara Prammer, die bei Ausgaben in ihrem persönlichen Umfeld nicht zum ersten Mal auffällig wurde.

Kein Spaß: Kanzler und Vize ehren sich gegenseitig

6. Dezember 2011 - 15:58

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Politik
Bild: 
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Faymann lässt sich von Parteifreund Fischer gerne ehren. Im Ministerrat
wurden sieben Goldene Verdienstkreuze beschlossen.
Foto: Werner Faymann / flickr CC BY-ND 2.0)

Faymann Fischer Als ob Österreich derzeit keine anderen Sorgen hätte, beschloss der Ministerrat jetzt sieben Goldene Ehrenzeichen an Regierungsmitglieder. So kommt es zu der Peinlichkeit, dass Bundeskanzler Werner Faymann auf Antrag seines Vize Michael Spindelegger und dieser widerum auf Antrag Faymanns ausgezeichnet wird. Schuldenbremse, Triple-A-Status, Euro-Rettung rücken bei derart staatstragenden Momenten in den Hintergrund.

25 Jahre Grüne: Martin Graf Teil der Parteigeschichte

24. November 2011 - 16:03

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Veranstaltungen

BildDie Grünen feierten sich für ihre 25jährige Präsenz im Parlament und luden, wie sich das gehört, auch die Vertreter der anderen Parteien ein. Aus dem Präsidium fehlte nur Fritz Neugebauer (ÖVP). Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) absentierte sich jedoch kurz nach Beginn der Feier, somit blieb der Freiheitliche Martin Graf als höchstrangier Vertreter der Republik der Grünen Feierstunde bis zum Ende erhalten, denn auch Bundespräsident Heinz Fischer hatte nur schriftlich gratuliert.

MeineAbgeordneten-Team sucht krampfhaft freiheitliche Fehltritte

8. November 2011 - 10:05

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Parteien

BildAm Montag, dem 7. November, wurde die neue Website "MeineAbgeordneten" präsentiert. Ganz neutral, wie auch die Sponsorplattform Respekt.net vorgibt zu sein, bietet sie die Möglichkeit, die Vernetzung der Politiker in Vereinen und Unternehmen zu betrachten und zeigt auch die Verflechtungen der Abgeordneten untereinander. So faktenorientiert das Projekt auch ist, die dahinterstehende Arbeitsgruppe ist es offenbar nicht, wie bei der Präsentation deutlich wurde.

Umfragen: FPÖ bleibt vorn, ÖVP in der Hymnen-Krise

16. Juli 2011 - 21:44

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Parteien

HC StracheWeiterhin auf Position eins liegt die FPÖ in den aktuell veröffentlichten Umfragen. Sowohl das Nachrichtenmagazin profil als auch die Tageszeitung Österreich sehen die Freiheitliche Partei bei 27 Prozent, würden aktuell Nationalratswahlen stattfinden. Damit liegen FPÖ und SPÖ gleichauf in der Wählergunst. Weiterhin abgeschlagen auf Platz drei findet sich die kleinere Regierungspartei ÖVP. Sie kommt auf lediglich 24 (Österreich) bzw. 23 (profil) Prozent. Dass die Volkspartei sich nach Kärnten und Wien nun auch auf Bundesebene dauerhaft mit dem dritten Platz im politischen Spektrum zufrieden geben wird müssen, verfestigt sich nunmehr.

Graf: Parlament verkommt zur Abstimmungsmaschine

30. April 2011 - 12:02

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Präsidium

Martin GrafAm 28. Oktober 2008 wurde das Nationalratspräsidium gewählt. Zweieinhalb Jahre später ist Halbzeit in dieser Legislaturperiode, die erstmals fünf Jahre dauern könnte, wenn die Regierung hält. Der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf zieht eine Zwischenbilanz und stellt dabei dem Parlamentarismus ein schlechtes Zeugnis aus. Gerade die Abstimmung über die Vorratsdatenspeicherung habe gezeigt, wie konsequent die Fraktionen von SPÖ und ÖVP  die Vorschläge der Regierung durchwinken – selbst wenn sie der eigenen politischen Überzeugung widersprechen.

„Bin der einzige Präsident, der für die Bürger arbeitet“

10. Januar 2011 - 13:37

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Präsidium

Martin GrafMit der Ankündigung, die freiheitliche Ausländerpolitik verschärfen zu wollen, hat der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf für mediales Aufsehen gesorgt. Auch an den Zuständen im Parlament übte er Kritik und forderte eine Demokratisierung der Hausordnung. Es könne nicht sein dass Nationalratspräsidentin Prammer „hundert Prozent der Macht“ habe, obwohl sie nur eine 29-Prozent-Partei vertritt. Im Unzensuriert-Interview konkretisiert Graf die Pläne und gibt einen Ausblick auf die kommenden Arbeitsschwerpunkte. Im Gegensatz zu seinen beiden Kollegen im Nationalratspräsidium will er ein „Präsident der Bürger“ sein und sie konkret entlasten – zum Beispiel im Bereich Wohnen.

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